Wie viel darf ein Kunde kosten?
Die Cost per Acquisition, kurz CPA, sind die Werbekosten je Conversion, also je Kauf, Vertragsabschluss oder Buchung. Sie ist die zentrale Kennzahl für Kampagnen, die direkt auf Verkäufe zielen. Allein sagt der CPA aber wenig: Ob 40 Euro je Kauf viel oder wenig sind, hängt davon ab, was ein Kauf einbringt.
Deshalb berechnet der Rechner zusätzlich den Break-even-CPA. Er ergibt sich aus dem Umsatz je Conversion mal der Marge vor Werbekosten. Bei 120 Euro Umsatz und 40 Prozent Marge bleiben 48 Euro, die eine Conversion höchstens kosten darf, ohne Verlust zu machen. Der Ziel-CPA zieht davon noch den gewünschten Gewinn ab.
Zusätzlich zeigt der Rechner den Deckungsbeitrag je Conversion nach Werbekosten und insgesamt sowie den ROAS, also den Umsatz je eingesetztem Werbe-Euro. So sehen Sie auf einen Blick, ob eine Kampagne ausgebaut, optimiert oder gestoppt werden sollte.
CPA richtig einordnen
Die Marge im Rechner sollte alle variablen Kosten enthalten, die mit einem Verkauf entstehen: Wareneinsatz, Versand, Verpackung, Zahlungsgebühren und eine Pauschale für Retouren. Wer nur den Wareneinsatz abzieht, überschätzt den tragbaren CPA und zahlt im Zweifel bei jedem Verkauf drauf.
Kaufen Kunden wiederholt, kann ein CPA über dem Break-even beim ersten Kauf trotzdem sinnvoll sein. Dann rechnen Sie mit dem Deckungsbeitrag über die gesamte Kundenbeziehung, dem Kundenwert. Das Verhältnis von Kundenwert zu Gewinnungskosten zeigt der CAC-LTV-Rechner. Für einmalige Käufe gilt dagegen der Break-even-CPA als harte Grenze.
Zwischen CPA und ROAS besteht ein fester Zusammenhang: ROAS = Umsatz je Conversion ÷ CPA. Der Break-even-ROAS ist der Kehrwert der Marge, bei 40 Prozent Marge also 2,5. Den ROAS einer Kampagne mit allen Details berechnet der ROAS-Rechner.
In Werbeplattformen können Sie Ziel-CPA-Gebote einstellen. Setzen Sie den Wert aus diesem Rechner als Obergrenze und beobachten Sie, ob die Plattform genug Conversions erreicht. Bei zu niedrigen Zielwerten sinkt oft die Reichweite. Die Kosten je Interessent vor dem Kauf zeigt der Cost-per-Lead-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Werbung rechnen.
- Marge: Vollständig.
- Retouren: Einpreisen.
- Kundenwert: Mitdenken.
- Grenze: Break-even beachten.
Weitere Rechner: Online-Handel & Geschäft
Häufige Fragen
Was ist ein guter CPA?
Ein CPA unter dem Ziel-CPA, also unter Umsatz je Conversion mal Marge abzüglich des gewünschten Gewinns.
Wie hängen CPA und ROAS zusammen?
ROAS = Umsatz je Conversion ÷ CPA. Ein niedriger CPA bedeutet bei gleichem Umsatz einen hohen ROAS.
Darf der CPA über dem Break-even liegen?
Nur wenn Kunden wiederkaufen und der Kundenwert die Kosten über die Zeit deckt.
Was ist der Unterschied zwischen CPA und CAC?
Der CPA bezieht sich meist auf eine Kampagne und eine Conversion, der CAC auf alle Kosten je gewonnenem Neukunden.
Wie setze ich einen Ziel-CPA in Google Ads?
In der Gebotsstrategie Ziel-CPA; als Wert dient der tragbare Preis je Conversion.
- CPA berechnen
- Cost per Acquisition
- Ziel-CPA berechnen
- Kosten pro Conversion
- Break-even CPA
- CPA ROAS Umrechnung
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