Finanzen & Sparen

Kontoführungsgebühren pro Jahr berechnen

Tragen Sie die Preise Ihres Kontomodells und Ihre üblichen Buchungen ein. Der Rechner zeigt die Kosten pro Jahr und pro Monat und wie sie sich zusammensetzen.

Kontomodell und Nutzung
Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge und Kartenzahlungen, die einzeln berechnet werden.
Im Grundpreis enthaltene Buchungen; 0, wenn keine.
Etwa beleghafte Überweisungen, Kontoauszüge per Post oder Bargeld an fremden Automaten.
Ergebnis

Woraus sich die Kontoführungsgebühren zusammensetzen

Viele Banken verlangen für das Girokonto einen monatlichen Grundpreis. Hinzu kommen je nach Kontomodell Entgelte für einzelne Buchungen, eine Jahresgebühr für die Girocard und gegebenenfalls für eine Kreditkarte. Einzeln wirken die Beträge klein, im Jahr kommen aber schnell 100 Euro und mehr zusammen.

Der Rechner summiert alle Bestandteile auf ein Jahr. Bei den Buchungen zählt er nur die, die über die im Grundpreis enthaltenen Freibuchungen hinausgehen. Zusätzlich können Sie sonstige Entgelte eintragen, etwa für Überweisungen auf Papier, Kontoauszüge per Post oder Abhebungen an fremden Geldautomaten.

So sehen Sie, welcher Kostenblock am stärksten ins Gewicht fällt. Rechnen Sie den Rechner für mehrere Kontomodelle Ihrer Bank oder für Angebote anderer Banken durch. Oft ist ein Modell mit höherem Grundpreis, aber inklusive Buchungen günstiger, wenn Sie viele Lastschriften und Überweisungen haben.

Jahreskosten=12×(Grundpreis+max (0; Buchungen−Freibuchungen)×Preis je Buchung)+Kartengebu¨hren+sonstige Entgelte\text{Jahreskosten} = 12 \times \left(\text{Grundpreis} + \text{max}\,\left(0;\ \text{Buchungen} - \text{Freibuchungen}\right) \times \text{Preis je Buchung}\right) + \text{Kartengebühren} + \text{sonstige Entgelte}

Beispiel: Ein Konto kostet 4,95 Euro im Monat, enthält 5 Freibuchungen, jede weitere kostet 0,35 Euro. Bei 20 Buchungen im Monat sind 15 kostenpflichtig, das macht 5,25 Euro im Monat oder 63 Euro im Jahr. Mit 59,40 Euro Grundpreis und 12 Euro für die Girocard ergeben sich 134,40 Euro pro Jahr, also 11,20 Euro im Monat. In zehn Jahren summiert sich das auf 1.344 Euro.

Kontokosten senken

Zuerst lohnt ein Blick in die Entgeltaufstellung. Banken müssen Ihnen einmal im Jahr eine Übersicht über alle Entgelte schicken, die Sie für das Zahlungskonto gezahlt haben. Damit können Sie die Werte im Rechner genau eintragen. Die aktuellen Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis, das jede Bank veröffentlichen muss.

Prüfen Sie, ob ein anderes Kontomodell besser zu Ihrer Nutzung passt. Viele Banken bieten ein günstiges Onlinekonto, bei dem Buchungen im Onlinebanking nichts kosten, während Papierüberweisungen und Schalterleistungen extra berechnet werden. Wer überwiegend online arbeitet, kann damit spürbar sparen.

Auch ein Bankwechsel ist heute vergleichsweise einfach. Die neue Bank ist gesetzlich verpflichtet, beim Kontowechsel zu helfen und Daueraufträge sowie Lastschriften zu übertragen. Achten Sie bei kostenlosen Konten auf die Bedingungen, etwa einen monatlichen Mindestgeldeingang, und auf Gebühren für Bargeld oder die Girocard.

Erhöht Ihre Bank die Preise, braucht sie dafür Ihre Zustimmung. Prüfen Sie Änderungsmitteilungen deshalb genau. Die Kosten einer Kreditkarte mit Cashback berechnet der Cashback-Kreditkarte-Rechner, Zinsen für die Überziehung der Dispozins-Rechner. Laufende Abos und Verträge erfasst der Abo-Kosten-Rechner.

Tipps und typische Fehler

Kontokosten senken.

  • Aufstellung: Entgelte prüfen.
  • Modell: Passend wählen.
  • Online: Statt Papier.
  • Wechsel: Kontowechselhilfe nutzen.

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Häufige Fragen

Wie hoch sind übliche Kontoführungsgebühren?

Je nach Bank und Modell von 0 bis über 10 Euro im Monat, zuzüglich Karten und Buchungen.

Sind Kontoführungsgebühren steuerlich absetzbar?

Pauschal als Werbungskosten oft mit einem kleinen Betrag anerkannt, wenn das Konto auch für den Lohneingang genutzt wird.

Was ist eine Entgeltaufstellung?

Eine jährliche Übersicht der Bank über alle Entgelte, die Sie für das Zahlungskonto gezahlt haben.

Was ist ein Basiskonto?

Ein Girokonto mit grundlegenden Funktionen, auf das Verbraucher einen gesetzlichen Anspruch haben.

Darf die Bank Gebühren einfach erhöhen?

Nein, Preiserhöhungen brauchen Ihre Zustimmung; Schweigen genügt nicht.

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