So berechnet sich die Pixeldichte
PPI steht für Pixels per Inch und gibt an, wie viele Pixel auf einen Zoll Bildschirmlänge entfallen. Je höher der Wert, desto feiner das Bild und desto weniger sehen Sie einzelne Pixel. Man berechnet die Pixeldichte aus der Diagonale in Pixeln, geteilt durch die Diagonale in Zoll.
Aus der Pixeldichte folgt auch die Pixelgröße: 25,4 Millimeter geteilt durch PPI. Der Rechner nutzt zusätzlich das Seitenverhältnis, um Breite und Höhe der Bildfläche in Zentimetern anzugeben. So sehen Sie, wie groß die nutzbare Fläche eines Monitors tatsächlich ist.
Diagonale in Pixeln = Wurzel(Breite² + Höhe²)
PPI = Diagonale in Pixeln ÷ Diagonale in Zoll
Pixelgröße (mm) = 25,4 ÷ PPI
Welche Pixeldichte genügt?
Für scharfe Schriften am Schreibtisch gelten etwa 110 bis 140 PPI als guter Bereich. Ein 24-Zoll-Monitor mit Full HD kommt auf rund 92 PPI, ein 27-Zoll-Monitor mit 4K auf rund 163 PPI. Bei Spielen spielt die Pixeldichte eine kleinere Rolle als Bildrate und Reaktionszeit, doch feine Details und Text profitieren von mehr PPI.
Mehr Pixel verlangen mehr Grafikleistung. Wer mit 4K spielt, braucht für dieselben FPS deutlich stärkere Hardware als bei Full HD. Für Wettkampfspiele wählen viele daher bewusst 24 bis 27 Zoll bei 1080p oder 1440p mit hoher Hertz-Zahl.
Die Angaben setzen quadratische Pixel und ein flaches Panel voraus. Bei gekrümmten Monitoren ist die sichtbare Diagonale etwas anders zu bewerten, die Rechnung bleibt aber eine gute Näherung. Prüfen Sie die tatsächliche Diagonale bei Fernsehern, denn manche Hersteller runden Zollangaben auf.
Pixeldichte beim Monitorkauf
Beim Kauf zählen neben der Pixeldichte die Panel-Art, die Bildrate und die Reaktionszeit. Für Büroarbeit mit viel Text lohnt sich eine höhere Pixeldichte, für schnelle Shooter eher ein Monitor mit hoher Hertz-Zahl. Vergleichen Sie mit dem Rechner mehrere Modelle und achten Sie auf die Bildgröße in Zentimetern: Ein 27-Zoll-Monitor ist etwa 60 cm breit und passt nicht auf jeden Schreibtisch. Überlegen Sie auch, ob Ihre Grafikkarte die Auflösung bei guter Bildrate schafft.
Tipps und typische Fehler
Den richtigen Monitor wählen.
- Abstand: Je weiter weg, desto weniger PPI sind nötig.
- Leistung: Höhere Auflösung kostet FPS.
- Skalierung: Bei hoher PPI hilft die Windows-Skalierung.
- Wofür: Für Text zählt PPI, für Wettkampf eher Hertz.
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Häufige Fragen
Wie berechne ich die PPI?
Pixel-Diagonale geteilt durch Zoll-Diagonale. Bei 2560 × 1440 und 27 Zoll sind es 108,8 PPI.
Wie viel PPI hat ein 24-Zoll-Full-HD-Monitor?
Etwa 92 PPI.
Ab wie viel PPI sieht man keine Pixel mehr?
Am Schreibtisch sehen viele ab etwa 110 PPI keine einzelnen Pixel mehr, das hängt vom Abstand ab.
Ab wie viel PPI sieht man keine Pixel?
Ab etwa 110 PPI am Schreibtisch sehen viele keine einzelnen Pixel mehr, das hängt vom Abstand ab.
Wie viel PPI hat ein 27-Zoll-4K-Monitor?
Etwa 163 PPI bei 3840 × 2160 Pixeln.
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