Online-Handel & Geschäft

Versandkostenanteil berechnen

Tragen Sie Bestellungen, durchschnittlichen Warenkorb, Versandkosten, die Versandgebühr für Kunden und Ihre Marge ein. Der Rechner zeigt den Anteil am Umsatz und den Effekt von Gratisversand.

Ihr Shop pro Monat
Porto, Verpackung, Füllmaterial.
Verkaufspreis minus Einkaufspreis, in Prozent vom Verkaufspreis.
Ergebnis

Wie viel Umsatz der Versand kostet

Für Onlinehändler gehören Versandkosten zu den größten variablen Kosten. Porto, Verpackung und Füllmaterial fallen bei jeder Bestellung an, egal wie groß sie ist. Bei kleinen Warenkörben fressen sie schnell einen großen Teil der Marge. Der Versandkostenanteil zeigt, wie viel Prozent des Warenumsatzes für den Versand draufgehen.

Viele Shops geben einen Teil der Kosten als Versandgebühr an die Kunden weiter. Der Rechner zeigt, welcher Teil je Bestellung ungedeckt bleibt, und wie hoch die Versandkosten und der Ertrag aus Versandgebühren im Monat sind. Ein Anteil von unter 10 Prozent gilt häufig als gut beherrschbar, darüber lohnt sich ein genauer Blick.

Gratisversand kann die Kaufbereitschaft deutlich erhöhen, kostet aber die bisherigen Versandeinnahmen. Der Rechner ermittelt, wie viele zusätzliche Bestellungen nötig sind, um diesen Verlust auszugleichen. Jede neue Bestellung trägt dabei ihren Rohertrag abzüglich der Versandkosten bei.

Versandkostenanteil=Versandkostenje BestellungWarenkorb; zusa¨tzliche Bestellungen=Versandgebu¨hr⋅BestellungenWarenkorb×Marge−Versandkosten\text{Versandkostenanteil} = \text{Versandkosten}\quad \text{je}\ \frac{\text{Bestellung}}{\text{Warenkorb}};\ \text{zusätzliche Bestellungen} = \frac{\text{Versandgebühr} \cdot \text{Bestellungen}}{\text{Warenkorb} \times \text{Marge} - \text{Versandkosten}}

Beispiel: 500 Bestellungen im Monat, Warenkorb 60 Euro netto, Versandkosten 6 Euro, Versandgebühr 4,90 Euro, Marge 40 Prozent: Der Versandkostenanteil beträgt 10 Prozent, je Bestellung bleiben 1,10 Euro ungedeckt. Die Versandkosten liegen bei 3.000 Euro im Monat. Gratisversand kostet 2.450 Euro Versandeinnahmen. Jede neue Bestellung bringt 24 − 6 = 18 Euro, nötig wären also rund 136 Bestellungen mehr, ein Plus von 27,2 Prozent.

Versandkosten senken und steuern

Statt Gratisversand für alle bietet sich eine Schwelle an, etwa ab 50 oder 75 Euro Bestellwert. Sie erhöht den durchschnittlichen Warenkorb, weil Kunden Artikel ergänzen, um die Grenze zu erreichen. Eine gute Schwelle liegt meist etwas über dem heutigen Durchschnittswarenkorb. Den Effekt auf den Warenkorb zeigt der Warenkorb-Rechner.

Auch die Versandkosten selbst lassen sich senken: durch Verträge mit Paketdiensten ab bestimmten Mengen, passende Kartongrößen, leichteres Füllmaterial oder Warensendungen für kleine Artikel. Wer viele Pakete verschickt, sollte die Konditionen jährlich neu verhandeln und Angebote vergleichen.

Berücksichtigen Sie Retouren: Bei kostenlosem Rückversand fallen die Versandkosten mehrfach an, ohne dass Umsatz bleibt. In Branchen wie Mode kann das den Versandkostenanteil vervielfachen. Ihre Rücksendequote und ihre Kosten berechnet der Retourenquote-Rechner.

Die Rechnung ist eine vereinfachte Planung. Zahlungsgebühren, Lagerkosten und Kundenservice sind nicht enthalten. Ob die Preise insgesamt genug Spielraum lassen, zeigt der Margenrechner. Beobachten Sie nach einer Änderung der Versandbedingungen Bestellzahl, Warenkorb und Retouren über mehrere Wochen.

Tipps und typische Fehler

Versand steuern.

  • Schwelle: Über dem Warenkorb.
  • Verhandeln: Paketpreise prüfen.
  • Kartons: Passend wählen.
  • Retouren: Mitrechnen.

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Häufige Fragen

Welcher Versandkostenanteil ist normal?

Häufig gelten unter 10 Prozent vom Umsatz als gut, bei kleinen Warenkörben liegt er oft deutlich höher.

Lohnt sich Gratisversand?

Wenn er genug zusätzliche Bestellungen oder größere Warenkörbe bringt, um die entgangenen Versandeinnahmen auszugleichen.

Wie hoch sollte die Gratisversand-Schwelle sein?

Meist etwas über dem durchschnittlichen Warenkorb, damit Kunden Artikel ergänzen.

Sollte ich Versandkosten in den Preis einrechnen?

Das kann Kaufabbrüche senken; dann steigt aber der Artikelpreis im Vergleich.

Wie wirkt Gratisversand auf Retouren?

Häufig steigen die Retouren, besonders wenn auch der Rückversand kostenlos ist.

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