Wie viele Bilder braucht mein Panorama?
Ein Panorama entsteht aus mehreren Aufnahmen, die sich überlappen und später am Rechner zusammengesetzt werden. Wie viele Bilder nötig sind, hängt vom Bildwinkel einer einzelnen Aufnahme ab, also von Brennweite und Sensorgröße, sowie von der Ausrichtung der Kamera und der gewünschten Überlappung. Der Rechner ermittelt daraus die Bilder pro Reihe und die Zahl der Reihen.
Im Hochformat liegt die kurze Sensorseite waagerecht. Jede Aufnahme deckt dann horizontal weniger ab, Sie brauchen mehr Bilder, gewinnen aber Höhe. Bei 24 Millimeter Brennweite an Vollformat sind das 53,1 Grad in der Breite und 73,7 Grad in der Höhe. Für einen Rundumblick mit 30 Prozent Überlappung reichen zehn Aufnahmen in einer Reihe.
Für Panoramen unter 360 Grad zählt der Rechner richtig mit: Das erste Bild deckt den vollen Bildwinkel ab, jedes weitere nur den Teil ohne Überlappung. Beim vollen Kreis überlappt dagegen auch das letzte Bild mit dem ersten. Zusätzlich sehen Sie den gleichmäßigen Drehwinkel und die tatsächliche Überlappung nach dem Aufrunden.
Tipps für saubere Panoramen
Für Motive im Vordergrund ist der Drehpunkt wichtig. Die Kamera sollte sich um die Eintrittspupille des Objektivs drehen, oft ungenau Nodalpunkt genannt. Sonst verschieben sich nahe und ferne Objekte gegeneinander, und es entstehen Fehler an den Nahtstellen. Ein Panoramakopf mit Einstellschiene löst das Problem; bei reinen Landschaften in großer Entfernung genügt meist ein normales Stativ.
Stellen Sie Belichtung, Weißabgleich und Fokus manuell ein und lassen Sie sie während der Serie unverändert. Automatiken passen sich sonst an jedes Bild an, und am Himmel entstehen sichtbare Streifen. Bei starken Helligkeitsunterschieden lohnt eine Belichtungsreihe je Position, die die Software später zu einem HDR-Panorama verrechnet.
Die Formel gilt für normale, also rektilineare Objektive. Fisheye-Objektive bilden anders ab und decken mit wenigen Aufnahmen eine ganze Kugel ab; dafür liefern die Hersteller eigene Angaben. Auch die sogenannte Fokusatmung, die bei Nahaufnahmen den Bildwinkel verkleinert, bleibt unberücksichtigt. Planen Sie lieber eine Aufnahme mehr ein.
Mehrere Reihen brauchen Sie, wenn der vertikale Bildwinkel einer Aufnahme kleiner ist als die gewünschte Höhe des Panoramas. Für Kugelpanoramen kommen Aufnahmen von Zenit und Nadir hinzu. Den Bildwinkel einzelner Objektive zeigt der Bildwinkel-Rechner, den Speicherbedarf der Serie der Rechner für Fotos auf der Speicherkarte.
Tipps und typische Fehler
Panoramen planen.
- Manuell: Belichtung fixieren.
- Hochformat: Mehr Höhe.
- Überlappung: Ein Drittel.
- Reserve: Ein Bild mehr.
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Häufige Fragen
Wie viele Bilder brauche ich für 360 Grad?
Bei 24 mm Vollformat im Hochformat und 30 % Überlappung zehn Bilder.
Wie viel Überlappung ist richtig?
Meist 25 bis 40 Prozent, bei Weitwinkel eher mehr.
Hochformat oder Querformat?
Hochformat braucht mehr Bilder, liefert aber mehr Höhe und Auflösung.
Brauche ich einen Panoramakopf?
Für nahe Vordergründe ja, für ferne Landschaften reicht oft ein Stativ.
Welche Software setzt das Panorama zusammen?
Gängige Bildbearbeitungen und spezielle Stitching-Programme können das.
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- Panorama Überlappung
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