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YouTube-Einnahmen berechnen

Tragen Sie Aufrufe, RPM, Anteil und sonstige Einnahmen ein. Der Rechner zeigt die Einnahmen pro Monat und Jahr.

Ihr Kanal
Steht in YouTube Studio unter Analytics. Je nach Thema meist 1 bis 8 Euro.
Nicht jeder Aufruf bringt Werbung, etwa wegen Werbeblockern oder Kurzvideos.
Sponsoring, Affiliate, Mitgliedschaften, Merchandising.
Ergebnis

Wie viel verdient ein YouTuber?

Die Werbeeinnahmen eines YouTube-Kanals hängen von den Aufrufen und dem RPM ab, dem Ertrag je 1.000 Aufrufe nach dem Anteil von YouTube. Er unterscheidet sich vom CPM, den Werbetreibende zahlen, weil YouTube etwa 45 Prozent behält und nicht jeder Aufruf mit Werbung versehen ist. Den eigenen RPM finden Sie in YouTube Studio.

Der RPM schwankt stark nach Thema und Zielgruppe. Finanz-, Business- und Technikinhalte erzielen hohe Werte, Unterhaltung, Gaming und Kinderinhalte niedrige. Auch das Land der Zuschauer zählt: Zuschauer aus Deutschland sind für Werbetreibende wertvoller als aus vielen anderen Ländern. Außerdem ist der Herbst meist besser als der Jahresanfang.

Neben der Werbung verdienen viele Kanäle mit Sponsoring, Affiliate-Links, Mitgliedschaften und eigenen Produkten. Diese Einnahmen übersteigen die Werbung bei kleineren Kanälen oft deutlich. Der Rechner addiert sie für eine Gesamtbetrachtung pro Monat und Jahr.

Werbeeinnahmen=Aufrufe⋅monetarisierter Anteil⋅RPM1.000\text{Werbeeinnahmen} = \frac{\text{Aufrufe} \cdot \text{monetarisierter Anteil} \cdot \text{RPM}}{1.000}

Beispiel: Bei 100.000 Aufrufen im Monat, 70 Prozent monetarisierten Aufrufen und 3 Euro RPM entstehen 210 Euro Werbeeinnahmen pro Monat, 2.520 Euro im Jahr. Mit 100 Euro Sponsoring und Affiliate ergibt sich 310 Euro pro Monat oder 3.720 Euro pro Jahr. Je 1.000 Aufrufe sind das 2,10 Euro Werbung.

Voraussetzungen und Steuern

Für das YouTube-Partnerprogramm brauchen Sie bestimmte Mindestzahlen an Abonnenten sowie Wiedergabestunden oder Aufrufen von Kurzvideos. Die genauen Schwellen ändert YouTube; sie stehen in den Programmbedingungen. Ohne Aufnahme in das Programm gibt es keine Werbeeinnahmen, wohl aber Sponsoring und Affiliate.

Einnahmen aus YouTube sind steuerpflichtig. Je nach Umfang gelten Sie als Gewerbetreibender oder Freiberufler, und Umsatzsteuer kann anfallen. Die Auszahlung kommt aus dem Ausland, YouTube meldet Einnahmen an Steuerbehörden. Melden Sie die Tätigkeit beim Finanzamt an und führen Sie eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Der Rechner liefert Erwartungswerte aus Ihren Eingaben, keine Prognose. Aufrufe und RPM schwanken stark, ein einzelnes erfolgreiches Video kann den Durchschnitt heben. Nutzen Sie Mittelwerte mehrerer Monate und rechnen Sie vorsichtig.

Rechnen Sie in mehreren Szenarien, etwa mit niedrigerem RPM, weniger Aufrufen und ohne Sonstiges. So sehen Sie, ob der Kanal die Kosten für Equipment, Schnittsoftware und Ihre Zeit trägt. Bedenken Sie, dass die meisten Kanäle lange brauchen, bis nennenswerte Einnahmen entstehen. Qualität, Regelmäßigkeit und eine klare Nische zählen mehr als einzelne Ausreißer.

Tipps und typische Fehler

Einnahmen streuen.

  • RPM: Eigenen Wert aus Studio nutzen.
  • Sponsoring: Oft lukrativer als Werbung.
  • Saison: Mit Jahresmittel planen.
  • Steuer: Tätigkeit anmelden.

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Häufige Fragen

Wie viel bringen 1.000 Aufrufe auf YouTube?

Je nach Thema und Land meist 1 bis 8 Euro nach Abzug des Anteils von YouTube.

Was ist der Unterschied zwischen CPM und RPM?

CPM ist der Preis der Werbung für 1.000 Einblendungen, RPM Ihr tatsächlicher Ertrag je 1.000 Aufrufe nach Abzügen.

Muss ich YouTube-Einnahmen versteuern?

Ja, als Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit, je nach Fall. Fragen Sie das Finanzamt oder die Steuerberatung.

Wie viel verdient man mit 100.000 Aufrufen?

Bei 3 Euro RPM etwa 300 Euro vor Abzug nicht monetarisierter Aufrufe.

Was ist ein guter RPM?

Das hängt vom Thema ab, 2 bis 6 Euro sind in Deutschland typisch.

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