Wie viel bringt der Wechsel?
Viele Banken locken neue Kunden mit einem erhöhten Tagesgeldzins, der für einige Monate garantiert ist. Bestandskunden erhalten dagegen oft deutlich weniger. Wer sein Geld zum Neukundenangebot verschiebt, kann so spürbar mehr Zinsen bekommen. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt von Betrag, Zinsdifferenz, Dauer des Angebots und dem Zins danach ab.
Der Rechner vergleicht zwölf Monate: beim bisherigen Anbieter durchgehend zum Bestandszins, beim neuen Anbieter erst zum Aktionszins und danach zum Anschlusszins. Bei 20.000 Euro, 1 Prozent bisher, 3 Prozent für vier Monate und danach 1,5 Prozent bringt der Wechsel 400 statt 200 Euro, also 200 Euro mehr im Jahr.
Viele Angebote gelten nur bis zu einem Höchstbetrag. Was darüber liegt, wird sofort zum normalen Zins verzinst. Auch das berücksichtigt der Rechner. Zinsen werden vereinfacht ohne Zinseszins berechnet, was bei Tagesgeld innerhalb eines Jahres nur einen sehr kleinen Unterschied macht.
Tipps für den Zinswechsel
Achten Sie auf die Bedingungen des Angebots. Neukunde ist oft nur, wer in den letzten Monaten kein Konto bei der Bank hatte. Manche Aktionen gelten nur für neu eingezahltes Geld oder setzen ein Girokonto voraus. Lesen Sie außerdem, ab wann die Zinsgarantie läuft, zum Beispiel ab Kontoeröffnung oder erst ab der ersten Einzahlung.
Nach dem Ende des Angebots fällt der Zins häufig deutlich. Wer konsequent wechselt, eröffnet dann das nächste Konto und zieht das Geld weiter. Der Aufwand besteht aus Kontoeröffnung, Identifizierung und Überweisung. Bei kleinen Beträgen oder geringer Zinsdifferenz lohnt sich das kaum, bei größeren Summen kommen schnell einige hundert Euro im Jahr zusammen.
Prüfen Sie die Einlagensicherung: Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro je Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Bei ausländischen Banken greift die Sicherung des jeweiligen Landes. Auf die Zinsen fällt in beiden Fällen Abgeltungsteuer an, sobald der Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist. Vergessen Sie nicht, beim neuen Anbieter einen Freistellungsauftrag einzurichten.
Die Zinsen über mehrere Jahre zeigt der Tagesgeld-Rechner, den Vergleich mit einer festen Anlage der Festgeld-Rechner. Wie viel nach Steuern bleibt, berechnet der Zinsen-nach-Steuern-Rechner. Alle Angaben sind Rechenwerte; maßgeblich sind die aktuellen Konditionen der Banken.
Tipps und typische Fehler
Zinsen mitnehmen.
- Bedingungen: Lesen.
- Höchstbetrag: Beachten.
- Freistellung: Einrichten.
- Termin: Ende notieren.
Weitere Rechner: Finanzen & Sparen
Häufige Fragen
Lohnt sich ein Tagesgeld-Wechsel?
Bei größeren Beträgen und deutlicher Zinsdifferenz oft ja.
Wer gilt als Neukunde?
Meist wer in den letzten sechs bis zwölf Monaten kein Konto bei der Bank hatte; Bedingungen prüfen.
Was passiert nach dem Aktionszeitraum?
Es gilt der normale Zins der Bank, der meist niedriger ist.
Was ist Zinshopping?
Das regelmäßige Wechseln zu Banken mit Neukundenangeboten.
Wie lange dauert ein Tagesgeld-Wechsel?
Kontoeröffnung und Überweisung meist wenige Tage.
- Tagesgeld wechseln
- Tagesgeld Neukundenzins
- Zinshopping Rechner
- Tagesgeld Wechsel lohnt sich
- Neukundenzins Bestandskunden
- Tagesgeld Anbieter wechseln
Rechtlicher Hinweis: Die Ergebnisse sind Modellrechnungen mit angenommenen Werten und keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Kapitalanlagen und der Handel mit Hebelprodukten sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden; frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen. Vor Entscheidungen sollten Sie eine unabhängige Beratung einholen.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Die Erklärtexte auf dieser Seite wurden mit KI erstellt. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.