So rechnet der Autokosten-Rechner
Ein Auto kostet mehr als Sprit und Versicherung. Der größte Posten ist oft der Wertverlust, der nirgends als Rechnung auftaucht. Dazu kommen Steuer, Wartung, Reifen und gegebenenfalls ein Stellplatz. Wer alle Posten addiert, erhält einen realistischen Preis pro Monat und pro Kilometer.
Der Rechner verteilt den Wertverlust gleichmäßig auf die Haltedauer, berechnet die Spritkosten aus Fahrleistung, Verbrauch und Preis und addiert Versicherung, Steuer, Wartung und Stellplatz. Der Anteil der fixen Kosten zeigt, wie viel Sie zahlen, auch wenn das Auto steht.
Grenzen und Vergleiche
Der tatsächliche Wertverlust ist in den ersten Jahren höher als in den späteren. Wer ein neues Auto kauft, sollte daher mit einem vorsichtigen Restwert rechnen. Finanzierungszinsen, Parkgebühren und Mitgliedsbeiträge sind nicht enthalten, Sie können sie unter Wartung eintragen.
Mit dem Ergebnis lässt sich ein Auto mit Alternativen vergleichen, zum Beispiel Carsharing, Leasing oder dem Deutschlandticket. Wer nur wenig fährt, zahlt fast ausschließlich fixe Kosten, dann steigen die Kosten pro Kilometer stark.
Beispiele und Vergleichswerte
Ein kleiner Gebrauchtwagen für 10.000 Euro mit 8000 Euro Restwert nach vier Jahren verursacht nur 500 Euro Wertverlust pro Jahr. Bei sonst gleichen Kosten ist er deutlich günstiger als ein Neuwagen. Entscheidend sind Restwert und Haltedauer.
Wer das Auto nur für kurze Strecken nutzt, kann mit einem Abo für den Nahverkehr und gelegentlichem Carsharing sparen. Setzen Sie den Betrag, den Sie dann ausgeben würden, den Autokosten gegenüber.
Rechnen Sie den Monatswert gegen Ihren Spielraum im Haushaltsbudget. Als grobe Richtschnur gilt, dass die Autokosten nicht den Anteil des Einkommens übersteigen sollten, der Ihnen noch Rücklagen ermöglicht. Ein Vergleich mit einem günstigeren Modell zeigt schnell, wie viel Sie sparen könnten.
Tipps und typische Fehler
Autokosten senken.
- Versicherung vergleichen: Der Wechsel spart oft mehr als gedacht.
- Sprit sparen: Vorausschauend fahren senkt den Verbrauch.
- Länger halten: Der Wertverlust pro Jahr sinkt.
- Alternativen prüfen: Carsharing lohnt bei wenig Fahrten.
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Häufige Fragen
Was kostet ein Auto pro Monat?
Im Beispiel 430 Euro bei 12.000 km im Jahr. Die Kosten steigen mit teureren Autos, mehr Sprit und weniger Kilometern pro Euro.
Warum zählt der Wertverlust mit?
Er ist der größte Kostenposten bei vielen Autos. Sie bezahlen ihn beim Verkauf, nicht laufend.
Wie rechne ich ein Elektroauto?
Verbrauch auf 0 setzen und die Stromkosten pro Jahr in die Wartungsposition einrechnen.
Wie viel kostet ein Auto pro Kilometer?
Im Beispiel 43 Cent. Das ist deutlich mehr als der Sprit allein.
Lohnt sich ein Auto bei wenig Fahrten?
Bei geringer Fahrleistung steigen die Kosten pro Kilometer stark. Prüfen Sie Alternativen wie Carsharing.
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