Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Bilder pro Euro statt Bauchgefühl
Beim Kauf einer Grafikkarte ist die schnellste Karte selten die mit dem besten Gegenwert. Häufig steigen die Preise in der Oberklasse stärker als die Leistung. Der Rechner macht den Vergleich nachvollziehbar, indem er die Leistung auf den Preis bezieht. Grundlage sind die FPS, die Sie selbst in einem Test für Ihr Spiel und Ihre Auflösung ablesen.
Für jede Karte nennt er zwei gleichwertige Kennzahlen: FPS je 100 Euro und Kosten pro Frame. Höhere FPS je 100 Euro und niedrigere Kosten pro Frame bedeuten das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Karte mit dem besten Wert wird als Ergebnis hervorgehoben.
Zusätzlich berechnet der Rechner den Aufpreis je zusätzlichem Frame zwischen der günstigsten und der schnellsten Karte. Diese Zahl beantwortet die Frage, ob sich der Sprung in die nächste Klasse lohnt: Kostet jedes weitere Bild deutlich mehr als der Durchschnitt, zahlen Sie vor allem für den Namen.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Vergleichen Sie nur FPS aus demselben Test, mit demselben Spiel, derselben Auflösung und denselben Einstellungen. Werte aus verschiedenen Quellen oder mit unterschiedlicher CPU sind nicht vergleichbar. Am aussagekräftigsten ist ein Durchschnitt über mehrere Spiele, den viele Testberichte als Leistungsindex angeben.
Der beste Wert pro Euro ist nicht automatisch die richtige Wahl. Erreicht die günstigste Karte in Ihrem Spiel nicht die Bildrate, die Ihr Monitor darstellen kann, hilft ihr gutes Verhältnis wenig. Legen Sie zuerst eine Mindest-FPS fest und wählen Sie dann unter den Karten, die diese erreichen, die mit dem besten Verhältnis.
Neben dem Kaufpreis zählen weitere Kosten. Eine Karte mit 100 Watt mehr Leistungsaufnahme kostet bei mehreren Stunden Spielzeit pro Tag über die Jahre einen spürbaren Betrag; der Gaming-PC-Stromkosten-Rechner zeigt, wie viel. Auch ein stärkeres Netzteil kann nötig werden. Bei Speichermenge, Treiberqualität und Funktionen wie Upscaling unterscheiden sich Karten ebenfalls.
Die vorgegebenen Preise und FPS sind nur Beispiele. Grafikkartenpreise schwanken stark mit Neuerscheinungen, Wechselkursen und Aktionen. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei mehreren Händlern, bevor Sie entscheiden, und tragen Sie den tatsächlich verlangten Endpreis inklusive Versand ein.
Tipps und typische Fehler
Karte vergleichen.
- Gleicher Test: Gleiche FPS-Quelle.
- Mindest-FPS: Zuerst festlegen.
- Preise: Stand prüfen.
- Strom: Mitdenken.
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Häufige Fragen
Wie berechne ich FPS pro Euro?
Teilen Sie die FPS durch den Preis. Mal 100 genommen ergibt sich die anschaulichere Zahl FPS je 100 Euro.
Lohnt sich eine teurere Grafikkarte?
Wenn Sie die zusätzlichen FPS wirklich nutzen. Der Aufpreis je Mehr-Frame zeigt, wie viel jedes weitere Bild kostet.
Woher bekomme ich verlässliche FPS-Werte?
Aus unabhängigen Testberichten mit einheitlichem Testsystem, am besten als Durchschnitt über mehrere Spiele.
Sollte ich gebrauchte Karten einrechnen?
Ja, mit dem tatsächlichen Gebrauchtpreis. Bedenken Sie aber fehlende Garantie.
Zählt der Stromverbrauch zum Preis?
Er gehört zu den laufenden Kosten und lässt sich separat berechnen.
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