Mit wie vielen Jahren gehe ich in Rente?
Die Regelaltersgrenze, das Alter für die Regelaltersrente, wird seit 2012 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Wann genau Sie sie erreichen, hängt vom Geburtsjahrgang ab. Wer 1946 oder früher geboren ist, hat die Grenze mit 65 Jahren, wer 1964 oder später geboren ist, mit 67 Jahren. Dazwischen steigt das Alter in Monatsschritten.
Für die Jahrgänge 1947 bis 1958 kommt pro Jahrgang ein Monat dazu, beispielsweise 65 Jahre und 4 Monate für 1950, für 1959 bis 1963 jeweils zwei Monate: 1960 ergibt 66 Jahre und 4 Monate. Der Rechner nennt die Altersgrenze, das Datum, an dem sie erreicht wird, und die Zahl der Monate bis dahin.
Zusätzlich zeigt er das Datum, an dem Sie 63 werden. Wer 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann als besonders langjährig Versicherter früher ohne Abschlag in Rente gehen; die Altersgrenze dafür steigt aber ebenfalls an. Vorzeitige Renten mit Abschlägen sind in vielen Fällen ab 63 möglich.
Weitere Hinweise zur Rente
Die Regelaltersrente erhalten Sie, wenn Sie die Regelaltersgrenze erreicht und mindestens fünf Jahre Wartezeit erfüllt haben, also fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Die Rente muss beantragt werden, am besten drei Monate vor dem gewünschten Beginn. Ob die Rente genau am Geburtstag oder zum Monatsersten beginnt, regelt der Rentenversicherungsträger im Bescheid.
Wer vor der Regelaltersgrenze in Rente geht, muss Abschläge von 0,3 Prozent pro Monat hinnehmen, bei zwei Jahren also 7,2 Prozent. Wer später in Rente geht, erhält einen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat. Wie viel das ausmacht, zeigt der Rentenabschlag-Rechner.
Die Höhe der Rente selbst berechnen Sie mit dem Entgeltpunkte-Rechner und mit dem Rentenlücken-Rechner. Die Altersgrenzen für Beamte, Landwirte und Berufsständische Versorgungswerke weichen teils ab. Die Regeln können sich durch Gesetz ändern.
Maßgeblich ist stets der Bescheid der Deutschen Rentenversicherung. Lassen Sie sich im Zweifel beraten, etwa bei der kostenlosen Rentenberatung der Rentenversicherung oder bei den Versichertenältesten. Dieser Rechner dient der ersten Orientierung.
Tipps und typische Fehler
Rente planen.
- Antrag: Früh stellen.
- Abschlag: 0,3 Prozent je Monat.
- Beratung: Kostenlos bei der DRV.
- Auskunft: Bescheid ist maßgeblich.
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- Regelaltersgrenze
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Häufige Fragen
Mit wie vielen Jahren gehe ich in Rente?
Das hängt vom Jahrgang ab, ab Jahrgang 1964 mit 67 Jahren.
Was ist die Wartezeit?
Fünf Jahre Beitragszeit für die Regelaltersrente.
Kann ich früher in Rente gehen?
Oft ab 63, aber mit Abschlägen von 0,3 Prozent pro Monat.
Was ist die besonders langjährige Rente?
Rente nach 45 Versicherungsjahren, früher ohne Abschlag möglich.
Wie viel Zuschlag gibt es für späteren Rentenbeginn?
0,5 Prozent je Monat.
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