Die wichtigsten Kennzahlen eines Newsletters
E-Mail-Marketing gehört zu den günstigsten Kanälen, um Kunden zu erreichen. Ob ein Newsletter funktioniert, zeigen wenige Kennzahlen. Die Öffnungsrate gibt an, welcher Anteil der zugestellten E-Mails geöffnet wurde. Die Klickrate zeigt, wie viele Empfänger auf mindestens einen Link geklickt haben. Beide beziehen sich auf die zugestellten E-Mails, also ohne Bounces.
Die Klick-zu-Öffnungsrate, kurz CTOR, setzt die Klicks ins Verhältnis zu den Öffnungen. Sie zeigt, wie überzeugend der Inhalt für diejenigen war, die die E-Mail tatsächlich angesehen haben. Die Abmelderate und die Bounce-Rate sind Warnsignale: Steigen sie, stimmt etwas mit Inhalt, Versandhäufigkeit oder Adressqualität nicht.
Der Rechner berechnet alle Raten aus den Rohdaten Ihres Versandprogramms. Verwenden Sie eindeutige Öffnungen und Klicks, also je Empfänger nur einmal gezählt. Sonst verzerren Mehrfachöffnungen das Ergebnis nach oben.
Werte richtig deuten
Seit Apple Mail und andere Programme Inhalte automatisch vorladen, zählen viele Versandprogramme Öffnungen, die nie stattgefunden haben. Öffnungsraten sind dadurch häufig zu hoch und schwer vergleichbar. Für Entscheidungen über Inhalte und Betreffzeilen sind Klicks und die Klick-zu-Öffnungsrate deshalb verlässlicher.
Eine Bounce-Rate über etwa 2 Prozent deutet auf veraltete oder fehlerhafte Adressen hin. Entfernen Sie dauerhaft unzustellbare Adressen, sogenannte Hard Bounces, sofort aus dem Verteiler. Zu viele Bounces schaden dem Ruf des Absenders, und E-Mails landen dann häufiger im Spam-Ordner.
Eine Abmelderate von deutlich unter einem halben Prozent pro Versand gilt als unauffällig. Steigt sie, prüfen Sie Versandhäufigkeit und Relevanz der Inhalte. Segmentieren Sie den Verteiler nach Interessen, damit Empfänger nur Themen erhalten, die zu ihnen passen. Achten Sie außerdem auf eine nachweisbare Einwilligung nach dem Double-Opt-in-Verfahren.
Was ein Newsletter wirtschaftlich bringt, zeigt der Newsletter-ROI-Rechner. Wie viele Klicks am Ende zu Käufen führen, berechnet der Conversion-Rate-Rechner. Vergleichen Sie Kennzahlen am besten mit Ihren eigenen früheren Versänden, denn Branchenwerte schwanken stark.
Tipps und typische Fehler
Newsletter verbessern.
- Betreff: Testen.
- Klicks: Verlässlicher als Öffnungen.
- Liste: Regelmäßig bereinigen.
- Segmente: Nach Interesse.
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Häufige Fragen
Was ist eine gute Öffnungsrate?
Häufig werden 20 bis 40 Prozent genannt; wegen automatisch geladener Bilder sind die Werte aber oft zu hoch.
Was ist die CTOR?
Die Klick-zu-Öffnungsrate: Klicks geteilt durch Öffnungen, ein Maß für die Wirkung des Inhalts.
Wann ist die Bounce-Rate zu hoch?
Über etwa 2 Prozent sollten Sie die Adressliste bereinigen.
Wann ist die beste Versandzeit?
Das hängt von der Zielgruppe ab; testen Sie verschiedene Tage und Uhrzeiten mit Teilen des Verteilers.
Was ist ein Soft Bounce?
Eine vorübergehende Zustellstörung, etwa ein volles Postfach; die Adresse bleibt zunächst im Verteiler.
- Öffnungsrate berechnen
- Newsletter Öffnungsrate
- Klickrate E-Mail
- CTOR berechnen
- Abmelderate Newsletter
- Bounce-Rate E-Mail
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