Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
So rechnet der Fenster-Kosten-Rechner
Der Preis eines Fensters hängt vor allem von seiner Fläche, dem Rahmenmaterial und der Verglasung ab. Der Rechner beginnt mit einem Grundpreis pro m² für ein Kunststofffenster mit Zweifachverglasung, dem häufigsten und günstigsten Standard. Holz, Holz-Aluminium und Aluminium wirken als Faktor auf diesen Preis, ebenso die Dreifachverglasung.
Die Faktoren sind Erfahrungswerte für typische Preisunterschiede und keine festen Marktpreise. Hinzu kommen pro Fenster die Kosten für Ausbau des alten Fensters, Einbau, Abdichtung und Entsorgung. Diese Arbeiten fallen pro Stück an und sind bei kleinen Fenstern im Verhältnis teuer.
Ergebnis sind die Gesamtkosten, die Kosten je eingebautem Fenster und die Kosten nach einem möglichen Zuschuss. Die Förderquote steht auf null, weil Förderung nur unter bestimmten technischen Bedingungen und mit Antrag vor Auftragsvergabe fließt (Stand prüfen).
Material, Verglasung und Förderung
Kunststofffenster sind günstig und pflegeleicht. Holzfenster punkten mit Optik und Ökobilanz, brauchen aber regelmäßigen Anstrich. Holz-Aluminium verbindet die warme Innenseite mit einer wetterfesten Außenschale. Aluminium eignet sich für große Glasflächen und schmale Profile, ist aber teurer. Wählen Sie das Material, das zum Haus und zu Ihrer Bereitschaft zur Pflege passt.
Dreifachverglasung ist bei Neubau und Sanierung heute der übliche Standard. Sie senkt den Wärmeverlust deutlich und verbessert den Schallschutz. Für eine Förderung müssen Fenster meist einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizienten unterschreiten; auch das Gebäudeenergiegesetz setzt Mindestwerte beim Austausch. Die genauen Werte ändern sich, bitte prüfen Sie den aktuellen Stand.
Neue, dichte Fenster verändern das Raumklima. Wer alte undichte Fenster ersetzt, muss häufiger lüften, sonst drohen Feuchtigkeit und Schimmel. Fachbetriebe erstellen dafür ein Lüftungskonzept. Planen Sie außerdem Laibungen, Fensterbänke und eventuell neue Rollläden ein, die der Rechner nicht enthält.
Die Fensterfläche eines Raums prüft der Fensterflächen-Rechner, die Energieeinsparung durch neue Fenster der Fenstertausch-Rechner. Alle Werte sind Richtwerte; verbindlich ist nur das Angebot nach Aufmaß.
Tipps und typische Fehler
Fenster tauschen.
- Aufmaß: Fachbetrieb.
- Lüften: Konzept planen.
- Förderung: Vor Auftrag.
- Montage: Abdichtung prüfen.
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Häufige Fragen
Was kostet ein neues Fenster mit Einbau?
Ein Standardfenster aus Kunststoff kostet eingebaut oft einige hundert Euro, Holz und Alu deutlich mehr.
Lohnt sich Dreifachverglasung?
Meist ja, sie spart Heizenergie und ist bei neuen Fenstern weitgehend Standard.
Gibt es Förderung für neue Fenster?
Unter technischen Bedingungen ja; Antrag meist vor Auftrag stellen und Stand prüfen.
Wie lange dauert ein Fenstertausch?
Pro Fenster meist wenige Stunden, ein Einfamilienhaus oft ein bis zwei Tage.
Wann sollten Fenster erneuert werden?
Bei Zugluft, beschlagenen Scheiben zwischen den Gläsern oder nach etwa 30 Jahren.
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