Dateigröße bestimmt die Kapazität
Wie viele Bilder auf eine Speicherkarte passen, hängt fast nur von der Dateigröße ab. Diese wächst mit der Auflösung des Sensors und hängt stark vom Format ab. JPEG-Dateien sind komprimiert und vergleichsweise klein, RAW-Dateien enthalten die unbearbeiteten Sensordaten mit 12 oder 14 Bit je Pixel und sind mehrfach so groß.
Der Rechner schätzt die Dateigröße aus den Megapixeln und einem typischen Faktor für das gewählte Format. Diese Faktoren sind Erfahrungswerte und schwanken je nach Kamera, Motiv und ISO-Wert: Ein detailreiches Laubbild oder ein verrauschtes Nachtfoto wird größer als ein blauer Himmel. Wenn Sie die echte Größe Ihrer Dateien kennen, tragen Sie diese ein; dann rechnet der Rechner exakt damit.
Die Kartengröße wird wie auf der Verpackung in Gigabyte zu je einer Milliarde Byte gerechnet. Ein kleiner Teil geht für Dateisystem und Ordnerstruktur ab, deshalb ist eine Reserve von einigen Prozent voreingestellt. Die Kamera zeigt die verbleibende Zahl selbst oft vorsichtig an.
Die richtige Karte wählen
Wer in RAW fotografiert, braucht deutlich mehr Platz. Mit 24 Megapixeln und verlustfrei komprimiertem RAW sind es grob 29 MB je Bild, auf derselben 64-GB-Karte also nur gut 2.000 Aufnahmen. Bei RAW und JPEG gleichzeitig sinkt die Zahl weiter. Für Serienbilder im Sport oder bei Tieren füllt sich eine Karte so an einem einzigen Tag.
Neben der Kapazität zählt die Schreibgeschwindigkeit. Für Serienaufnahmen und Video sollte die Karte die von der Kamera geforderte Klasse erfüllen, etwa UHS-I U3 oder V30. Zu langsame Karten führen dazu, dass der Pufferspeicher der Kamera vollläuft und die Serie stockt. Die Angaben im Handbuch Ihrer Kamera geben Auskunft.
Mehrere kleinere Karten statt einer großen verteilen das Risiko: Geht eine Karte verloren oder wird beschädigt, sind nicht alle Bilder einer Reise weg. Kameras mit zwei Kartenfächern können Bilder auch doppelt speichern. Sichern Sie Fotos unterwegs regelmäßig, etwa auf ein Notebook, eine externe Festplatte oder in einen Cloud-Speicher.
Videos belegen ein Vielfaches des Platzes von Fotos; wie viel, berechnet der Video-Dateigröße-Rechner. Einheiten wie Megabyte, Gigabyte und Gibibyte rechnet der Datenmengen-Umrechner um. Für lange Belichtungen am Nachthimmel hilft der Astrofotografie-Rechner. Preise und Geschwindigkeiten von Karten ändern sich laufend; prüfen Sie den aktuellen Stand vor dem Kauf.
Tipps und typische Fehler
Speicher planen.
- Dateien: Echte Größe prüfen.
- RAW: Viel Platz einplanen.
- Backup: Täglich sichern.
- Tempo: V30 für Serien.
Weitere Rechner: Alltag
Häufige Fragen
Wie groß ist ein Foto mit 24 Megapixeln?
Als JPEG in hoher Qualität meist etwa 8 bis 14 MB, als RAW etwa 25 bis 45 MB, je nach Kamera und Motiv.
Warum zeigt die Kamera weniger freie Bilder an?
Die Kamera rechnet vorsichtig mit großen Dateien und mit Gibibyte statt Gigabyte. Die tatsächliche Zahl ist oft höher.
Welche Karte brauche ich für RAW-Serien?
Eine Karte mit hoher Schreibrate, etwa UHS-I U3 oder V30 und mehr. Die Mindestanforderung steht im Handbuch der Kamera.
Ist eine größere Karte immer besser?
Nicht unbedingt; mehrere Karten verteilen das Risiko eines Ausfalls.
Wie groß ist eine RAW-Datei?
Bei 24 Megapixeln meist etwa 25 bis 45 MB, je nach Kamera und Kompression.
- wie viele Fotos passen auf SD-Karte
- Speicherkarte Fotos Anzahl
- Fotos pro GB
- RAW Dateigröße
- SD-Karte Kapazität Fotos
- Speicherkarte Urlaub
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