Online-Handel & Geschäft

Influencer-Kosten pro Post berechnen

Tragen Sie Follower, erwartete Reichweite, Engagement-Rate und Marktwerte für Tausenderpreis und Interaktion ein. Der Rechner zeigt einen nachvollziehbaren Preis pro Post und für die ganze Kampagne.

Account und Marktwerte
Aus der Statistik des Accounts; ohne Daten 10 bis 30 Prozent als grober Wert.
Marktwert je 1.000 erreichte Personen; schwankt stark je Plattform und Branche.
Ergebnis

Was ist ein fairer Preis für einen Post?

Für Influencer-Kooperationen gibt es keine festen Preislisten. Häufig wird pauschal nach Followerzahl abgerechnet, doch Follower allein sagen wenig. Entscheidend für Werbetreibende ist, wie viele Menschen einen Beitrag tatsächlich sehen und wie viele mit ihm interagieren. Der Rechner setzt deshalb bei Reichweite und Engagement an und nutzt die aus dem Onlinemarketing bekannten Kennzahlen CPM und CPE.

Der CPM ist der Preis für 1.000 erreichte Personen. Multipliziert mit der erwarteten Reichweite ergibt er einen Preis, der mit klassischer Onlinewerbung vergleichbar ist. Der CPE ist der Preis je Interaktion, also je Like, Kommentar, Share oder Save. Er belohnt Accounts mit einer aktiven Community. Beide Preise liegen oft in derselben Größenordnung und geben zusammen eine sinnvolle Spanne.

Die Reichweite tragen Sie in Prozent der Follower ein. Am besten nutzen Sie die Statistiken, die der Account aus der Plattform exportiert. Fehlen diese, ist ein grober Wert zwischen 10 und 30 Prozent für Feed-Beiträge üblich, bei Stories meist weniger. Die Engagement-Rate lässt sich mit dem Engagement-Rate-Rechner aus einzelnen Beiträgen ermitteln.

Preis pro Post=Follower⋅Reichweitenanteil⋅CPM1.000; Preis nach Interaktionen=Follower×Engagement-Rate×CPE\text{Preis pro Post} = \frac{\text{Follower} \cdot \text{Reichweitenanteil} \cdot \text{CPM}}{1.000};\ \text{Preis nach Interaktionen} = \text{Follower} \times \text{Engagement-Rate} \times \text{CPE}

Beispiel: 50.000 Follower, 25 Prozent Reichweite, 3 Prozent Engagement, 15 Euro CPM und 0,15 Euro je Interaktion: Reichweite 12.500 Personen, 1.500 Interaktionen, Preis nach CPM 187,50 Euro, nach Interaktionen 225,00 Euro, 3,75 Euro je 1.000 Follower. Drei Posts kosten nach CPM 562,50 Euro, jede Interaktion rund 0,13 Euro.

Preise verhandeln und einordnen

Die berechneten Werte sind eine Grundlage für Verhandlungen, keine Marktpreise. Je nach Plattform, Branche und Zielgruppe schwanken CPM und CPE erheblich. Nischen mit kaufkräftiger Zielgruppe wie Finanzen, Technik oder Business erzielen höhere Preise als Unterhaltung. Videos und Reels kosten durch die aufwendigere Produktion meist mehr als ein einzelnes Bild.

Neben dem Post selbst werden oft weitere Leistungen berechnet: Produktion, Nutzungsrechte für Werbeanzeigen, Exklusivität gegenüber Wettbewerbern, Story-Pakete oder Linkplatzierungen. Diese Posten sollten im Vertrag einzeln aufgeführt werden. Für die eigene Planung können Sie sie als Zuschlag auf den berechneten Preis ansetzen.

Prüfen Sie vor einer Kooperation die Qualität der Follower. Auffällig viele Follower bei sehr niedrigem Engagement, plötzliche Sprünge in der Followerzahl oder Kommentare ohne Bezug zum Inhalt deuten auf gekaufte Reichweite hin. Lassen Sie sich Statistiken zu Reichweite, Herkunft und Alter der Zielgruppe zeigen. Bezahlte Beiträge müssen in Deutschland als Werbung gekennzeichnet werden.

Den Erfolg der Kampagne messen Sie über Klicks, Rabattcodes oder Verkäufe. Den Tausenderpreis anderer Kanäle vergleichen Sie mit dem CPM-CPC-Rechner, den Werbeerfolg mit dem ROAS-Rechner. Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte.

Tipps und typische Fehler

Fair kooperieren.

  • Statistik: Anfordern.
  • Engagement: Prüfen.
  • Rechte: Regeln.
  • Kennzeichnung: Pflicht.

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Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Influencer pro Post?

Das hängt von Reichweite und Engagement ab; der Rechner leitet einen Preis aus CPM und CPE ab.

Was bedeutet CPM bei Influencern?

Den Preis für 1.000 Personen, die den Beitrag sehen.

Muss Influencer-Werbung gekennzeichnet werden?

Ja, bezahlte Beiträge sind als Werbung zu kennzeichnen.

Was kostet ein Instagram-Post?

Das hängt von Reichweite, Engagement und Branche ab; CPM und CPE helfen bei der Einordnung.

Was gehört in einen Influencer-Vertrag?

Leistungen, Nutzungsrechte, Exklusivität, Kennzeichnung und Vergütung.

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