Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Warum der Cap knapp unter der Hz-Zahl liegen sollte
Variable Bildwiederholraten wie G-Sync, FreeSync oder Adaptive Sync passen den Monitor an die Grafikkarte an. Das funktioniert aber nur innerhalb des VRR-Bereichs. Erreicht das Spiel die maximale Hz-Zahl, greift wieder V-Sync oder es entsteht Tearing. Mit V-Sync stauen sich fertige Bilder in einer Warteschlange, und genau diese Wartezeit macht die Eingabe spürbar träger.
Ein FPS-Limit wenige Bilder unter der Obergrenze verhindert das. Der Rechner nutzt zwei verbreitete Regeln: die einfache Regel, drei FPS unter der Hz-Zahl zu bleiben, und eine Formel, die mit steigender Bildwiederholrate mehr Abstand lässt und ungefähr den Werten entspricht, die Nvidia Reflex bei aktivem G-Sync setzt. Empfohlen wird der kleinere der beiden Werte, abgerundet auf eine ganze Zahl.
Zusätzlich sehen Sie die Frametime am Limit, den Abstand zur unteren VRR-Grenze und eine Schätzung, wie viele Millisekunden Verzögerung wegfallen, wenn die Warteschlange am V-Sync-Anschlag nicht mehr entsteht.
Einstellungen in der Praxis
Setzen Sie das Limit möglichst im Spiel selbst, denn interne Limiter halten die Frametimes meist gleichmäßig und arbeiten eng mit der Engine zusammen. Bietet das Spiel keinen Limiter, eignen sich der Treiber oder Tools wie RivaTuner. Bei Nvidia wird für G-Sync häufig empfohlen, V-Sync im Treiber anzuschalten und im Spiel auszuschalten; das Limit sorgt dann dafür, dass V-Sync praktisch nie eingreift. Treiberoptionen ändern sich mit Updates, prüfen Sie den aktuellen Stand.
Erreicht Ihr System die Hz-Zahl ohnehin nicht, bringt der Cap wenig. Der Rechner zeigt das an und setzt den Latenzgewinn dann auf null. In diesem Fall lohnt es sich eher, ein Limit knapp unter Ihren stabilen FPS zu setzen, damit die Frametimes gleichmäßiger werden. Wie stark Ihre FPS schwanken, ermitteln Sie mit dem FPS-Lows-Rechner.
Achten Sie auch auf die Untergrenze. Fällt die Bildrate unter den VRR-Bereich, verdoppeln viele Monitore die Bilder über Low Framerate Compensation, andere zeigen dann Tearing oder Ruckler. Ein großer Abstand zwischen Limit und Untergrenze gibt Spielraum für schwere Szenen.
Die Werte sind Orientierung für typische Systeme, keine Messung. Monitor-Firmware, Overdrive, Treiber und Spiel können das Verhalten verändern. Wer es genau wissen will, misst die Systemlatenz mit Werkzeugen wie dem Reflex-Analyzer oder einer Hochgeschwindigkeitskamera.
Tipps und typische Fehler
Flüssig und direkt.
- Im Spiel: Limiter nutzen.
- VRR: Im Monitor aktivieren.
- Treiber: Stand prüfen.
- Untergrenze: Im Blick behalten.
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Häufige Fragen
Wie viele FPS unter der Hz-Zahl sollte das Limit liegen?
Mindestens drei, bei hohen Bildwiederholraten eher mehr, etwa 138 bei 144 Hz.
Brauche ich V-Sync mit G-Sync?
Häufig empfohlen wird V-Sync im Treiber an und ein FPS-Limit knapp unter der Hz-Zahl.
Bringt ein FPS-Limit weniger Input-Lag?
Ja, wenn das System sonst an die V-Sync-Grenze stößt und Bilder in der Warteschlange warten.
Welches FPS-Limit bei 165 Hz?
Nach beiden Regeln etwa 157 FPS.
Wo stelle ich das Limit am besten ein?
Im Spiel, sonst im Treiber oder mit RivaTuner.
- FPS Limit berechnen
- G-Sync FPS Cap
- FreeSync FPS Limit
- FPS Cap 144 Hz
- optimales FPS Limit
- Input Lag V-Sync
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