So passen Sie Mengen an
Rezepte nennen meist eine bestimmte Backform, etwa eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser. Haben Sie eine andere Form, passt die Teigmenge nicht mehr: Zu viel Teig läuft über oder wird zu hoch und gar nicht durchgebacken, zu wenig Teig ergibt einen flachen Kuchen. Der Rechner löst das, indem er die Bodenflächen vergleicht.
Der Faktor ergibt sich aus der Bodenfläche der Zielform geteilt durch die Bodenfläche der Rezeptform. Bei gleicher Teighöhe benötigen Sie genau so viel mehr oder weniger Teig, wie sich die Fläche ändert. Eine runde Form mit 26 Zentimetern Durchmesser hat 531 Quadratzentimeter, ein Blech mit 30 mal 20 Zentimetern 600, der Faktor beträgt 1,13.
Multiplizieren Sie alle Zutatenmengen mit dem Faktor. Eier lassen sich schwer teilen: Rechnen Sie bei kleineren Mengen das Ei verquirlt ab und verwenden den entsprechenden Anteil. Der Rechner zeigt Ihnen auch, ob die Mengenänderung eine längere oder kürzere Backzeit nahelegt.
Backzeit und Temperatur
Bei flacher Verteilung des Teigs, etwa auf dem Blech, verkürzt sich die Backzeit. Bei höherem Teigstand verlängert sie sich, und die Temperatur sollte etwas niedriger sein, damit der Kuchen nicht außen verbrennt, während er innen noch roh ist. Machen Sie gegen Ende eine Stäbchenprobe: Bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben, ist der Kuchen fertig.
Der Rechner geht davon aus, dass Sie die Teighöhe beibehalten. Verwenden Sie Formen mit anderem Rand, zum Beispiel eine Kastenform statt einer flachen Form, ändert sich das Backverhalten. Gugelhupfformen und Napfkuchenformen lassen sich über das Volumen vergleichen, indem Sie die Form mit Wasser füllen und die Liter messen.
Für Springformen und Backbleche gilt die Faustregel, dass Sie die Zutaten proportional zur Fläche anpassen. Bei Hefeteig, Biskuit und Rührteig funktioniert das gut, bei Backpulver und Hefe können Sie bei sehr großen Änderungen etwas vorsichtiger dosieren.
Bei der Umrechnung zwischen runden und eckigen Formen kommt es auf die Bodenfläche und die Teighöhe an. Füllen Sie die Form nur bis etwa zwei Drittel, damit der Teig aufgehen kann. Prüfen Sie bei unsicheren Rezepten das Volumen: Füllen Sie die Form mit Wasser und messen Sie die Liter. Formen mit hohem Rand vertragen mehr Teig, brauchen aber länger und niedrigere Temperatur.
Tipps und typische Fehler
Kuchen gelingt in jeder Form.
- Fläche: Nach Boden rechnen.
- Höhe: Teighöhe gleich lassen.
- Zeit: Stäbchenprobe machen.
- Eier: Verquirlt abwiegen.
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- Backform umrechnen
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Häufige Fragen
Wie rechne ich ein Rezept auf eine andere Form um?
Den Faktor aus dem Verhältnis der Bodenflächen berechnen und alle Mengen damit multiplizieren.
Wie viel Teig passt in eine 26er Springform?
Etwa 1.000 bis 1.200 Gramm Teig bei normaler Höhe, genauer steht es im Rezept.
Muss die Backzeit angepasst werden?
Ja, bei flacherem Teig kürzer, bei höherem länger und mit etwas weniger Hitze.
Wie rechne ich von 26er auf 28er Springform um?
Faktor 1,16 für die Bodenfläche.
Wie rechne ich Eier um?
Mit dem Faktor multiplizieren und das Ei verquirlt abwiegen.
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