Beruf & Arbeitszeit

Zeitkonto berechnen

Tragen Sie Soll- und Ist-Stunden, den Übertrag und die Stunden pro Arbeitstag ein. Der Rechner zeigt das neue Zeitkonto.

Ihr Zeitkonto
Minus bei Fehlstunden.
Ergebnis

Wie viele Stunden habe ich auf dem Konto?

Bei Gleitzeit entscheiden Beschäftigte innerhalb eines Rahmens selbst über Beginn und Ende der Arbeit. Gearbeitete Stunden, die über die Soll-Arbeitszeit hinausgehen, wandern als Plusstunden auf ein Zeitkonto, Fehlzeiten als Minusstunden. Der Rechner führt das Konto fort: Neuer Stand gleich Übertrag plus Ist minus Soll.

Bei 168 Soll-Stunden und 175,5 gearbeiteten Stunden liegt das Plus im Monat bei 7,5 Stunden. Mit 10 Stunden Übertrag steht das Konto bei 17,5 Stunden, was gut zwei Tagen Zeitausgleich bei acht Stunden pro Tag entspricht. Der Rechner zeigt das Ergebnis auch in Stunden und Minuten.

Die Sollstunden hängen von der vertraglichen Wochenarbeitszeit und der Zahl der Arbeitstage im Monat ab; die Arbeitstage finden Sie im Arbeitstage-Rechner. Feiertage und Urlaub zählen als Sollzeit, die als erfüllt gilt.

Neues Zeitkonto=U¨bertrag+(Ist-Stunden−Soll-Stunden)\text{Neues Zeitkonto} = \text{Übertrag} + \left(\text{Ist-Stunden} - \text{Soll-Stunden}\right)

Beispiel: Soll 168 Std., Ist 175,5 Std., Übertrag 10 Std.: Das Plus im Monat beträgt 7,5 Std., das neue Konto 17,5 Std. oder 2,2 Tage Zeitausgleich bei 8 Std. pro Tag. Bei Ist 160 und Übertrag minus 2 ergibt sich ein Konto von minus 10 Std.

Regeln rund ums Zeitkonto

Ob und wie viele Plus- und Minusstunden zulässig sind, regeln Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag. Häufig gibt es Obergrenzen, etwa 40 Plusstunden, und Fristen, in denen das Konto ausgeglichen sein muss. Stunden über die Grenze können verfallen oder müssen ausgezahlt werden.

Das Arbeitszeitgesetz begrenzt die tägliche Arbeitszeit grundsätzlich auf acht Stunden, verlängerbar auf zehn, wenn im Durchschnitt von sechs Monaten acht Stunden nicht überschritten werden. Pausen und Ruhezeiten müssen eingehalten werden, die Sie mit dem Pausenzeit-Rechner und dem Ruhezeit-Rechner prüfen.

Seit der Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeit zu erfassen. Dokumentieren Sie auch selbst Ihre Zeiten. Überstunden können je nach Vertrag als Freizeit oder Geld abgegolten werden; Überstunden-Zuschläge berechnet der Überstunden-Rechner.

Der Rechner ist eine Hilfe für die Eigenkontrolle. Maßgeblich bleibt das Zeiterfassungssystem Ihres Arbeitgebers. Bei Abweichungen sprechen Sie Ihre Vorgesetzten oder den Betriebsrat an.

Führen Sie das Zeitkonto am besten wöchentlich nach und gleichen Sie es mit dem System Ihres Arbeitgebers ab. So fallen Abweichungen früh auf, und Sie können Plusstunden rechtzeitig als freien Tag planen, bevor sie verfallen. Auch bei Minusstunden hilft ein früher Blick, damit sie nicht zum Problem werden.

Tipps und typische Fehler

Zeitkonto im Griff.

  • Grenze: Obergrenze beachten.
  • Frist: Ausgleichszeitraum.
  • Erfassung: Selbst dokumentieren.
  • Ruhezeit: Elf Stunden.

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Häufige Fragen

Was sind Plusstunden?

Gearbeitete Stunden über der Sollzeit, die auf dem Zeitkonto gutgeschrieben werden.

Wie viele Plusstunden sind erlaubt?

Das regeln Vertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag.

Wie rechne ich Stunden in Tage um?

Saldo geteilt durch Stunden pro Arbeitstag.

Wie viele Plusstunden darf ich haben?

Das regelt Vertrag oder Betriebsvereinbarung.

Verfallen Plusstunden?

Ja, wenn die Regelung es vorsieht.

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