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Kosten eines 3D-Drucks berechnen

Tragen Sie Filamentmenge und Druckzeit aus dem Slicer sowie Ihre Preise ein. Der Rechner zeigt, was ein Druck wirklich kostet.

Druckauftrag und Kosten
Laut Slicer, inklusive Stützstrukturen.
Durchschnitt während des Drucks, nicht die Netzteilleistung.
Ergebnis

Was kostet ein 3D-Druck?

Beim Drucken mit Filament fallen drei Arten von Kosten an. Das Material ist meist der größte Posten und lässt sich aus dem Gewicht berechnen, das der Slicer vor dem Druck anzeigt. Der Stromverbrauch hängt von der Druckzeit und davon ab, wie viel Leistung Drucker, Heizbett und Düse im Mittel aufnehmen. Dazu kommen Verschleiß und Anschaffung des Druckers, die sich auf die Betriebsstunden verteilen.

Der Rechner addiert Filament-, Strom- und Maschinenkosten und schlägt einen Anteil für Fehldrucke auf. Denn nicht jeder Druck gelingt: Verzug, abgelöste Teile oder verstopfte Düsen verbrauchen ebenfalls Material und Zeit. Wer gelegentlich druckt, rechnet mit 5 bis 15 Prozent; bei neuen Materialien oder komplexen Teilen kann die Quote höher liegen.

Zusätzlich zeigt der Rechner den Stromverbrauch in Kilowattstunden und die Länge des verbrauchten Filaments. Die Länge ergibt sich aus der Masse, der Dichte des Materials und dem Querschnitt des Filaments, und hilft abzuschätzen, ob der Rest auf einer Spule noch reicht.

Kosten=(Gramm⋅Filamentpreis1.000+Druckzeit⋅Leistung⋅Strompreis1.000+Druckzeit×Maschinensatz)×(1+Fehldruckquote)\text{Kosten} = \left(\frac{\text{Gramm} \cdot \text{Filamentpreis}}{1.000} + \frac{\text{Druckzeit} \cdot \text{Leistung} \cdot \text{Strompreis}}{1.000} + \text{Druckzeit} \times \text{Maschinensatz}\right) \times \left(1 + \text{Fehldruckquote}\right)

Beispiel: Ein Druck mit 120 Gramm PLA zu 25 Euro je Kilogramm, 6 Stunden Druckzeit und 120 Watt mittlerer Leistung: Das Filament kostet 3,00 Euro. Der Drucker verbraucht 0,72 Kilowattstunden, bei 35 Cent je Kilowattstunde sind das 0,25 Euro. Mit 0,20 Euro Maschinenkosten pro Stunde kommen 1,20 Euro hinzu. Zusammen 4,45 Euro, mit 10 Prozent Fehldruckzuschlag 4,90 Euro pro Druck. Bei 1,75 Millimetern Durchmesser entsprechen 120 Gramm PLA etwa 40,2 Metern Filament.

Kosten senken und richtig kalkulieren

Filament lässt sich am einfachsten über die Druckeinstellungen sparen. Ein geringerer Füllgrad, weniger Wände und clever ausgerichtete Teile mit wenig Stützmaterial senken den Verbrauch oft deutlich. Für Prototypen und Testdrucke genügen 10 bis 15 Prozent Füllung. Stützstrukturen lassen sich durch eine bessere Ausrichtung oder durch das Aufteilen des Modells in mehrere Teile häufig vermeiden.

Der Stromverbrauch ist meist ein kleiner Posten. Das Heizbett zieht beim Aufheizen viel Leistung, danach taktet es und braucht im Mittel deutlich weniger. Bei ABS und anderen Materialien mit hoher Betttemperatur oder bei beheizten Gehäusen steigt der Verbrauch. Ein Messgerät an der Steckdose zeigt den genauen Wert für einen typischen Druck; diesen tragen Sie dann als mittlere Leistung ein.

Wer Drucke verkauft oder für andere anfertigt, sollte zusätzlich Arbeitszeit für Vorbereitung, Nachbearbeitung und Verpackung einrechnen, ebenso Verbrauchsmaterial wie Düsen, Druckplatten und Klebestifte. Der Maschinensatz lässt sich grob aus Anschaffungspreis geteilt durch die erwartete Lebensdauer in Stunden plus Wartungskosten bestimmen. Bei gewerblichem Verkauf kommen steuerliche Fragen hinzu.

Bei Resin-Druckern gelten andere Größen: Dort wird das Harz in Millilitern berechnet, hinzu kommen Reinigungsmittel, Handschuhe und der Verschleiß der Folie. Die Stromkosten einzelner Geräte berechnet der Stromkosten-Rechner, eine vollständige Preiskalkulation mit Aufschlag der Kalkulation-Rechner.

Tipps und typische Fehler

Günstiger drucken.

  • Füllung: Nur so viel wie nötig.
  • Stützen: Clever ausrichten.
  • Messen: Leistung an der Steckdose.
  • Fehldrucke: Erste Lage prüfen.

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Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Kilogramm Filament?

Gängiges PLA und PETG kosten oft 15 bis 30 Euro je Kilogramm, Spezialmaterialien deutlich mehr.

Wie viel Strom verbraucht ein 3D-Drucker?

Typische Heimdrucker nehmen im Mittel etwa 70 bis 200 Watt auf, je nach Betttemperatur und Gehäuse.

Wie viel Meter sind 1 kg Filament?

Bei PLA mit 1,75 Millimetern etwa 335 Meter, bei 2,85 Millimetern etwa 126 Meter.

Was kostet ein kleiner 3D-Druck?

Kleine Teile mit 10 bis 30 Gramm PLA kosten oft nur wenige Cent bis etwa einen Euro an Material und Strom.

Lohnt sich ein eigener 3D-Drucker?

Für häufige Ersatzteile, Prototypen und Bastelprojekte oft ja, für seltene Einzelteile ist ein Druckdienst manchmal günstiger.

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