Vom Ziel zum Werbebudget
Wie viel Budget eine Kampagne braucht, lässt sich am besten vom Ziel her rechnen. Wer 50 Verkäufe oder Anfragen pro Monat erreichen will, braucht bei einer Conversion-Rate von 2,5 Prozent rund 2.000 Klicks. Bei einem durchschnittlichen Klickpreis von 1,20 Euro ergibt das ein Monatsbudget von 2.400 Euro. Der Rechner führt diese Schritte zusammen und zeigt zusätzlich das Tagesbudget.
Google Ads arbeitet mit einem durchschnittlichen Tagesbudget. Innerhalb eines Monats rechnet Google mit etwa 30,4 Tagen und kann an einzelnen Tagen mehr ausgeben, ohne das Monatslimit zu überschreiten. Das im Rechner ausgegebene Tagesbudget ist deshalb das Monatsbudget geteilt durch 30,4 und lässt sich direkt in der Kampagne eintragen.
Über die Klickrate ermittelt der Rechner außerdem, wie viele Impressionen nötig sind. Ist das Suchvolumen der Keywords kleiner, lässt sich das Ziel mit dieser Kampagne allein nicht erreichen, auch wenn das Budget da ist. Den Wert prüfen Sie im Keyword-Planer.
Budget realistisch planen
Klickpreise und Conversion-Raten schwanken stark nach Branche, Keyword, Region und Saison. In umkämpften Bereichen wie Versicherungen, Recht oder Handwerk in Großstädten liegen Klickpreise oft deutlich über dem Beispielwert. Nutzen Sie möglichst Daten aus Ihrem eigenen Konto oder Schätzungen aus dem Keyword-Planer und rechnen Sie mit vorsichtigen Annahmen.
Entscheidend ist, ob sich die Kampagne lohnt. Die Kosten pro Conversion sollten unter dem Betrag liegen, den eine Conversion Ihnen an Rohertrag bringt. Ein ROAS von 250 Prozent bedeutet, dass jeder Werbe-Euro 2,50 Euro Umsatz bringt. Ob das reicht, hängt von Ihrer Spanne ab: Bei 40 Prozent Rohertragsquote bleiben von 2,50 Euro Umsatz nur 1,00 Euro, die Werbung trägt sich dann gerade selbst.
Neue Kampagnen brauchen eine Lernphase, in der die Kosten oft höher und die Ergebnisse schwankender sind. Planen Sie dafür zusätzliches Budget ein und bewerten Sie Kampagnen erst nach einigen Wochen. Verbessern lassen sich die Werte über passendere Keywords, bessere Anzeigentexte und eine schnelle, klare Zielseite, die die Conversion-Rate erhöht.
Den Zusammenhang von Klicks und Impressionen zeigt der CTR-Rechner, Kosten pro Conversion und Anfrage der CPA-Rechner und der Cost-per-Lead-Rechner. Den Werbeerfolg im Verhältnis zum Umsatz berechnet der ROAS-Rechner. Die Ergebnisse sind Planungswerte und keine Zusage über tatsächliche Kosten.
Tipps und typische Fehler
Budget steuern.
- Keyword-Planer: CPC schätzen.
- Zielseite: Optimieren.
- CPA: Unter Rohertrag.
- Lernphase: Einplanen.
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Häufige Fragen
Wie viel Budget brauche ich für Google Ads?
Ziel-Conversions geteilt durch Conversion-Rate, mal Klickpreis.
Wie berechnet Google das Tagesbudget?
Mit etwa 30,4 Tagen pro Monat; einzelne Tage können darüber liegen.
Was ist ein guter ROAS?
Einer, bei dem der Rohertrag aus dem Umsatz die Werbekosten übersteigt.
Wie viel kostet ein Klick bei Google Ads?
Je nach Branche und Keyword von wenigen Cent bis zu mehreren Euro.
Wie lange dauert die Lernphase?
Oft einige Wochen; vorher Ergebnisse nicht überbewerten.
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