Finanzen & Sparen

Rentenlücken-Rechner

Reicht Ihre Rente zum Leben? Tragen Sie Ihr Nettogehalt, Ihren Wunschanteil und Ihre erwartete gesetzliche Rente ein. Der Rechner zeigt die Rentenlücke und wie viel Sie dafür monatlich sparen müssten.

Ihre Angaben
Als Faustregel brauchen viele Menschen im Alter 70 bis 80 % ihres letzten Nettoeinkommens.
Steht in Ihrer jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.
Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuer. Grob 10 bis 15 %.
Anteil des Vermögens, den Sie jährlich entnehmen. 4 % ist eine verbreitete Faustregel.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Vereinfachte Berechnung. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich, zum Beispiel durch Freibeträge, Kirchensteuer, Sonderausgaben oder besondere Lebenslagen. Verbindlich beantworten das Finanzamt, ein Steuerberater oder die Rentenversicherung.

Was ist die Rentenlücke?

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das Sie im Ruhestand gerne hätten, und der Rente, die Sie tatsächlich bekommen. Die gesetzliche Rente liegt in der Regel deutlich unter dem letzten Nettogehalt. Die Deutsche Rentenversicherung sendet Ihnen jedes Jahr eine Renteninformation mit der voraussichtlichen Rente. Sie nennt Werte in heutiger Kaufkraft.

Wunscheinkommen=Nettogehalt×Wunschanteil\text{Wunscheinkommen} = \text{Nettogehalt} \times \text{Wunschanteil}Rentenlu¨cke=Wunscheinkommen−gesetzliche Rente nach Abzu¨gen\text{Rentenlücke} = \text{Wunscheinkommen} - \text{gesetzliche Rente nach Abzügen}No¨tiges Kapital=Lu¨cke (mit Inflation)⋅12Entnahmequote\text{Nötiges Kapital} = \frac{\text{Lücke}\,\left(\text{mit Inflation}\right) \cdot 12}{\text{Entnahmequote}}

Beispiel: Bei 3.000 € Netto und 80 % Wunschanteil sind 2.400 € nötig. Die Rente von 1.600 € brutto ergibt nach 12 % Abzügen 1.408 €. Die Lücke beträgt 992 € pro Monat. Mit 2 % Inflation über 27 Jahre sind das zu Rentenbeginn rund 1.693 €. Bei 4 % Entnahmequote ist ein Kapital von etwa 507.969 € nötig. Die dafür erforderliche Sparrate liegt bei rund 757 € im Monat.

Wie Sie die Lücke schließen

Je früher Sie beginnen, desto geringer ist die Sparrate, weil der Zinseszins mehr Zeit hat. Möglichkeiten sind ETF-Sparpläne, die betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss und staatlich geförderte Produkte. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Renteninformation und passen Sie die Sparrate an.

Tipps und typische Fehler

Je früher Sie beginnen, desto kleiner ist die Sparrate.

  • Renteninformation lesen: Sie zeigt die erwartete Rente und Ihre bisherigen Beitragszeiten.
  • Betriebliche Altersvorsorge prüfen: Arbeitgeber müssen oft einen Zuschuss zahlen.
  • Inflation beachten: 2 % Inflation über 27 Jahre mindern die Kaufkraft um etwa 40 %.
  • Regelmäßig nachjustieren: Überprüfen Sie Ihre Sparrate bei Gehaltserhöhungen.

Beispiele: Rentenlücke nach Nettogehalt

Annahmen: 40 Jahre alt, Rente mit 67, 80 % des Nettos als Ziel, 1.600 € gesetzliche Rente brutto mit 12 % Abzügen, 2 % Inflation, 5 % Rendite, 4 % Entnahmequote.

Rentenlücke in heutiger Kaufkraft
Nettogehalt heuteWunsch im AlterGesetzliche Rente nettoLücke pro MonatSparrate pro Monat
2.000 €1.600 €1.408 €192 €147 €
3.000 €2.400 €1.408 €992 €757 €
4.000 €3.200 €1.408 €1.792 €1.368 €
5.000 €4.000 €1.408 €2.592 €1.978 €

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die Rente im Verhältnis zum Gehalt?

Das Rentenniveau liegt bei etwa 48 % des durchschnittlichen Bruttoeinkommens vor Steuern. Netto hängt die Rente stark von Ihrer Erwerbsbiografie ab.

Wo finde ich meine erwartete Rente?

In der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung oder online im Kundenkonto.

Was bedeutet die 4-Prozent-Regel?

Wer jährlich 4 % des Vermögens entnimmt und die Inflation ausgleicht, soll rechnerisch etwa 30 Jahre auskommen. Sie ist keine Garantie.

Was ist die Rentenlücke?

Die Differenz zwischen dem gewünschten Einkommen im Alter und der gesetzlichen Rente.

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