Immobilien & Wohnen

Was kostet eine neue Terrasse?

Geben Sie die Fläche ein, wählen Sie den Belag und passen Sie Material-, Unterbau- und Lohnpreise an. Für Eigenleistung setzen Sie die Verlegung auf 0.

Ihre Terrasse
0 = Richtwert des Belags. Richtwerte sind grobe Annahmen, Stand prüfen.
0 bei Eigenleistung.
Aushub, Schotter, Splitt oder Unterkonstruktion.
z. B. Stufen, Randsteine, Entwässerungsrinne, Beleuchtung.
Ergebnis

Material, Unterbau und Arbeit

Die Kosten einer Terrasse bestehen aus drei Bausteinen: dem Belag selbst, dem Unterbau und der Arbeit für das Verlegen. Wer nur auf den Preis der Platten oder Dielen schaut, unterschätzt das Budget oft deutlich, denn ein tragfähiger, wasserdurchlässiger Unterbau ist für die Haltbarkeit entscheidend und macht einen spürbaren Anteil aus.

Der Rechner multipliziert die Fläche mit dem Materialpreis je Quadratmeter und schlägt den Verschnitt auf. Für jeden Belag ist ein grober Materialrichtwert hinterlegt, den Sie durch Ihren Händlerpreis ersetzen können. Unterbau und Verlegung werden ohne Verschnitt nach Fläche gerechnet, Zusatzposten wie Stufen oder Rinnen tragen Sie als Pauschale ein.

Das Ergebnis zeigt Gesamtkosten, die einzelnen Bausteine und den Preis je Quadratmeter. So erkennen Sie schnell, wie viel Sie mit Eigenleistung sparen können und welcher Belag Ihr Budget am stärksten beeinflusst.

Gesamtkosten=Fla¨che×(1+Verschnitt)×Materialpreis+Fla¨che×(Verlegung+Unterbau)+Zusatzkosten\text{Gesamtkosten} = \text{Fläche} \times \left(1 + \text{Verschnitt}\right) \times \text{Materialpreis} + \text{Fläche} \times \left(\text{Verlegung} + \text{Unterbau}\right) + \text{Zusatzkosten}

Beispiel: 20 Quadratmeter Feinsteinzeug zum Richtwert von 60 Euro, 10 Prozent Verschnitt: 1.320 Euro Material. Dazu 900 Euro Verlegung und 700 Euro Unterbau, zusammen 2.920 Euro oder 146 Euro je Quadratmeter.

Belag passend wählen

Betonpflaster ist günstig und robust, wirkt aber weniger hochwertig. Feinsteinzeug ist pflegeleicht, fleckunempfindlich und frostfest, braucht jedoch eine sorgfältige Verlegung auf Stelzlagern oder im Splittbett. Naturstein ist langlebig und edel, je nach Gestein aber teurer und schwerer zu bearbeiten.

Holzdielen aus Lärche oder Douglasie sind angenehm barfuß, vergrauen jedoch mit der Zeit und brauchen Pflege. WPC-Dielen aus Holz-Kunststoff-Verbund sind formstabiler, heizen sich in der Sonne aber stärker auf. Bei Holz und WPC ersetzt die Unterkonstruktion aus Balken und Lagern einen Teil des klassischen Unterbaus.

Der Verschnitt hängt von Form und Verlegemuster ab. Für rechteckige Flächen genügen oft fünf bis zehn Prozent, bei schrägen Kanten, Rundungen oder Diagonalverlegung sollten Sie mehr einplanen. Bestellen Sie außerdem einige Reserveplatten für spätere Reparaturen aus derselben Charge.

Für Holz- und WPC-Terrassen hilft der Terrassendielen-Rechner bei der Mengenberechnung. Die hier verwendeten Preise sind Annahmen, die regional und je nach Marktlage abweichen. Bitte aktuelle Angebote einholen und den Stand prüfen.

Ein Rechenbeispiel zur Eigenleistung: Bei den Standardwerten macht die Verlegung 900 von 2.920 Euro aus, knapp ein Drittel. Wer Aushub und Unterbau ebenfalls selbst erledigt und nur Material kauft, zahlt für Schotter und Splitt deutlich weniger als den hier angesetzten Unterbaupreis. Bedenken Sie aber Maschinenmiete für Rüttelplatte und Minibagger sowie die Entsorgung des Aushubs, die als Zusatzkosten eingetragen werden können.

Tipps und typische Fehler

Terrasse anlegen.

  • Gefälle: Vom Haus weg.
  • Unterbau: Nicht sparen.
  • Reserve: Platten nachkaufen.
  • Eigenleistung: Lohn sparen.

Weitere Rechner: Immobilien & Wohnen

Häufige Fragen

Was kostet eine Terrasse pro Quadratmeter?

Mit Unterbau und Verlegung oft zwischen etwa 80 und 250 Euro, je nach Belag und Region, Stand prüfen.

Wie viel spart Eigenleistung bei der Terrasse?

Die Verlegekosten entfallen, oft ein Drittel der Gesamtsumme oder mehr.

Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?

Bei einfachen Flächen fünf bis zehn Prozent, bei komplexen Formen mehr.

Wie viel Gefälle braucht eine Terrasse?

Etwa ein bis zwei Prozent vom Haus weg, damit Regenwasser abläuft.

Wie dick muss der Unterbau sein?

Je nach Boden und Belastung oft 15 bis 30 Zentimeter Tragschicht.

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