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EBITDA berechnen

Tragen Sie Umsatz, operative Kosten, Abschreibungen, Zinsen und Steuern ein. Der Rechner zeigt die Ergebnisstufen von EBITDA bis Jahresüberschuss.

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Material, Personal, Miete, Marketing ohne Abschreibungen und Zinsen.
Ergebnis

Die Stufen des Unternehmensergebnisses

Das EBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, englisch Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Es zeigt, was das operative Geschäft vor Finanzierung, Steuern und Wertverlusten der Anlagen verdient. Weil es Unterschiede bei Abschreibungsmethoden, Steuern und Finanzierung ausblendet, eignet es sich für den Vergleich von Unternehmen.

Zieht man die Abschreibungen ab, erhält man das EBIT, das Betriebsergebnis. Es berücksichtigt den Werteverzehr der Anlagen und ist daher aussagekräftiger für die tatsächliche Ertragskraft. Nach Zinsen ergibt sich das Ergebnis vor Steuern, nach Steuern der Jahresüberschuss. Der Rechner zeigt jede Stufe und die Margen im Verhältnis zum Umsatz.

Die EBITDA-Marge ist bei Verkaufsverhandlungen und Bewertungen wichtig, weil Käufer oft das EBITDA mit einem Multiple bewerten. Der Rechner Unternehmenswert zeigt diesen Zusammenhang. Beachten Sie, dass das EBITDA keine Investitionen berücksichtigt. Ein hohes EBITDA bei hohem Investitionsbedarf bedeutet nicht viel freien Cash.

EBITDA=Umsatz−operative Kosten (ohne Abschreibungen und Zinsen)\text{EBITDA} = \text{Umsatz} - \text{operative Kosten}\,\left(\text{ohne Abschreibungen und Zinsen}\right)EBIT=EBITDA−Abschreibungen\text{EBIT} = \text{EBITDA} - \text{Abschreibungen}

Beispiel: Bei 1.000.000 Euro Umsatz und 850.000 Euro operativen Kosten beträgt das EBITDA 150.000 Euro, die EBITDA-Marge 15 Prozent. Nach 40.000 Euro Abschreibungen ergibt sich das EBIT von 110.000 Euro (11 Prozent). Nach 15.000 Euro Zinsen bleiben 95.000 Euro, nach 30.000 Euro Steuern ein Jahresüberschuss von 65.000 Euro.

Typische Fehler

Ein häufiger Fehler ist, Abschreibungen oder Zinsen schon in den operativen Kosten zu belassen. Dann wird das EBITDA zu niedrig ausgewiesen. Prüfen Sie Ihre Gewinn- und Verlustrechnung und trennen Sie die Positionen sauber. Bereinigen Sie außerdem einmalige Posten, die nicht dauerhaft anfallen, etwa Gewinne aus Anlagenverkäufen.

Das EBITDA ist keine Größe des Handelsgesetzbuchs und nicht genormt. Unterschiedliche Unternehmen bereinigen es unterschiedlich, etwa um Sonderkosten oder aktienbasierte Vergütung. Vergleichen Sie nur Zahlen mit gleicher Definition und prüfen Sie, was ein Verkäufer als bereinigtes EBITDA ausweist.

Als Kennzahl für die Zahlungsfähigkeit eignet sich der Cashflow besser, weil er Zahlungsströme statt Ergebnissen zeigt. Für Kreditgespräche liefern Banken häufig den Verschuldungsgrad im Verhältnis zum EBITDA. Die Berechnung ersetzt keine Bilanzanalyse oder Steuerberatung.

Für Bewertungen wird das EBITDA oft mit einem Multiple von 4 bis 8 multipliziert, je nach Branche, Größe und Wachstum. Bei einem EBITDA von 150.000 Euro ergibt sich so ein Unternehmenswert von 600.000 bis 1,2 Millionen Euro. Das zeigt, wie stark kleine Verbesserungen des operativen Ergebnisses den Wert beeinflussen. Prüfen Sie jeden Kostenblock, bevor Sie Unternehmensanteile verkaufen oder Investoren ansprechen.

Tipps und typische Fehler

Ergebnisstufen richtig lesen.

  • Trennen: Abschreibungen und Zinsen nicht in operative Kosten.
  • Bereinigen: Einmalposten herausrechnen.
  • Definition: Beim Vergleich auf gleiche Abgrenzung achten.
  • Cash: Zusätzlich den Cashflow ansehen.

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Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:

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  • Ergebnis vor Zinsen und Steuern

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EBITDA und EBIT?

Das EBIT berücksichtigt die Abschreibungen, das EBITDA nicht.

Wie berechnet man die EBITDA-Marge?

EBITDA geteilt durch Umsatz, mal 100.

Ist EBITDA dasselbe wie Gewinn?

Nein. Es liegt vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und ist meist höher als der Jahresüberschuss.

Was ist die EBITDA-Marge?

EBITDA geteilt durch Umsatz, in Prozent.

Warum nutzt man EBITDA?

Es macht Unternehmen vergleichbar, weil Finanzierung, Steuern und Abschreibungen ausgeblendet sind.

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