So wird das Gehalt umgerechnet
Jobangebote nennen mal den Stundenlohn, mal das Monatsgehalt, mal das Jahresgehalt. Um Angebote zu vergleichen, brauchen Sie dieselbe Einheit. Der Rechner nimmt eine beliebige Angabe und rechnet sie mit den üblichen Faktoren um: 52 Wochen im Jahr, die vereinbarte Wochenarbeitszeit und die Zahl der Monatsgehälter.
Wichtig ist die Zahl der Gehälter. Bei 13 Gehältern wird zum Beispiel ein Monatsgehalt von 3.500 Euro zu 45.500 Euro im Jahr, im Durchschnitt aber nur zu 3.792 Euro pro Kalendermonat. Wer Angebote vergleicht, sollte daher immer das Jahresgehalt heranziehen. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Boni gehören dazu.
Die Umrechnung auf den Stundenlohn zeigt, was Ihre Arbeitszeit wert ist. Dabei sind bezahlter Urlaub und Feiertage im Lohn enthalten. Für den Lohn je tatsächlich gearbeiteter Stunde ziehen Sie diese Tage ab und teilen entsprechend, was einen höheren Wert ergibt.
Hinweise
Die Beträge sind brutto oder netto, je nachdem, was Sie eingeben. Der Rechner rechnet keine Steuern und Abgaben. Für die Umrechnung von Brutto in Netto nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner. Beachten Sie, dass Sozialabgaben und Steuern vom Jahreseinkommen und von der Steuerklasse abhängen.
Das Jahr wird einheitlich mit 52 Wochen gerechnet. In Wirklichkeit hat es 52,14 Wochen, die Abweichung beträgt etwa 0,3 Prozent und ist für Vergleiche unerheblich. Für Minijobs und Teilzeit ändern Sie einfach die Wochenstunden.
Bei Selbstständigen entspricht der Stundenlohn nicht dem Stundensatz. Dieser muss Urlaub, Krankheit, Akquise, Versicherungen und Rücklagen mitfinanzieren und liegt deshalb meist deutlich höher. Dafür gibt es den Stundensatz-Rechner für Selbstständige.
Rechnen Sie bei Teilzeit immer mit der vertraglichen Wochenarbeitszeit, nicht mit der Vollzeit. Im Vorstellungsgespräch hilft ein klarer Blick auf die Gesamtvergütung. Rechnen Sie Jahresgehalt, Boni, Altersvorsorge, Dienstwagen und Zusatzleistungen zusammen und teilen Sie durch die Arbeitszeit. So erkennen Sie, ob ein Angebot mit niedrigerem Grundgehalt, aber mehr Zusatzleistungen insgesamt besser ist. Vergessen Sie nicht, Fahrtkosten und Überstunden zu berücksichtigen, die den effektiven Stundenlohn senken können.
Tipps und typische Fehler
Angebote vergleichbar machen.
- Jahresgehalt: Immer mit Sonderzahlungen vergleichen.
- Arbeitszeit: Wochenstunden beachten.
- Netto: Abzüge getrennt prüfen.
- Zusatzleistungen: Boni und Sachbezüge einrechnen.
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Häufige Fragen
Wie rechne ich Stundenlohn in Monatsgehalt um?
Stundenlohn mal Wochenstunden mal 52, geteilt durch 12.
Warum ist der Durchschnitt pro Kalendermonat niedriger?
Bei 13 oder 14 Gehältern verteilt sich das Jahresgehalt auf zwölf Kalendermonate, das einzelne Monatsgehalt ist höher als der Durchschnitt.
Ist der Betrag brutto oder netto?
Das hängt von Ihrer Eingabe ab. Der Rechner rechnet nur um.
Wie rechne ich Monatsgehalt in Stundenlohn um?
Monatsgehalt mal Gehälter pro Jahr, geteilt durch 52 Wochen und Wochenstunden.
Warum 52 Wochen?
Ein Jahr hat 52 Wochen und einen Tag. Die Abweichung ist für Vergleiche vernachlässigbar.
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