Was die Fangchance bestimmt
Jede Pokémon-Art hat eine feste Fangrate zwischen 3 und 255. Je höher der Wert, desto leichter lässt sie sich fangen. Im Kampf verbessern Sie die Chance mit drei Hebeln: Sie senken die KP, setzen einen besseren Ball ein und versetzen das Pokémon in einen Statuszustand. Schlaf und Gefroren wirken dabei deutlich stärker als Paralyse, Vergiftung oder Verbrennung.
Aus diesen Angaben berechnet das Spiel einen modifizierten Fangwert. Erreicht er 255, ist der Fang sicher. Darunter folgen mehrere Wackelprüfungen, und nur wenn alle gelingen, bleibt das Pokémon im Ball. Der Rechner fasst diese Prüfungen zu einer Wahrscheinlichkeit pro Wurf zusammen.
Zusätzlich sehen Sie, wie wahrscheinlich ein Fang nach mehreren Bällen ist, wie viele Bälle Sie im Mittel brauchen und mit wie vielen Bällen Sie zu 90 Prozent erfolgreich sind. Zum Vergleich steht die Chance bei vollen KP daneben.
Besser fangen in der Praxis
Die KP zu senken lohnt sich, bringt aber weniger, als viele denken. Bei vollen KP ist der Faktor ein Drittel, bei einem einzigen KP knapp eins. Ein Pokémon auf die Hälfte zu bringen, verdoppelt die Chance also nicht ganz. Der Statuseffekt Schlaf wirkt dagegen sofort mit dem Faktor 2,5 und ist oft der stärkste einzelne Hebel.
Spezialbälle haben je nach Situation eigene Faktoren. Der Flottball wirkt in der ersten Runde stark, der Finsterball nachts oder in Höhlen, der Netzball gegen Wasser- und Käfer-Pokémon. Ihre Werte haben sich zwischen den Generationen mehrfach verändert. Tragen Sie den Faktor für Ihr Spiel deshalb im Feld Ball-Bonus selbst ein.
Die Rechnung ist eine Näherung für die Hauptspiele ab der fünften Generation. Nicht enthalten sind kritische Fänge, die mit vielen erfassten Arten häufiger werden, sowie Abzüge für Pokémon mit höherem Level als Ihr eigenes in neueren Spielen. Pokémon GO und die Let's-Go-Spiele nutzen ein anderes System.
Bei Legendären mit Fangrate 3 liegt die Chance selbst mit Hyperball, Schlaf und einem KP nur bei rund zwölf Prozent pro Wurf. Hier hilft der Rechner, den Vorrat an Bällen realistisch zu planen. Wer sicher gehen will, nimmt den Wert für 90 Prozent und legt noch einige Bälle als Reserve dazu.
Tipps und typische Fehler
Gezielt fangen.
- Schlaf: Stärkster Hebel.
- KP: Senken.
- Ball: Passend wählen.
- Vorrat: 90-%-Wert.
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Häufige Fragen
Wie hoch ist die Fangchance mit einem Hyperball?
Das hängt von Fangrate, KP und Status ab; der Hyperball verdoppelt den Fangwert gegenüber dem Pokéball.
Lohnt es sich, das Pokémon schlafen zu legen?
Ja, Schlaf erhöht den Fangwert um den Faktor 2,5.
Welche Fangrate haben legendäre Pokémon?
Viele haben die niedrigste Fangrate 3, manche neuere Legendäre höhere Werte.
Welcher Status hilft beim Fangen am meisten?
Schlaf oder Gefroren mit dem Faktor 2,5.
Was ist ein kritischer Fang?
Ein Fang mit nur einer Wackelprüfung, häufiger mit vollem Pokédex.
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