Ist mein Sparziel realistisch?
Viele Sparziele werden in Euro formuliert: 200.000 Euro zum Rentenbeginn, 50.000 Euro für die Eigentumswohnung oder ein Polster für die Ausbildung der Kinder. Wie viel Geld Sie dafür zurücklegen können, wissen Sie meist. Offen ist, welche Rendite die Anlage bringen muss, damit das Ziel erreicht wird.
Der Rechner sucht genau diese Rendite. Er berücksichtigt das Startkapital, das über die ganze Laufzeit wächst, und die monatlichen Sparraten mit Zinseszins. Das Ergebnis ist die jährliche Rendite nach Kosten und Steuern, die nötig wäre. Liegt sie bei 0 Prozent oder darunter, reichen schon Ihre Einzahlungen.
Zusätzlich sehen Sie, wie viel Sie selbst einzahlen und welcher Teil des Ziels aus Wertzuwachs kommen muss. Je größer dieser Anteil, desto stärker hängt das Ziel von den Märkten ab.
Das Ergebnis richtig einordnen
Zur Einordnung: Tagesgeld und Festgeld bringen je nach Zinsphase meist wenige Prozent. Breit gestreute Aktienanlagen haben historisch über lange Zeiträume vor Kosten und Inflation oft zwischen 6 und 8 Prozent im Jahr erzielt, mit großen Schwankungen und ohne Garantie. Eine nötige Rendite über 8 Prozent ist ein deutliches Warnsignal.
Ist die Zielrendite zu hoch, haben Sie drei Stellschrauben: eine höhere Sparrate, eine längere Laufzeit oder ein niedrigeres Ziel. Probieren Sie verschiedene Werte aus. Schon ein paar Jahre mehr Laufzeit senken die nötige Rendite oft erheblich, weil der Zinseszins länger wirkt.
Denken Sie an Kosten, Steuern und Inflation. Das Ziel in heutigen Euro ist in zwanzig Jahren weniger wert. Wer die Kaufkraft erhalten will, sollte das Ziel um die erwartete Teuerung erhöhen oder die nötige Rendite als reale Rendite verstehen.
Der Rechner nimmt eine gleichmäßige Rendite an. In der Praxis schwanken die Erträge, und die Reihenfolge guter und schlechter Jahre beeinflusst das Ergebnis bei Sparplänen. Die Werte sind eine Orientierung und keine Anlageberatung.
Tipps und typische Fehler
Ziele realistisch setzen.
- Über 8 %: Warnsignal.
- Laufzeit: Größter Hebel.
- Inflation: Mitdenken.
- Kosten: Abziehen.
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Häufige Fragen
Welche Rendite brauche ich für mein Sparziel?
Der Rechner löst die Sparplanformel nach der Rendite auf und zeigt den nötigen Jahreswert.
Was bedeutet eine negative Zielrendite?
Ihre Einzahlungen reichen schon. Selbst mit leichten Verlusten würde das Ziel erreicht.
Sind Kosten und Steuern enthalten?
Nein, die ermittelte Rendite muss nach Kosten und Steuern erzielt werden.
Wie senke ich die nötige Rendite?
Mit höherer Sparrate, längerer Laufzeit oder einem niedrigeren Ziel.
Ist die Rendite real oder nominal?
Nominal, wenn das Ziel in künftigen Euro angegeben ist; real, wenn in heutigem Geld.
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Rechtlicher Hinweis: Die Ergebnisse sind Modellrechnungen mit angenommenen Werten und keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Kapitalanlagen und der Handel mit Hebelprodukten sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden; frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen. Vor Entscheidungen sollten Sie eine unabhängige Beratung einholen.
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