Alltag

Videogröße berechnen

Tragen Sie Dauer, Video-Bitrate und Audio-Bitrate ein. Der Rechner zeigt die Dateigröße in Gigabyte und das Datenvolumen pro Stunde.

Ihr Video
Full HD meist 5 bis 10 Mbit/s, 4K 15 bis 40 Mbit/s.
Stereo-Audio meist 128 bis 320 kbit/s.
Ergebnis

Wie groß wird die Videodatei?

Die Größe eines Videos hängt fast ausschließlich von der Bitrate und der Dauer ab. Die Bitrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde für Bild und Ton anfallen. Je höher sie ist, desto besser ist die Qualität und desto größer die Datei. Die Auflösung beeinflusst die Größe nur indirekt, weil sie die nötige Bitrate bestimmt.

Die Rechnung ist einfach: Video- und Audiobitrate werden addiert, mit der Dauer in Sekunden multipliziert und durch acht geteilt, weil ein Byte aus acht Bit besteht. Heraus kommt die Größe in Megabyte. Bei einem 90-Minuten-Film mit 8 Mbit/s Bild und 192 kbit/s Ton sind das rund 5,5 Gigabyte.

Der Rechner nennt zusätzlich das Datenvolumen pro Minute und pro Stunde. Das ist wichtig für Streaming und mobiles Datenvolumen: Eine Stunde in Full HD mit 8 Mbit/s verbraucht etwa 3,7 Gigabyte. Mit diesen Werten planen Sie Speicherplatz für Aufnahmen und Downloads.

Dateigro¨ße=(Video-Bitrate+Audio-Bitrate)⋅Dauer in Sekunden8\text{Dateigröße} = \frac{\left(\text{Video-Bitrate} + \text{Audio-Bitrate}\right) \cdot \text{Dauer in Sekunden}}{8}

Beispiel: Ein Film von 90 Minuten mit 8 Mbit/s Video und 192 kbit/s Audio hat eine Gesamtbitrate von 8,19 Mbit/s. Die Datei ist 5.529,6 Megabyte oder 5,53 Gigabyte groß. Pro Minute fallen 61,44 Megabyte an, pro Stunde 3,69 Gigabyte.

Grenzen und Hinweise

Bei variabler Bitrate (VBR) schwankt die Bitrate je nach Bildinhalt. Der eingegebene Wert ist dann der Durchschnitt. Container wie MP4 oder MKV verursachen einen geringen Overhead, Untertitel und Kapitel kommen hinzu. Die Rechnung liefert daher eine Näherung mit wenigen Prozent Abweichung.

Der Codec entscheidet über die Effizienz. Moderne Codecs wie H.265 oder AV1 erreichen bei gleicher Qualität deutlich niedrigere Bitraten als H.264. Wer Speicherplatz sparen will, wählt einen effizienteren Codec und passt die Bitrate an. Für Aufnahmen von Kameras und Bildschirmen gelten oft höhere Raten.

Wenn Sie die Dateigröße vorgeben möchten, etwa für ein Upload-Limit, rechnen Sie rückwärts: Dateigröße mal acht geteilt durch die Dauer ergibt die mögliche Gesamtbitrate. Der Rechner zeigt die Beziehung, indem Sie die Bitrate anpassen, bis die Größe passt.

Beim Hochladen auf Plattformen werden Videos meist neu kodiert. Die Plattform wählt dann eigene Bitraten, sodass die Originalgröße nicht entscheidend ist. Für Archivierung und Bearbeitung dagegen lohnen hohe Bitraten, weil jede erneute Kompression Qualität kostet. Planen Sie Speicher für Rohmaterial mit deutlich höherer Bitrate als für die fertige Datei.

Tipps und typische Fehler

Videos planen.

  • Codec: H.265 spart Platz.
  • Bitrate: Zur Auflösung wählen.
  • Speicher: Reserve einplanen.
  • Streaming: Datenvolumen im Blick.

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  • Videogröße berechnen
  • Dateigröße Video
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Häufige Fragen

Wie groß ist ein Film in Full HD?

Bei 8 Mbit/s und 90 Minuten etwa 5,5 Gigabyte.

Wie rechne ich Bitrate in Dateigröße um?

Bitrate mal Sekunden geteilt durch acht ergibt Megabyte.

Was verbraucht Streaming pro Stunde?

Bei Full HD etwa 3 bis 4 Gigabyte, in 4K bis zu 15 Gigabyte.

Wie groß ist ein 4K-Video pro Stunde?

Bei 25 Mbit/s etwa 11 Gigabyte.

Wie wähle ich die Bitrate?

Je nach Auflösung und Inhalt; Full HD meist 5 bis 10 Mbit/s.

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