Was kostet der Quadratmeter?
Der Quadratmeterpreis ist die wichtigste Kennzahl beim Immobilienvergleich. Er ergibt sich aus dem Kaufpreis geteilt durch die Wohnfläche: 300.000 Euro für 80 Quadratmeter sind 3.750 Euro pro Quadratmeter. So lassen sich Objekte unterschiedlicher Größe vergleichen.
Der Rechner zeigt zusätzlich den Preis pro Quadratmeter inklusive Kaufnebenkosten und die Gesamtkosten. Wenn Sie einen Vergleichspreis eintragen, etwa aus dem Bodenrichtwert- oder Marktbericht Ihrer Stadt, sehen Sie die Abweichung in Prozent und was die Wohnung zum Vergleichspreis kosten würde.
Beachten Sie bei Vergleichen, dass die Lage, Ausstattung, Baujahr und Zustand den Preis stark beeinflussen. Kleine Wohnungen kosten pro Quadratmeter meist mehr als große, Neubauten mehr als Bestandsimmobilien. Vergleichen Sie darum nur ähnliche Objekte.
Preise richtig vergleichen
Prüfen Sie, wie die Wohnfläche ermittelt wurde. Nach der Wohnflächenverordnung zählen Balkone und Terrassen meist zu einem Viertel, in Ausnahmen zur Hälfte, Dachschrägen unter zwei Metern nur zur Hälfte. Prospekte rechnen manchmal großzügiger. Das Ergebnis des Wohnfläche-Rechners hilft beim Nachrechnen.
Der Quadratmeterpreis ersetzt keine Bewertung. Ein niedriger Preis kann auf Mängel, einen hohen Sanierungsbedarf oder schwache Lage hinweisen, ein hoher auf besondere Ausstattung. Eine Bewertung mit Ertragswertverfahren oder Vergleichswert nimmt ein Gutachter vor; der Ertragswert-Rechner zeigt das Prinzip für vermietete Objekte.
Bei Mietobjekten ist auch der Mietpreis pro Quadratmeter wichtig. Das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete ist der Kaufpreisfaktor. Mit dem Miete-pro-Quadratmeter-Rechner und dem Mietrendite-Rechner prüfen Sie, ob sich der Kauf rechnet.
Beachten Sie die Nebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision erhöhen den Preis um etwa 7 bis 15 Prozent. Planen Sie zusätzlich Rücklagen für Modernisierung ein.
Zur Einordnung hilft auch der Blick in aktuelle Marktberichte und Mietspiegel Ihrer Stadt, denn Preise und Mieten entwickeln sich nicht gleichmäßig. Eine Faustregel zur Einordnung: Liegt der Preis deutlich unter dem Marktniveau, fragen Sie nach dem Grund, etwa Sanierungsstau, Rechte Dritter wie ein Wohnrecht oder eine Lage an einer lauten Straße. Ein Gutachten kann dann sinnvoll sein.
Tipps und typische Fehler
Preise vergleichen.
- Fläche: Nach Wohnflächenverordnung.
- Nebenkosten: Mitrechnen.
- Vergleich: Nur Ähnliches.
- Zustand: Beachten.
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Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Quadratmeterpreis berechnen
- Preis pro Quadratmeter Immobilie
- Kaufpreis pro qm
- Quadratmeterpreis Wohnung
- Immobilie Preis pro m2
- Kaufpreis Wohnfläche
Häufige Fragen
Wie berechne ich den Quadratmeterpreis?
Kaufpreis geteilt durch Wohnfläche.
Warum sind kleine Wohnungen pro m² teurer?
Weil Küche und Bad fast gleich viel kosten, aber weniger Fläche bieten.
Zählt der Balkon zur Wohnfläche?
Meist zu einem Viertel, in Ausnahmen zur Hälfte.
Warum den Preis inklusive Nebenkosten betrachten?
Weil Grunderwerbsteuer, Notar und Makler die Kosten um etwa 7 bis 15 Prozent erhöhen.
Was ist ein guter Vergleichspreis?
Der Preis ähnlicher Objekte in gleicher Lage.
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