Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Warum der Verkaufspreis nicht der Gewinn ist
Wer im Ultimate-Team-Modus Karten günstig einkauft und teurer weiterverkauft, betreibt sogenanntes Traden oder Flippen. Dabei wird oft vergessen, dass EA bei jedem erfolgreichen Verkauf eine Steuer einbehält. Sie beträgt 5 Prozent des Verkaufspreises und wird dem Verkäufer abgezogen, der Käufer zahlt den vollen Betrag. Ein Aufschlag von wenigen Prozent reicht deshalb nicht, um Gewinn zu machen.
Der Rechner zeigt den Erlös nach Steuer, den Gewinn pro Karte und für mehrere gleiche Karten. Außerdem nennt er den Break-even-Preis: Unter diesem Verkaufspreis machen Sie Verlust. Weil der Transfermarkt nur bestimmte Preisstufen zulässt, wird dieser Wert zusätzlich auf die nächste mögliche Stufe aufgerundet.
Mit dem Feld für den Wunschgewinn planen Sie Ihr Angebot rückwärts. Sie geben an, wie viele Coins pro Karte übrig bleiben sollen, und erhalten den Sofortkaufpreis, den Sie mindestens ansetzen müssen.
Preisstufen und Marge im Blick
Der Transfermarkt arbeitet mit festen Schritten. Unter 1.000 Coins steigen die Preise in 50er-Schritten, bis 10.000 Coins in 100er-, bis 50.000 Coins in 250er-, bis 100.000 Coins in 500er- und darüber in 1.000er-Schritten. Gerade an den Grenzen lohnt der genaue Blick: Eine Karte für 10.000 Coins lässt sich mit Gewinn erst auf einer höheren Stufe verkaufen, als die reine Rechnung vermuten lässt.
Als Faustregel brauchen Sie rund 5,3 Prozent Aufschlag auf den Kaufpreis, nur um die Steuer auszugleichen. Bei günstigen Karten fressen die Preisstufen einen großen Teil der Marge, bei teuren Karten zählen schon wenige Schritte. Viele Händler arbeiten deshalb mit Karten im mittleren Preisbereich, die sich häufig verkaufen.
Rechnen Sie auch die Zeit ein. Eine Karte, die erst nach mehreren Angeboten verkauft wird, bindet Coins, die Sie in dieser Zeit nicht für andere Käufe nutzen können. Preise schwanken stark, etwa bei neuen Promo-Karten, beliebten Squad-Building-Challenges oder Wochenend-Turnieren. Eine kurzfristige Marge kann sich so schnell umkehren.
Der Rechner bildet die Rechenlogik ab, keine Marktprognose. Steuersatz und Preisstufen haben sich über viele Jahre nicht verändert, können aber mit einem neuen Spieljahr angepasst werden. Das Feld für den Steuersatz ist deshalb änderbar. Kaufen Sie Coins nicht bei Drittanbietern: Das verstößt gegen die Nutzungsbedingungen und kann zur Sperre des Kontos führen.
Tipps und typische Fehler
Sauber flippen.
- Steuer: Immer abziehen.
- Preisstufen: Aufrunden.
- Kapital: Nicht binden.
- Coin-Kauf: Vermeiden.
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Häufige Fragen
Wie hoch ist die EA-Steuer auf dem Transfermarkt?
5 Prozent des Verkaufspreises, abgezogen beim Verkäufer.
Ab welchem Preis mache ich keinen Verlust?
Ab dem Kaufpreis geteilt durch 0,95, aufgerundet auf die nächste Preisstufe.
Zahlt der Käufer die Steuer?
Nein, der Käufer zahlt den angezeigten Preis, die Steuer trägt der Verkäufer.
Wie viel Aufschlag brauche ich für einen Flip?
Mindestens rund 5,3 Prozent auf den Kaufpreis, nur um die Steuer auszugleichen.
In welchen Schritten steigen die Preise?
Je nach Preisbereich in 50er- bis 1.000er-Schritten.
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