Finanzen & Sparen

Grundsteuer-Rechner

Wie hoch ist die Grundsteuer für Ihr Haus oder Ihre Wohnung? Tragen Sie den Steuermessbetrag aus dem Bescheid oder den Grundsteuerwert und den Hebesatz Ihrer Gemeinde ein. Der Rechner zeigt die Steuer pro Jahr, Quartal und Monat.

Ihre Angaben
Steht im Bescheid über den Grundsteuerwert. Nicht nötig, wenn Sie den Messbetrag eintragen.
Im Bundesmodell 0,31 ‰ für Wohngrundstücke und 0,34 ‰ für andere. Einige Länder haben andere Werte.
Wenn Sie diesen Wert haben, tragen Sie ihn hier ein. Dann zählen Grundsteuerwert und Messzahl nicht. Sonst 0 lassen.
Den Hebesatz finden Sie auf der Website Ihrer Gemeinde, bei Städten meist 400 bis 1.000 %.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Vereinfachte Berechnung. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich, zum Beispiel durch Freibeträge, Kirchensteuer, Sonderausgaben oder besondere Lebenslagen. Verbindlich beantworten das Finanzamt, ein Steuerberater oder die Rentenversicherung.

So wird die Grundsteuer berechnet

Seit der Grundsteuerreform ab 2025 ermittelt das Finanzamt zuerst den Grundsteuerwert Ihres Grundstücks und multipliziert ihn mit der Steuermesszahl. Daraus ergibt sich der Steuermessbetrag. Ihre Gemeinde multipliziert diesen mit ihrem Hebesatz. Das Ergebnis ist die Grundsteuer pro Jahr, die in vier Raten fällig wird.

Steuermessbetrag=Grundsteuerwert×Steuermesszahl\text{Steuermessbetrag} = \text{Grundsteuerwert} \times \text{Steuermesszahl}Grundsteuer=Steuermessbetrag×Hebesatz\text{Grundsteuer} = \text{Steuermessbetrag} \times \text{Hebesatz}

Beispiel: Bei einem Grundsteuerwert von 150.000 € und der Messzahl 0,31 ‰ beträgt der Messbetrag 46,50 €. Bei einem Hebesatz von 500 % sind das 232,50 € Grundsteuer im Jahr.

Eigene Modelle der Bundesländer

Mehrere Länder rechnen abweichend vom Bundesmodell, zum Beispiel Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen. Deshalb ist der Steuermessbetrag aus Ihrem Bescheid der sicherste Ausgangspunkt. Mit ihm und dem Hebesatz ist die Rechnung in allen Ländern gleich. Vermieter dürfen die Grundsteuer über die Nebenkosten auf Mieter umlegen.

Tipps und typische Fehler

Die Grundsteuer ist schwer zu beeinflussen, aber Bescheide lassen sich prüfen.

  • Bescheid prüfen: Fehler im Grundsteuerwert oder bei Flächen kommen vor. Einspruch ist innerhalb eines Monats möglich.
  • Hebesatz im Blick: Die Gemeinde kann den Hebesatz ändern, die Steuer steigt oder sinkt dann mit.
  • Umlage auf Mieter: Vermieter dürfen die Grundsteuer über die Nebenkosten weitergeben.
  • Ländermodelle: Je nach Bundesland gelten andere Berechnungsmodelle, nutzen Sie am besten den Messbetrag aus dem Bescheid.

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Häufige Fragen

Wie berechnet man die Grundsteuer?

Steuermessbetrag mal Hebesatz der Gemeinde. Der Messbetrag steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.

Wo finde ich den Hebesatz?

Auf der Website Ihrer Gemeinde oder Stadt oder auf dem Grundsteuerbescheid. Er unterscheidet sich je Gemeinde stark.

Kann der Vermieter die Grundsteuer umlegen?

Ja, die Grundsteuer gehört zu den umlagefähigen Betriebskosten und taucht in der Nebenkostenabrechnung auf.

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

Steuermessbetrag mal Hebesatz der Gemeinde.

Wo steht der Hebesatz?

Auf dem Grundsteuerbescheid oder der Website der Gemeinde.

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