CPM, CPC und CTR im Zusammenhang
Werbung wird auf zwei Arten abgerechnet: nach Impressionen oder nach Klicks. Beim CPM zahlen Sie für je 1.000 Einblendungen, beim CPC für jeden Klick. Wer Kampagnen vergleichen will, muss beides umrechnen. Der Zusammenhang ergibt sich über die Klickrate: Je höher die CTR, desto günstiger wird der Klick bei gleichem CPM.
Bei 8 Euro CPM und 1,2 Prozent Klickrate kosten 1.000 Impressionen 8 Euro und bringen 12 Klicks. Ein Klick kostet damit 0,67 Euro. Verdoppeln Sie die CTR durch bessere Motive, halbiert sich der effektive CPC, ohne dass der CPM sinkt.
Der Rechner führt die Rechnung weiter bis zur Conversion. Aus den Klicks und der Conversion-Rate ergeben sich die erwarteten Käufe oder Leads und die Kosten je Conversion, in der Werbebranche CPA genannt. Das ist die Zahl, die Sie mit Ihrem Gewinn je Kunde vergleichen sollten.
Hinweise zur Anwendung
Die Werte sind Erwartungswerte. Klickraten schwanken stark nach Format, Plattform und Zielgruppe: Suchanzeigen erreichen oft mehrere Prozent, Display-Banner meist deutlich unter einem Prozent. Nehmen Sie die Werte aus Ihren bisherigen Kampagnen statt aus Branchenmittelwerten.
CPM-Preise sind das Ergebnis einer Auktion und hängen von Zielgruppe, Tageszeit, Land und Konkurrenz ab. In Deutschland liegen sie je nach Netzwerk häufig im niedrigen bis mittleren einstelligen Eurobereich, im B2B-Umfeld auch deutlich darüber. Testen Sie mit kleinen Budgets, bevor Sie skalieren.
Der Rechner geht von konstanten Werten über die gesamte Kampagne aus. In der Praxis sinkt die Klickrate, wenn dieselbe Zielgruppe die Anzeige häufiger sieht. Planen Sie deshalb einen Puffer ein und prüfen Sie Ihre Kennzahlen regelmäßig.
Wenn Ihnen der berechnete CPA zu hoch erscheint, gibt es drei Stellschrauben. Erstens die Klickrate: bessere Anzeigentexte und Motive, genauere Zielgruppen. Zweitens die Conversion-Rate: schnellere Landingpage, klarer Aufruf, weniger Formularfelder. Drittens der CPM: Ausschluss teurer Platzierungen und Zeiten. Ändern Sie immer nur eine Größe pro Test, sonst lässt sich die Wirkung nicht zuordnen. Mit dem Rechner sehen Sie sofort, wie stark jede Änderung auf den Preis je Kunde durchschlägt.
Tipps und typische Fehler
Kampagnen realistisch planen.
- Eigene Werte: Klickraten aus bisherigen Kampagnen nehmen.
- Testbudget: Erst klein starten.
- Motive: Bessere Anzeigen senken den CPC.
- Landingpage: Die Conversion-Rate entscheidet über den CPA.
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Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- CPM in CPC umrechnen
- CPC berechnen
- CPM berechnen
- Kosten pro Klick berechnen
- Klickrate CTR berechnen
- Werbebudget Klicks berechnen
Häufige Fragen
Wie rechne ich CPM in CPC um?
Teilen Sie den CPM durch die Klickrate mal 1.000. Bei 8 Euro und 1,2 Prozent sind das 0,67 Euro je Klick.
Was ist eine gute Klickrate?
Das hängt vom Format ab: Suchanzeigen erreichen oft 3 bis 6 Prozent, Display-Anzeigen meist unter 1 Prozent.
Was ist der CPA?
Die Kosten je Conversion, also Budget geteilt durch die Zahl der Käufe oder Leads.
Was ist der Unterschied zwischen CPM und CPC?
CPM berechnet 1.000 Einblendungen, CPC jeden einzelnen Klick.
Was ist die CTR?
Die Klickrate: Klicks geteilt durch Impressionen.
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