Immobilien & Wohnen

Warmmiete berechnen

Tragen Sie Kaltmiete, Vorauszahlungen für Betriebskosten und Heizung sowie die Wohnfläche ein. Optional zeigt der Rechner die Mietbelastung.

Ihre Wohnung
Kalte Nebenkosten wie Wasser, Müll, Grundsteuer, Hausreinigung.
Optional, 0 für keine Angabe.
Ergebnis

Was gehört zur Warmmiete?

In Wohnungsanzeigen steht meist die Kaltmiete, also die reine Miete für die Nutzung der Wohnung. Tatsächlich zahlen Sie jeden Monat mehr: Hinzu kommen die Vorauszahlungen für Betriebskosten wie Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Grundsteuer und Hausreinigung sowie für Heizung und Warmwasser. Die Summe nennt man Warmmiete oder Bruttowarmmiete.

Der Rechner addiert die drei Bestandteile und zeigt die Warmmiete pro Monat und pro Jahr. Außerdem rechnet er Kalt- und Warmmiete auf den Quadratmeter um, damit Sie Wohnungen unterschiedlicher Größe vergleichen können. Der Anteil der Nebenkosten zeigt, wie stark die sogenannte zweite Miete ins Gewicht fällt.

Wenn Sie Ihr Nettoeinkommen eintragen, berechnet der Rechner zusätzlich die Mietbelastungsquote. Im Beispiel kostet eine Wohnung mit 70 Quadratmetern 1.040 Euro warm. Bei 3.200 Euro Haushaltsnetto sind das 32,5 Prozent des Einkommens.

Warmmiete=Kaltmiete+Betriebskosten-Vorauszahlung+Heizkosten-Vorauszahlung\text{Warmmiete} = \text{Kaltmiete} + \text{Betriebskosten-Vorauszahlung} + \text{Heizkosten-Vorauszahlung}

Beispiel: 750 Euro Kaltmiete, 180 Euro Betriebskosten, 110 Euro Heizkosten, 70 m²: Warmmiete 1.040 Euro, davon 290 Euro Nebenkosten (27,9 Prozent). Warmmiete 14,86 Euro je m², Kaltmiete 10,71 Euro je m², im Jahr 12.480 Euro. Bei 3.200 Euro Nettoeinkommen beträgt die Mietbelastung 32,5 Prozent.

Warmmiete richtig einschätzen

Die Vorauszahlungen sind Abschläge. Einmal im Jahr rechnet der Vermieter die tatsächlichen Kosten ab, dann folgt eine Nachzahlung oder ein Guthaben. Sind die Vorauszahlungen sehr niedrig angesetzt, wirkt eine Wohnung günstiger, als sie ist. Fragen Sie vor Vertragsabschluss nach der letzten Nebenkostenabrechnung.

Nicht in der Warmmiete enthalten sind in der Regel Haushaltsstrom, Internet, Telefon und der Rundfunkbeitrag. Auch Kosten für einen Stellplatz oder eine Garage werden oft gesondert vereinbart. Rechnen Sie diese Posten für Ihr Monatsbudget dazu. Den Stromverbrauch schätzen Sie mit dem Stromkosten-Rechner.

Als Faustregel gilt, dass die Warmmiete nicht mehr als etwa 30 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollte. In teuren Städten liegt die Belastung oft höher. Ab etwa 40 Prozent bleibt wenig Spielraum für Rücklagen und unerwartete Ausgaben. Bei geringem Einkommen kann ein Anspruch auf Wohngeld bestehen.

Die Kaution bezieht sich immer auf die Kaltmiete, nicht auf die Warmmiete; sie darf höchstens drei Nettokaltmieten betragen. Den Quadratmeterpreis im Vergleich zur Umgebung zeigt der Miete-pro-qm-Rechner, die jährliche Nebenkostenabrechnung prüft der Nebenkostenabrechnung-Rechner.

Vergleichen Sie bei der Wohnungssuche immer die Warmmiete je Quadratmeter. Eine Wohnung mit niedriger Kaltmiete, aber schlechter Dämmung und alter Heizung kann warm teurer sein als eine sanierte Wohnung mit höherer Kaltmiete. Der Energieausweis, den der Vermieter bei der Besichtigung vorlegen muss, gibt einen Hinweis auf den Heizbedarf. Steigende Energiepreise wirken sich vor allem bei hohem Verbrauch auf die Nebenkosten aus.

Tipps und typische Fehler

Miete realistisch planen.

  • Abrechnung: Vorher zeigen lassen.
  • Strom: Extra einplanen.
  • 30 Prozent: Faustregel.
  • Kaution: Auf Kaltmiete.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete?

Die Warmmiete enthält zusätzlich Betriebs- und Heizkosten.

Ist Strom in der Warmmiete enthalten?

In der Regel nicht, Haushaltsstrom zahlen Sie separat.

Wie hoch darf die Warmmiete sein?

Als Faustregel höchstens etwa 30 Prozent des Nettoeinkommens.

Wie hoch sind Nebenkosten pro Quadratmeter?

Oft rund 2,50 bis 3,50 Euro je m² einschließlich Heizung, je nach Haus und Region.

Was ist die Bruttokaltmiete?

Kaltmiete plus Betriebskosten ohne Heizung.

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