Was bringt eine Provision?
In Vertrieb, Handel und Vermittlung wird die Leistung häufig durch Provisionen vergütet. Die Provision ist ein Anteil am vermittelten Umsatz. Bei 50.000 Euro Umsatz und drei Prozent Provision ergeben sich 1.500 Euro. Manche Vergütungen kombinieren ein festes Gehalt, das Fixum, mit einer Provision als variablem Anteil.
Der Rechner berechnet die Provision aus Umsatz und Satz und addiert sie zum Fixum. Außerdem zeigt er, wie viel vom Umsatz nach Abzug der Provision beim Unternehmen bleibt und welchen Anteil die Provision am Gesamteinkommen hat. So sehen Sie, wie stark das Einkommen vom Verkaufserfolg abhängt.
Handelsvertreter sind selbstständig und erhalten ausschließlich Provision, Angestellte im Vertrieb meist Fixum plus Provision. Der Rechner zeigt Bruttobeträge, Steuern und Sozialabgaben sind nicht abgezogen.
Provisionen im Alltag
Typische Provisionssätze liegen je nach Branche zwischen einem und 20 Prozent, bei Versicherungen und Finanzprodukten darüber, im Handel darunter. Entscheidend ist die Bemessungsgrundlage: Netto- oder Bruttoumsatz, mit oder ohne Retouren, Stornos und Rabatte. Das regeln Vertrag und Provisionsordnung.
Für Handelsvertreter gelten besondere Regeln im Handelsgesetzbuch: Die Provision wird fällig, wenn das Geschäft ausgeführt wurde, es gibt einen Ausgleichsanspruch bei Vertragsende, und die Abrechnung erfolgt meist monatlich oder quartalsweise. Bei Vorschüssen ist auf Rückzahlungspflichten bei Storno zu achten.
Als Angestellte sollten Sie wissen, ob die Provision bei Krankheit und Urlaub weiter gezahlt wird. Nach Rechtsprechung zählt sie zur Vergütung, die in den Urlaubsentgelt-Durchschnitt einfließt. Was am Ende netto bleibt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner.
Wer Preise kalkuliert, muss die Provision einplanen. Sie erhöht die Vertriebskosten und senkt die Marge, die der Margenrechner zeigt. Provisionsmodelle mit Staffeln, bei denen der Satz mit dem Umsatz steigt, berechnen Sie stufenweise und addieren die Beträge.
Wer Provisionsmodelle vergleicht, sollte das Gesamteinkommen bei verschiedenen Umsätzen durchspielen: ein niedriges Fixum mit hoher Provision bringt in guten Monaten mehr, in schwachen aber weniger Sicherheit. Rechnen Sie außerdem mit Stornoquoten, wenn Provisionen bei Rückabwicklung zurückgezahlt werden müssen, und prüfen Sie, ab wann sie fällig werden.
Tipps und typische Fehler
Provision klug vereinbaren.
- Basis: Netto oder brutto klären.
- Storno: Rückzahlung prüfen.
- Staffel: Stufenweise rechnen.
- Abrechnung: Fristen kennen.
Weitere Rechner: Beruf & Arbeitszeit
- Gleitzeit-Rechner
- Stundenlohn-Rechner
- Arbeitszeitrechner
- Überstunden-Rechner
- Urlaubstage-Rechner
- Gehaltserhöhung-Rechner
- Kündigungsfrist-Rechner
- Abfindungsrechner
Alle Rechner dieser Kategorie oder alle Rechner A–Z.
Auch gesucht als
Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Provision berechnen
- Provisionsrechner
- Vertrieb Provision
- Handelsvertreter Provision
- Fixum und Provision
- Umsatzprovision
Häufige Fragen
Was ist ein Fixum?
Ein festes Grundgehalt zusätzlich zur Provision.
Welche Provision ist üblich?
Je nach Branche meist 1 bis 20 Prozent des Umsatzes.
Ist die Provision brutto?
Ja, Steuern und Abgaben werden danach abgezogen.
Was ist eine übliche Provision?
Je nach Branche 1 bis 20 Prozent.
Wird Provision bei Krankheit gezahlt?
Sie fließt meist in den Durchschnitt der Entgeltfortzahlung ein.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.