Wie verdienen Podcasts mit Werbung?
Die meisten Podcasts finanzieren sich über Audiowerbung. Abgerechnet wird nach dem Tausend-Kontakt-Preis, dem CPM. Werbekunden zahlen also für je 1.000 Einblendungen eines Spots. Als Einblendung zählt in der Regel ein Download der Episode, in der die Werbung läuft. Hat eine Folge mehrere Werbeplätze, wird jeder Platz einzeln verkauft.
Entscheidend ist, wie viele Plätze tatsächlich verkauft werden. Kaum ein Podcast ist das ganze Jahr ausgebucht; Auslastungen von 30 bis 70 Prozent sind üblich, kleine Shows liegen oft darunter. Hinzu kommt der Anteil des Vermarkters oder der Hosting-Plattform, die Kunden akquiriert und die Spots dynamisch ausspielt. Dieser Anteil liegt je nach Vertrag häufig zwischen 20 und 50 Prozent.
Der Rechner verbindet diese Größen. Er ermittelt die verkauften Einblendungen pro Monat, den Bruttoumsatz und den Betrag, der nach Abzug des Vermarkters bei Ihnen ankommt. Zusätzlich zeigt er den Erlös je Episode und je 1.000 Downloads. Mit dieser Kennzahl lassen sich Angebote verschiedener Vermarkter direkt vergleichen.
Einnahmen realistisch planen
Werbekunden achten vor allem auf die Downloads in den ersten 30 Tagen nach Veröffentlichung. Diese Zahl sollten Sie auch im Rechner verwenden. Ältere Folgen werden zwar weiter gehört, erhalten aber bei dynamischer Werbung nur dann neue Spots, wenn gerade Kampagnen laufen.
Ein höherer CPM ist bei klar umrissenen Zielgruppen möglich, etwa bei Wirtschafts-, Technik- oder Fachpodcasts. Host-Read-Spots, die die Moderatoren selbst einsprechen, erzielen meist mehr als eingespielte Werbung. Pre-Rolls sind oft günstiger als Mid-Rolls, weil Hörer am Anfang häufiger vorspulen. Den passenden Wert erfahren Sie über die Preisliste Ihres Vermarkters.
Neben Werbung gibt es weitere Einnahmequellen: Unterstützungen über Plattformen für Abonnements, Premium-Folgen, Live-Auftritte und Kooperationen. Diese Erlöse sind oft stabiler als Werbung, weil sie nicht von der Auslastung abhängen. Rechnen Sie sie getrennt zu den Ergebnissen hinzu.
Werbeeinnahmen sind steuerpflichtig. Je nach Umfang ist eine Gewerbeanmeldung nötig, und Umsatzsteuer kann anfallen. Der Rechner gibt Bruttowerte vor Steuern aus und ersetzt keine Steuerberatung. Für Video-Plattformen eignet sich der YouTube-Einnahmen-Rechner, für Online-Werbung allgemein der CPM-CPC-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Werbeplätze verkaufen.
- 30 Tage: Downloads zählen.
- Host-Read: Höherer CPM.
- Auslastung: Realistisch ansetzen.
- Vertrag: Anteil prüfen.
Weitere Rechner: Online-Handel & Geschäft
Häufige Fragen
Was ist ein CPM bei Podcasts?
Der Preis, den ein Werbekunde je 1.000 Einblendungen eines Spots zahlt.
Welche Downloads zählen für Werbung?
Meist die Downloads einer Episode in den ersten 30 Tagen nach Veröffentlichung.
Wie viel behält der Vermarkter?
Das regelt der Vertrag, häufig zwischen 20 und 50 Prozent des Werbeumsatzes.
Ab wie vielen Downloads lohnt sich Werbung?
Vermarkter verlangen oft mindestens einige tausend Downloads je Episode.
Was ist ein Mid-Roll?
Ein Werbespot in der Mitte der Episode, meist teurer als ein Pre-Roll.
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- Podcast Sponsoring Preis
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