Rechnet sich Dropshipping?
Beim Dropshipping verkaufen Sie Produkte, ohne sie selbst zu lagern. Bestellt ein Kunde, bestellen Sie beim Lieferanten, der direkt an den Kunden schickt. Das senkt das Startrisiko, doch die Margen sind oft klein, weil Konkurrenz und Werbekosten hoch sind. Eine sorgfältige Kalkulation zeigt, ob ein Produkt überhaupt Gewinn abwirft.
Der Rechner geht vom Bruttopreis aus und zieht die Mehrwertsteuer ab. Vom Nettoerlös gehen Einkaufspreis, Versand des Lieferanten, Zahlungsgebühren und Werbekosten je Bestellung ab. Das Ergebnis ist der Gewinn je Bestellung, wenn nichts zurückgeschickt wird. Daran lässt sich die Marge ablesen, die nach allen Kosten bleibt.
Retouren sind im Dropshipping besonders teuer, weil Sie die Ware oft nicht weiterverkaufen können. Der Rechner nimmt ungünstigerweise an, dass Sie bei einer Retoure den Kaufpreis erstatten und Einkauf, Versand und Werbung verloren sind. Aus der Retourenquote ergibt sich der erwartete Gewinn je Bestellung. Zusätzlich sehen Sie, wie hoch die Werbekosten höchstens sein dürfen, damit Sie nicht ins Minus rutschen.
Risiken und Pflichten
Im Dropshipping haften Sie gegenüber dem Kunden für Lieferzeit, Qualität und Widerruf, auch wenn der Lieferant Fehler macht. Achten Sie auf zuverlässige Lieferanten mit kurzen Lieferzeiten. Beim Verkauf in der EU gelten Widerrufsrecht, Preisangabenverordnung und Informationspflichten. Fehler führen schnell zu Abmahnungen.
Auch Zölle und Einfuhrumsatzsteuer können bei Lieferungen aus Drittländern anfallen. Die Regeln für Kleinsendungen aus Drittländern ändern sich derzeit, prüfen Sie den aktuellen Stand beim Zoll. Klären Sie, wer den Import abwickelt, und planen Sie die Kosten ein. Steuerlich sind Sie Unternehmer und müssen Umsatzsteuer abführen, sofern Sie nicht Kleinunternehmer sind.
Der Rechner betrachtet nur die Kosten je Bestellung. Fixkosten wie Shop-Software, Domain, Apps und Ihre Arbeitszeit sind nicht enthalten. Ziehen Sie sie vom Gesamtgewinn ab. Testen Sie Produkte zunächst mit kleinen Werbebudgets, bevor Sie skalieren.
Tipps und typische Fehler
Dropshipping nüchtern rechnen.
- Lieferant: Qualität und Lieferzeit prüfen.
- Retouren: Verlust einplanen.
- Werbung: Mit kleinem Budget testen.
- Recht: Widerruf und Informationspflichten beachten.
Weitere Rechner: Online-Handel & Geschäft
- YouTube-Einnahmen-Rechner
- Cashflow-Rechner
- Cash-Conversion-Cycle-Rechner
- Wareneinsatz-Rechner
- NPS-Rechner
- Kundenbindung-Rechner
- Affiliate-Rechner
- Newsletter-ROI-Rechner
Alle Rechner dieser Kategorie oder alle Rechner A–Z.
Auch gesucht als
Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Dropshipping Gewinn
- Dropshipping Marge
- Dropshipping Kalkulation
- Dropshipping Kosten
- Dropshipping Retouren
- Dropshipping rentabel
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Marge beim Dropshipping?
Meist 10 bis 30 Prozent vom Nettoerlös nach Werbung. Viele Produkte sind bei der Werbung unrentabel.
Wer haftet bei Retouren?
Sie als Verkäufer gegenüber dem Kunden, unabhängig davon, ob der Lieferant die Ware zurücknimmt.
Brauche ich ein Gewerbe?
Ja, sobald Sie nachhaltig mit Gewinnabsicht verkaufen. Umsatzsteuer und Impressumspflicht kommen hinzu.
Lohnt sich Dropshipping noch?
Nur mit sorgfältiger Kalkulation, niedrigen Werbekosten und zuverlässigen Lieferanten.
Wie hoch sollten Werbekosten je Bestellung sein?
Deutlich unter der Marge je Bestellung. Der Rechner zeigt die Obergrenze.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.