Immobilien & Wohnen

Kosten für den neuen Garten berechnen

Tragen Sie Flächen und Längen der einzelnen Bereiche mit Ihren Preisen ein. Der Rechner zeigt die Kosten je Bereich, einen Puffer und die Summe für das ganze Projekt.

Flächen und Preise
Aussaat deutlich günstiger, Rollrasen mit Bodenvorbereitung teurer. Eigenen Preis eintragen.
Kies günstig, Pflaster oder Platten mit Unterbau deutlich teurer.
Stauden, Sträucher, Erde und Mulch. Große Gehölze extra rechnen.
Maschendraht günstig, Doppelstabmatten oder Holz mittel, Sichtschutz teurer.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Was kostet es, einen Garten anzulegen?

Ein neuer Garten wird selten in einem Schritt geplant und bezahlt. Meist kommen Rasen, Wege, Terrasse, Beete und eine Einfriedung nacheinander dazu, und erst am Ende zeigt sich, was das Ganze gekostet hat. Der Rechner fasst die Bereiche vorher zusammen, damit Sie Prioritäten setzen und das Budget realistisch planen können.

Für jeden Bereich geben Sie die Menge und einen Preis ein. Die Standardwerte sind grobe Richtwerte für Material mit einfacher Ausführung, bei Eigenleistung oft niedriger, mit Gartenbaubetrieb oft deutlich höher. Preise schwanken regional und je nach Saison stark; tragen Sie deshalb möglichst Werte aus eigenen Angeboten ein und prüfen Sie den aktuellen Stand.

Der Puffer deckt, was bei fast jedem Gartenprojekt hinzukommt: Erdaushub und Entsorgung, zusätzliche Erde, Randsteine, Leihgeräte, Lieferkosten und Ersatz für Pflanzen, die nicht anwachsen. Zehn Prozent sind ein üblicher Ansatz, bei schwierigem Gelände oder Altbestand eher mehr.

Gesamtkosten=(Rasen×Preis+Wege×Preis+Beete×Preis+Zaun×Preis je Meter)×(1+Puffer)\text{Gesamtkosten} = \left(\text{Rasen} \times \text{Preis} + \text{Wege} \times \text{Preis} + \text{Beete} \times \text{Preis} + \text{Zaun} \times \text{Preis je Meter}\right) \times \left(1 + \text{Puffer}\right)

Beispiel: 150 m² Rasen zu 8 Euro ergeben 1.200 Euro, 30 m² Wege zu 60 Euro 1.800 Euro, 40 m² Beete zu 25 Euro 1.000 Euro und 50 m Zaun zu 45 Euro 2.250 Euro. Zusammen sind das 6.250 Euro, mit 10 Prozent Puffer 6.875 Euro. Auf die 220 m² Gartenfläche entfallen damit rund 31,25 Euro je m².

Kosten senken und richtig planen

Den größten Einfluss auf das Budget haben befestigte Flächen. Ein Pflasterweg mit tragfähigem Unterbau kostet ein Vielfaches einer Rasenfläche. Wer Wege schmaler plant, Trittplatten statt durchgehender Fläche verwendet oder Kies statt Pflaster wählt, spart oft mehr als bei allen Pflanzen zusammen.

Bei Rasen lohnt der Vergleich zwischen Aussaat und Rollrasen. Rollrasen ist sofort grün und belastbar, kostet aber ein Mehrfaches. Aussaat braucht einige Wochen Geduld und regelmäßiges Wässern. Bei Beeten senken kleine Pflanzgrößen und Teilen von Stauden die Kosten, die Fläche wächst dann in zwei bis drei Jahren zu.

Ein Zaun an der Grundstücksgrenze kann an Vorgaben aus Bebauungsplan, Nachbarrecht des Bundeslandes oder Gestaltungssatzungen gebunden sein, etwa zur Höhe. Klären Sie das vor dem Kauf. Für Mengen helfen der Rasen-Rechner, der Zaun-Rechner und der Gartenweg-Rechner auf dieser Seite.

Planen Sie in Bauabschnitten: Erst Bodenarbeiten, Leitungen für Wasser und Strom und befestigte Flächen, danach Rasen und Pflanzen. So wird nichts doppelt gemacht. Die Kostenrechnung ist eine Schätzung und ersetzt kein Angebot eines Fachbetriebs.

Tipps und typische Fehler

Budget im Griff.

  • Angebote: Mehrere einholen.
  • Wege: Größter Kostenblock.
  • Puffer: Einplanen.
  • Abschnitte: Schrittweise bauen.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Garten pro Quadratmeter?

Je nach Ausstattung von wenigen bis über hundert Euro je m². Befestigte Flächen treiben die Kosten am stärksten.

Ist Rollrasen viel teurer als Aussaat?

Ja, meist ein Mehrfaches. Dafür ist er sofort nutzbar und frei von Unkraut.

Wie viel Puffer sollte ich einplanen?

Etwa zehn Prozent, bei schwierigem Boden oder Hanglage auch mehr.

Lohnt sich ein Gartenbaubetrieb?

Bei Pflaster, Mauern und Erdarbeiten oft ja, Pflanzarbeiten gelingen gut in Eigenleistung.

In welcher Reihenfolge lege ich einen Garten an?

Erst Erdarbeiten und Leitungen, dann Wege und Terrasse, zuletzt Rasen und Pflanzen.

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