Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Wie die Shiny-Chance entsteht
Schillernde Pokémon, kurz Shinys, haben eine seltene Farbvariante. Ob ein Pokémon schillert, entscheidet das Spiel bei der Begegnung oder beim Schlüpfen per Zufall. Seit der sechsten Generation liegt die Grundchance bei 1 zu 4.096, davor bei 1 zu 8.192. Viele Spiele würfeln aber nicht nur einmal, sondern mehrmals, und jeder zusätzliche Wurf erhöht die Chance.
Der Schillerpin bringt zwei zusätzliche Würfe, die Masuda-Methode beim Züchten mit Pokémon aus einem anderssprachigen Spiel fünf. Ketten beim Fangen, Massenausbrüche oder Sandwich-Effekte geben je nach Spiel weitere Würfe. Diese Werte tragen Sie unter Zusatzwürfe ein, weil sie sich von Spiel zu Spiel unterscheiden. Die Chance pro Begegnung ist eins minus die Wahrscheinlichkeit, dass alle Würfe scheitern.
Daraus berechnet der Rechner, wie wahrscheinlich mindestens ein Shiny nach einer bestimmten Zahl von Begegnungen ist. Er nennt außerdem die erwartete Zahl der Begegnungen und die Zahl, nach der Sie mit 50 oder 90 Prozent Wahrscheinlichkeit Erfolg hatten. Die Rechnung folgt der Binomialverteilung mit unabhängigen Versuchen.
Erwartungen richtig einordnen
Shiny-Jagden folgen keinem Zähler, der sich auffüllt. Jede Begegnung ist unabhängig, 2.000 erfolglose Versuche erhöhen die Chance beim nächsten nicht. Deshalb gibt es Spieler, die nach wenigen Begegnungen Glück haben, und andere, die weit über die erwartete Zahl hinaus suchen. Selbst nach der dreifachen erwarteten Zahl bleibt eine Restchance von etwa fünf Prozent, noch kein Shiny gesehen zu haben.
Masuda-Methode und Schillerpin wirken zusammen: Mit beiden würfelt das Spiel seit der sechsten Generation achtmal und die Chance steigt auf etwa 1 zu 512. In der vierten Generation brachte Masuda vier statt fünf Zusatzwürfe; wählen Sie dort die Masuda-Option ab und tragen Sie vier Zusatzwürfe ein. Die Masuda-Methode gilt nur für geschlüpfte Eier, nicht für wilde Begegnungen.
Kettenmethoden wie Poké-Radar, Kettenangeln, SOS-Kämpfe oder Fangkombos haben eigene Stufen mit wachsenden Zusatzwürfen. Einige Spiele berechnen Shinys in Sonderfällen anders, etwa mit festen Wahrscheinlichkeiten statt Würfen. Prüfen Sie die Werte für Ihr Spiel in einer aktuellen Spielanleitung und rechnen Sie Ketten in Abschnitten.
Der Rechner bildet die Spielmechanik mathematisch nach, garantiert aber kein Ergebnis. Fangchancen für Pokémon im Kampf berechnet der Pokémon-Fangchance-Rechner, allgemeine Dropchancen der Drop-Chance-Rechner. Pokémon ist eine Marke von Nintendo, Creatures und Game Freak; dieser Rechner ist ein unabhängiges Hilfsmittel.
Tipps und typische Fehler
Shiny-Jagd planen.
- Schillerpin: Zuerst holen.
- Masuda: Nur für Eier.
- Ketten: Je Spiel prüfen.
- Geduld: Kein Zähler.
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Häufige Fragen
Wie hoch ist die Shiny-Chance mit Schillerpin?
Ab der sechsten Generation etwa 1 zu 1.365, mit zusätzlicher Masuda-Methode etwa 1 zu 512.
Wird ein Shiny mit der Zeit wahrscheinlicher?
Nein. Jede Begegnung ist unabhängig, frühere Fehlversuche ändern die Chance nicht.
Wirkt die Masuda-Methode bei wilden Pokémon?
Nein, nur bei Eiern von Eltern aus Spielen verschiedener Sprachen.
Wie viele Eier braucht man im Schnitt mit Masuda und Schillerpin?
Im Mittel etwa 512, für 90 Prozent Sicherheit rund 1.180.
Was bedeutet 1 zu 4.096?
Bei einem Würfel pro Begegnung schillert im Schnitt eines von 4.096 Pokémon.
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- Masuda Methode Chance
- Shiny Odds Rechner
- Shiny Hunting Rechner
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