Wie groß kann ich ein Foto drucken?
Ein digitales Bild besteht aus einer festen Zahl von Pixeln. Wie groß es gedruckt werden kann, hängt davon ab, wie viele dieser Pixel auf einen Zoll Papier kommen. Diese Druckauflösung wird in dpi angegeben, dots per inch, oder genauer in ppi, pixels per inch. Ein Zoll sind 2,54 Zentimeter.
Der Rechner teilt die Pixelbreite und die Pixelhöhe durch die gewünschte Auflösung und rechnet von Zoll in Zentimeter um. Je höher die Auflösung, desto kleiner wird der Druck, desto feiner aber auch die Details. Zusätzlich zeigt er die Größe bei einer zweiten Vergleichsauflösung, zum Beispiel 150 dpi für ein Poster, und prüft, welches DIN-Format in voller Größe in die Druckfläche passt.
Die Megapixel geben die Gesamtzahl der Bildpunkte an. Sie sind ein grober Anhaltspunkt, entscheidend für den Druck sind aber Breite und Höhe in Pixeln. Ein Bild mit 24 Megapixeln im Format 3:2 hat zum Beispiel 6.000 mal 4.000 Pixel.
Welche Auflösung ist nötig?
Die nötige Auflösung hängt vom Betrachtungsabstand ab. Ein Fotoabzug oder ein Bild in einem Buch wird aus 25 bis 40 Zentimetern betrachtet; dafür gelten 300 dpi als Richtwert. Ein Poster an der Wand sieht man aus einem Meter oder mehr, dann reichen 150 dpi oft aus. Großflächige Plakate und Banner, die aus vielen Metern Entfernung wirken, kommen mit 30 bis 100 dpi aus.
Druckereien nennen in ihren Datenblättern meist eine Mindestauflösung, häufig 300 dpi in Endgröße für Offsetdruck und weniger für Großformat. Achten Sie auch auf den Beschnitt: Viele Druckaufträge verlangen einige Millimeter Bildüberstand an jeder Kante, der nach dem Druck abgeschnitten wird. Diese Fläche muss im Bild vorhanden sein und geht für das Motiv verloren.
Weicht das Seitenverhältnis des Bildes vom Papierformat ab, muss beschnitten werden. Ein Kamerabild im Format 3:2 passt nicht ohne Verlust auf DIN A4, das ein Seitenverhältnis von etwa 1,41 hat. Der Rechner prüft deshalb, ob das DIN-Format vollständig in die Druckfläche passt, und nimmt eine kleine Toleranz von einem halben Millimeter an, damit klassische Pixelmaße wie 2.480 × 3.508 für A4 bei 300 dpi gelten.
Ein Bild künstlich hochzurechnen erhöht die Pixelzahl, erzeugt aber keine neuen Details. Moderne Verfahren mit künstlicher Intelligenz können Ergebnisse verbessern, ersetzen aber keine echte Auflösung. Die Pixeldichte eines Bildschirms berechnet der PPI-Rechner, das Seitenverhältnis eines Bildes der Seitenverhältnis-Rechner und die Maße der Papierformate der Papierformat-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Scharf drucken.
- 300 dpi: Für Abzüge.
- 150 dpi: Für Poster.
- Beschnitt: Rand einplanen.
- Format: Seitenverhältnis prüfen.
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Häufige Fragen
Wie viele Pixel brauche ich für DIN A4 in 300 dpi?
Rund 2.480 × 3.508 Pixel, also etwa 8,7 Megapixel.
Ist dpi dasselbe wie ppi?
Streng genommen nicht: ppi bezieht sich auf Bildpixel, dpi auf Druckpunkte. Für die Druckgröße werden beide Begriffe meist gleich verwendet.
Reichen 150 dpi für ein Poster?
Bei einem Betrachtungsabstand von etwa einem Meter in der Regel ja.
Wie groß kann ich 12 Megapixel drucken?
Bei 4.000 × 3.000 Pixeln und 300 dpi etwa 33,9 × 25,4 Zentimeter.
Kann ich ein Handyfoto als Poster drucken?
Bei 12 Megapixeln und 150 dpi sind etwa 68 × 51 Zentimeter möglich.
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