Wie funktioniert ein Trade-up-Vertrag?
Mit einem Trade-up-Vertrag tauschen Sie in Counter-Strike 2 zehn Skins derselben Seltenheit gegen einen Skin der nächsthöheren Stufe. Welcher Skin herauskommt, entscheidet der Zufall, aber nach festen Regeln: Das Ergebnis stammt immer aus einer der Kollektionen, aus denen die Eingaben kommen. Normale und StatTrak-Skins lassen sich dabei nicht mischen.
Jede Eingabe steuert zehn Prozent Wahrscheinlichkeit für ihre Kollektion bei. Kommen sieben Eingaben aus Kollektion A, landet das Ergebnis mit 70 Prozent Wahrscheinlichkeit dort. Innerhalb der Kollektion teilt sich dieser Anteil gleichmäßig auf alle Skins der nächsthöheren Seltenheit auf. Bei zwei möglichen Ergebnissen hat jedes also 35 Prozent.
Der Rechner multipliziert die Chance jeder Kollektion mit dem Durchschnittswert ihrer Ergebnisse und erhält so den Erwartungswert. Zieht man den Einsatz für zehn Eingaben ab, bleibt der erwartete Gewinn oder Verlust. Außerdem zeigt er den höchsten Preis je Eingabe, bei dem der Vertrag im Mittel noch ohne Verlust bleibt.
Trade-ups realistisch bewerten
Ein positiver Erwartungswert ist kein sicherer Gewinn. Im Beispiel landet das Ergebnis in 30 Prozent der Fälle in Kollektion B und bringt dann nur 3 €, also deutlich weniger als der Einsatz. Erst über viele Verträge gleicht sich das aus. Wer nur einen einzigen Vertrag abschließt, sollte mit dem schlechteren Ausgang leben können.
Die Werte der Ergebnisse hängen stark vom Float ab, denn der Abnutzungsgrad des Ergebnisses ergibt sich aus den Eingaben. Ein Skin, der in Factory New viel wert ist, bringt in Field-Tested womöglich nur einen Bruchteil. Den Float des Ergebnisses berechnen Sie vorab mit dem CS2-Float-Rechner und setzen dann den passenden Marktwert ein.
Setzen Sie alle Preise nach Abzug der Marktgebühren an, sonst überschätzen Sie den Gewinn. Auch die Eingaben müssen Sie erst kaufen, wobei der Kaufpreis höher sein kann als der Verkaufserlös gleicher Skins. Wie viel beim Verkauf übrig bleibt, zeigt der Steam-Marktplatz-Rechner.
Preise auf dem Skin-Markt schwanken mit Updates, neuen Cases und Turnieren. Ein heute lohnender Vertrag kann morgen Verlust bringen, wenn viele Spieler dasselbe Rezept nutzen und die Ergebnisse den Markt fluten. Prüfen Sie die Werte deshalb unmittelbar vor dem Abschluss; den Vergleich mit dem Öffnen von Cases liefert der CS2-Case-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Trade-ups prüfen.
- Gebühren: Abziehen.
- Float: Vorher berechnen.
- Varianz: Einzelvertrag riskant.
- Preise: Aktuell prüfen.
Weitere Rechner: Gaming
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Chancen bei einem Trade-up?
Jede Eingabe bringt 10 % für ihre Kollektion; dieser Anteil teilt sich gleichmäßig auf die möglichen Ergebnisse.
Wann lohnt sich ein Trade-up?
Wenn der Erwartungswert nach Gebühren über dem Preis der zehn Eingaben liegt, und auch dann nur im Mittel vieler Verträge.
Kann ich StatTrak- und normale Skins mischen?
Nein, alle zehn Eingaben müssen entweder StatTrak oder normal sein.
Welche Seltenheit erhalte ich bei einem Trade-up?
Immer die nächsthöhere Stufe der Eingaben, aus einer der beteiligten Kollektionen.
Wie viele Skins braucht ein Trade-up?
Zehn Skins derselben Seltenheit.
- CS2 Trade-up Rechner
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