Gaming

Vorgabe im Go aus Kyu- und Dan-Rängen berechnen

Geben Sie die Ränge beider Spieler und die Brettgröße ein. Der Rechner ermittelt, mit wie vielen Vorgabesteinen und welchem Komi die Partie ausgeglichen wird und wer welche Farbe spielt.

Ränge und Brett
Japanische Regeln 6,5; chinesische und AGA-Regeln 7,5.
0 = Richtwert (19er 1, 13er 2, 9er 4); Vereinsregel prüfen.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Wie die Vorgabe im Go funktioniert

Das Go-Spiel hat ein eingebautes Ausgleichssystem, mit dem auch Spieler unterschiedlicher Stärke spannende Partien spielen können. Der schwächere Spieler setzt zu Beginn eine Anzahl schwarzer Steine auf festgelegte Sternpunkte, bevor Weiß den ersten Zug macht. Diese Vorgabesteine geben Schwarz einen Vorsprung, der den Stärkeunterschied ausgleicht.

Die Spielstärke wird in Kyu- und Dan-Rängen gemessen. Anfänger beginnen etwa bei 30 Kyu, mit wachsender Stärke sinkt die Zahl bis 1 Kyu. Danach folgen die Amateur-Dan-Ränge von 1 bis 9. Zwischen 1 Kyu und 1 Dan liegt genau eine Stufe. Auf dem großen 19er-Brett entspricht jede Rangstufe nach traditioneller Regel einem Vorgabestein. Der Rechner zählt die Stufen zwischen beiden Spielern und leitet daraus die Vorgabe ab.

Zum Ausgleich des Anzugsvorteils erhält Weiß bei gleich starken Spielern Komi, also Ausgleichspunkte. Nach japanischen Regeln sind 6,5 Punkte üblich, nach chinesischen und AGA-Regeln 7,5. Bei Vorgabepartien entfällt das volle Komi; meist bekommt Weiß nur 0,5 Punkte, damit es kein Unentschieden geben kann.

Rangzahl: Kyu k→1−k , Dan d→d; Differenz=∣ A−B ∣; Vorgabesteine=DifferenzRa¨nge je Stein (gerundet , ho¨chstens 9 auf 19×19 , 5 auf 13×13 und 9×9); bei einem Stein: Schwarz zieht , Komi 0,5\text{Rangzahl}:\ \text{Kyu k} \to 1 - k\,{,}\ \text{Dan d} \to d;\ \text{Differenz} = |\,A - B\,|;\ \text{Vorgabesteine} = \frac{\text{Differenz}}{\text{Ränge je Stein}\,\left(\text{gerundet}\,{,}\ \text{höchstens}\,9\,\text{auf}\,19 \times 19\,{,}\ 5\,\text{auf}\,13 \times 13\,\text{und}\,9 \times 9\right)};\ \text{bei einem Stein}:\ \text{Schwarz zieht}\,{,}\ \text{Komi}\,0{,}5

Beispiel: Spieler A ist 5 Kyu, Spieler B 2 Dan. Als Rangzahlen ergeben sich 1 − 5 = −4 und 2, die Differenz beträgt 6 Stufen. Auf dem 19er-Brett legt Spieler A als Schwarz 6 Vorgabesteine, Spieler B spielt Weiß und erhält 0,5 Punkte Komi. Auf dem 13er-Brett wären es mit 2 Rängen je Stein 3 Vorgabesteine, auf dem 9er-Brett mit 4 Rängen je Stein 1,5, gerundet 2 Steine.

Sonderfälle und kleine Bretter

Beträgt der Unterschied genau eine Stufe, setzt Schwarz keine Steine, darf aber zuerst ziehen und Weiß erhält nur 0,5 Punkte statt des vollen Komi. Das gilt traditionell als Vorgabe von einem Stein. Der Rechner zeigt in diesem Fall null Vorgabesteine und nennt die Spielform im Klartext. Bei gleichem Rang wird die Farbe durch Nigiri ausgelost, bei dem ein Spieler eine Handvoll Steine greift und der andere auf gerade oder ungerade tippt.

Auf kleineren Brettern ist ein einzelner Stein wesentlich mehr wert, weil er einen größeren Anteil der Fläche beeinflusst. Für 13er- und 9er-Brett gibt es keine einheitliche Regel. Der Rechner nutzt als Richtwert zwei Ränge je Stein auf 13 × 13 und vier Ränge je Stein auf 9 × 9. Diese Werte orientieren sich grob am Flächenverhältnis zum 19er-Brett. Viele Vereine und Online-Server arbeiten mit eigenen Tabellen; tragen Sie deren Wert dann im Feld für die Ränge je Vorgabestein ein.

Neun Vorgabesteine sind auf dem 19er-Brett die übliche Obergrenze, weil es neun Sternpunkte gibt. Ist der Stärkeunterschied noch größer, ist eine Partie selten sinnvoll ausgeglichen. Auf den kleinen Brettern stehen weniger Sternpunkte zur Verfügung, deshalb begrenzt der Rechner dort auf fünf Steine. Wird eine Grenze erreicht, weist das Ergebnis darauf hin.

Ränge sind nicht zwischen allen Verbänden und Servern vergleichbar. Ein 5 Kyu auf einem Online-Server kann im Verein als 3 oder 7 Kyu eingestuft sein. Für Turniere in Europa gilt das Ratingsystem der European Go Federation. Wenn die Partie nach der berechneten Vorgabe dauerhaft einseitig ausgeht, passen Sie die Vorgabe um einen Stein an; genau dafür ist das System gedacht.

Tipps und typische Fehler

Fair spielen.

  • Ränge: Gleiches System nutzen.
  • Komi: Regelwerk festlegen.
  • Kleines Brett: Weniger Steine.
  • Anpassen: Nach Ergebnissen.

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Häufige Fragen

Wie viele Vorgabesteine gibt es im Go?

Auf dem 19er-Brett einen Stein je Rangstufe Unterschied, höchstens neun.

Was ist Komi?

Ausgleichspunkte für Weiß; ohne Vorgabe meist 6,5 oder 7,5, mit Vorgabe 0,5.

Wie viele Stufen liegen zwischen 1 Kyu und 1 Dan?

Genau eine; die Dan-Ränge schließen direkt an 1 Kyu an.

Wo werden die Vorgabesteine gesetzt?

Auf den Sternpunkten in fester Reihenfolge, beginnend mit den Ecken.

Wer zieht in einer Vorgabepartie zuerst?

Weiß, sobald Schwarz die Vorgabesteine gesetzt hat.

Auch gesucht als:
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  • Vorgabesteine 13x13
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