Ratgeber

Grunderwerbsteuer 2026 in allen Bundesländern

Wer eine Immobilie kauft, zahlt Grunderwerbsteuer. Wie hoch sie ist, bestimmt jedes Bundesland selbst. Die Tabelle zeigt alle Sätze und was das bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro bedeutet.

Steuersätze nach Bundesland

Die Grunderwerbsteuer berechnet sich aus dem Kaufpreis multipliziert mit dem Steuersatz des Bundeslands, in dem das Grundstück liegt. Bayern hat mit 3,5 Prozent den niedrigsten Satz, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent den höchsten.

BundeslandSteuersatzSteuer bei 400.000 €
Baden-Württemberg5,0 %20.000 €
Bayern3,5 %14.000 €
Berlin6,0 %24.000 €
Brandenburg6,5 %26.000 €
Bremen5,5 %22.000 €
Hamburg5,5 %22.000 €
Hessen6,0 %24.000 €
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %24.000 €
Niedersachsen5,0 %20.000 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %26.000 €
Rheinland-Pfalz5,0 %20.000 €
Saarland6,5 %26.000 €
Sachsen5,5 %22.000 €
Sachsen-Anhalt5,0 %20.000 €
Schleswig-Holstein6,5 %26.000 €
Thüringen5,0 %20.000 €

Was zur Bemessung zählt

Grundlage ist der Kaufpreis für Grundstück und Gebäude. Mitverkaufte bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche oder Möbel können im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen werden; für sie fällt keine Grunderwerbsteuer an, wenn der Preis angemessen ist.

Käufe zwischen Ehegatten sowie zwischen Eltern und Kindern sind von der Grunderwerbsteuer befreit. Erbschaften und Schenkungen unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer, sondern gegebenenfalls der Erbschaft- und Schenkungsteuer.

Kaufnebenkosten insgesamt

Zur Grunderwerbsteuer kommen Notar- und Grundbuchkosten von zusammen etwa 1,5 bis 2 Prozent und gegebenenfalls eine Maklerprovision. Je nach Bundesland summieren sich die Kaufnebenkosten so auf etwa 5 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Diese Kosten müssen Käufer meist aus Eigenkapital bezahlen.

Das Finanzamt erteilt die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Eintragung im Grundbuch in der Regel erst, wenn die Steuer bezahlt ist. Alle Angaben ohne Gewähr; Steuersätze können sich ändern.

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Häufige Fragen

Wo ist die Grunderwerbsteuer am niedrigsten?

In Bayern mit 3,5 Prozent.

Wo ist sie am höchsten?

In Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent.

Muss ich für die Einbauküche Grunderwerbsteuer zahlen?

Nicht, wenn sie im Kaufvertrag mit einem angemessenen Preis gesondert ausgewiesen ist.

Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?

In der Praxis meist der Käufer, so ist es fast immer im Kaufvertrag geregelt.

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Die Angaben sind allgemeine Informationen mit Stand 2026 und ersetzen keine Steuer-, Rechts-, Anlage- oder ärztliche Beratung. Dieser Text wurde mit KI erstellt. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: .