Finanzen & Sparen

Cashback einer Kreditkarte berechnen

Tragen Sie Ihren monatlichen Kartenumsatz, die Cashback-Quote und die Jahresgebühr ein. Der Rechner zeigt, was nach der Gebühr übrig bleibt und ab welchem Umsatz sich die Karte rechnet.

Karte und Umsatz
Nur Umsätze, für die es Cashback gibt.
0, wenn es keinen Höchstbetrag gibt.
Ergebnis

Wann lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte?

Bei einer Cashback-Kreditkarte bekommen Sie einen Prozentsatz Ihrer Kartenumsätze zurück, meist als Gutschrift auf dem Kartenkonto. Viele dieser Karten kosten aber eine Jahresgebühr. Ob sich die Karte lohnt, hängt deshalb davon ab, ob der Cashback die Gebühr übersteigt, und das wiederum davon, wie viel Sie mit der Karte bezahlen.

Der Rechner rechnet den Monatsumsatz auf ein Jahr hoch, multipliziert ihn mit der Cashback-Quote und zieht die Jahresgebühr ab. Hat die Karte einen Höchstbetrag für den Cashback pro Jahr, wird er berücksichtigt. Das Ergebnis ist Ihr Vorteil pro Jahr, außerdem die effektive Quote nach Abzug der Gebühr.

Besonders hilfreich ist der Break-even-Umsatz. Er zeigt, wie viel Sie mindestens mit der Karte zahlen müssen, damit Cashback und Gebühr sich gerade ausgleichen. Liegt Ihr Umsatz deutlich darüber, lohnt sich die Karte; liegt er darunter, ist eine kostenlose Karte ohne Cashback oft die bessere Wahl.

Cashback=Monatsumsatz×12×Quote (ho¨chstens Ho¨chstbetrag); Vorteil=Cashback−Jahresgebu¨hr; Break-even-Umsatz=Jahresgebu¨hrQuote\text{Cashback} = \text{Monatsumsatz} \times 12 \times \text{Quote}\,\left(\text{höchstens Höchstbetrag}\right);\ \text{Vorteil} = \text{Cashback} - \text{Jahresgebühr};\ \text{Break-even-Umsatz} = \frac{\text{Jahresgebühr}}{\text{Quote}}

Beispiel: Sie zahlen 1.000 Euro im Monat mit einer Karte, die 1 Prozent Cashback gibt und 60 Euro im Jahr kostet. Bei 12.000 Euro Jahresumsatz erhalten Sie 120 Euro Cashback, nach Abzug der Gebühr bleiben 60 Euro Vorteil. Die effektive Quote liegt damit bei 0,5 Prozent. Die Karte lohnt sich ab 6.000 Euro Umsatz pro Jahr, also ab 500 Euro im Monat.

Worauf Sie bei Cashback-Karten achten sollten

Viele Karten schließen bestimmte Umsätze vom Cashback aus, etwa Gebühren, Steuerzahlungen, Glücksspiel, Aufladungen von Guthabenkonten oder Überweisungen. Manche gewähren den vollen Satz nur in bestimmten Kategorien oder im ersten Jahr. Tragen Sie im Rechner deshalb nur Umsätze ein, für die es tatsächlich Cashback gibt, und lesen Sie die Bedingungen genau.

Entscheidend ist die Art der Kreditkarte. Bei einer echten Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung ziehen Sie den Betrag einmal im Monat vollständig vom Girokonto ein. Bei sogenannten Revolving-Karten wird dagegen nur eine Teilzahlung fällig, auf den Rest fallen hohe Zinsen an. Diese Zinsen übersteigen jeden Cashback bei Weitem. Stellen Sie die vollständige Rückzahlung ein.

Auch andere Kosten spielen mit: Auslandseinsatzentgelte bei Zahlungen in Fremdwährung, Gebühren für Bargeldabhebungen und Kosten für Zusatzkarten. Wer viel im Ausland zahlt, sollte diese Entgelte mit dem Fremdwährungsgebühren-Rechner prüfen. Eine Karte ohne Auslandsgebühren kann dann mehr sparen als ein höherer Cashback.

Lassen Sie sich nicht zu Mehrausgaben verleiten. Wer wegen des Cashbacks mehr kauft, als er geplant hatte, verliert unter dem Strich Geld. Einen Überblick über Ihre Ausgaben verschafft der Budget-Rechner, die Zinsen eines Kartenkredits zeigt der Kreditkarte-Zinsen-Rechner.

Tipps und typische Fehler

Cashback richtig nutzen.

  • Abrechnung: Voll ausgleichen.
  • Ausnahmen: Bedingungen lesen.
  • Ausland: Gebühren prüfen.
  • Disziplin: Nicht mehr kaufen.

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Häufige Fragen

Ab welchem Umsatz lohnt sich eine Cashback-Karte?

Ab einem Jahresumsatz von Jahresgebühr geteilt durch Cashback-Quote.

Ist Cashback steuerpflichtig?

Bei privaten Einkäufen gilt Cashback in der Regel als Preisnachlass und nicht als Einkommen.

Gibt es Cashback-Karten ohne Gebühr?

Ja, dann lohnt sich der Cashback ab dem ersten Euro, die Quote ist aber oft niedriger.

Was ist eine Revolving-Kreditkarte?

Eine Karte, bei der nur eine Teilzahlung fällig wird und der Rest teuer verzinst wird.

Gibt es Cashback auch bei Debitkarten?

Selten; Cashback-Programme gibt es überwiegend bei Kreditkarten und Händlerportalen.

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