Finanzen & Sparen

Wie viele Aktien kann ich kaufen?

Geben Sie den Betrag ein, den Sie anlegen möchten, den aktuellen Kurs und das Gebührenmodell Ihres Depots. Der Rechner nennt die größte Stückzahl, die samt Gebühr noch in den Betrag passt.

Betrag, Kurs und Gebühren
Inklusive Börsenplatzentgelt und Fremdspesen. Konditionen Ihres Brokers, Stand prüfen.
0, wenn Ihr Depot keine Mindestgebühr hat.
Ergebnis

Warum die Gebühr die Stückzahl bestimmt

Wer eine Kauforder aufgibt, muss eine ganze Zahl von Aktien angeben, zumindest an der Börse. Teilt man den Betrag einfach durch den Kurs, übersieht man die Ordergebühr: Die Order wird dann mangels Deckung abgelehnt, oder das Konto rutscht ins Minus. Der Rechner zieht deshalb die Gebühr von vornherein ab und senkt die Stückzahl so lange, bis Kaufpreis und Gebühr zusammen in Ihren Betrag passen.

Viele Depotbanken rechnen mit einer Kombination aus fester Grundgebühr, einem Prozentsatz vom Ordervolumen und einer Mindestgebühr. Bei kleinen Orders greift oft die Mindestgebühr, bei großen der Prozentsatz. Neobroker verlangen häufig nur einen festen Euro-Betrag. Sie können jedes dieser Modelle abbilden, indem Sie nicht genutzte Felder auf 0 setzen.

Neben der Stückzahl zeigt das Ergebnis, wie viel Geld auf dem Konto übrig bleibt, wie hoch die Gebühr in Prozent des Ordervolumens ist und welcher Einstandskurs sich je Aktie ergibt. Der Einstandskurs liegt immer über dem Börsenkurs, weil die Gebühr auf jedes Stück umgelegt wird.

Stu¨ckzahl n=gro¨ßte ganze Zahlmit n×Kurs+max (Mindestgebu¨hr; Grundgebu¨hr+Prozentsatz×n×Kurs)≤Betrag\text{Stückzahl n} = \text{größte ganze Zahl}\quad \text{mit}\ n \times \text{Kurs} + \text{max}\,\left(\text{Mindestgebühr};\ \text{Grundgebühr} + \text{Prozentsatz} \times n \times \text{Kurs}\right) \le \text{Betrag}

Beispiel: 2.000 Euro, Kurs 47,30 Euro, Gebühr 4,90 Euro plus 0,25 Prozent, mindestens 9,90 Euro: 42 Aktien für 1.986,60 Euro, die Mindestgebühr von 9,90 Euro greift, Belastung 1.996,50 Euro, Rest 3,50 Euro. Gebühr 0,50 Prozent des Ordervolumens, Einstandskurs 47,5357 Euro.

Kleine Orders und hohe Gebühren

Eine Faustregel unter Anlegern besagt, dass die Kaufgebühr unter einem Prozent des Ordervolumens bleiben sollte. Bei einer Mindestgebühr von 9,90 Euro wird diese Grenze erst ab knapp 1.000 Euro Ordervolumen unterschritten. Der Rechner markiert Gebührenquoten über einem Prozent, damit Sie erkennen, wann sich das Sammeln eines größeren Betrags lohnt.

Denken Sie auch an den späteren Verkauf: Dort fällt in der Regel noch einmal eine Gebühr an. Die Aktie muss also um Kauf- und Verkaufsgebühr steigen, bevor Sie überhaupt einen Gewinn erzielen. Bei häufigem Handeln summieren sich diese Kosten schnell, beim langfristigen Halten verteilen sie sich über viele Jahre.

Bei einer Limitorder kann der Ausführungskurs vom eingegebenen Kurs abweichen, bei einer Billigst-Order auch nach oben. Planen Sie daher einen kleinen Puffer ein oder rechnen Sie mit dem Limit als Kurs. Ausländische Börsenplätze verlangen teils zusätzliche Spesen und Währungsumrechnungen, die Sie in die Grundgebühr einrechnen sollten.

Gebührenmodelle ändern sich regelmäßig, die vorbelegten Werte sind ein Beispiel. Prüfen Sie das aktuelle Preisverzeichnis Ihrer Bank. Der Rechner dient der Orientierung und ist keine Anlageberatung; ob eine bestimmte Aktie zu Ihnen passt, hängt von Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Tipps und typische Fehler

Order sauber planen.

  • Gebühr: Vorher abziehen.
  • Limit: Als Kurs nehmen.
  • Puffer: Für Kursschwankung.
  • Verkauf: Kostet erneut.

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Häufige Fragen

Wie viele Aktien bekomme ich für 1.000 Euro?

Betrag minus Gebühr geteilt durch den Kurs, abgerundet auf ganze Stück; der Rechner erledigt das genau.

Was ist der Einstandskurs?

Kaufpreis plus Gebühr geteilt durch die Stückzahl, also Ihr tatsächlicher Preis je Aktie.

Warum bleibt Geld übrig?

Weil nur ganze Aktien gekauft werden und die nächste Aktie samt Gebühr nicht mehr in den Betrag passt.

Kann ich Bruchteile von Aktien kaufen?

Bei manchen Brokern über Sparpläne oder Bruchstückhandel, an der Börse nur ganze Stücke.

Lohnt sich eine Order unter 500 Euro?

Nur bei niedrigen Festpreisen; bei Mindestgebühren frisst die Gebühr einen großen Teil.

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