Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Streugut richtig bevorraten
Wer ein Grundstück besitzt oder laut Mietvertrag den Winterdienst übernimmt, muss Gehweg und Zugänge bei Glätte räumen und streuen. Wer im ersten Frost keinen Vorrat hat, steht oft vor leeren Regalen im Baumarkt. Der Rechner schätzt, wie viel Streugut für eine Saison nötig ist.
Grundlage ist die Fläche, die Sie regelmäßig streuen, die Menge je Quadratmeter und die Zahl der Tage mit Glätte, an denen tatsächlich gestreut wird. Eine Reserve deckt besonders harte Winter und Nachstreuen bei anhaltendem Eisregen ab. Aus dem Bedarf ergibt sich die Zahl der Säcke und mit dem eingegebenen Kilopreis die Kosten pro Winter.
Die Streumenge hängt stark vom Mittel ab. Auftausalz wirkt schon in kleinen Mengen von etwa 10 bis 20 Gramm je Quadratmeter. Abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand oder Granulat schmelzen kein Eis, sondern machen es griffig, und werden deutlich dicker gestreut.
Salz, Splitt oder Granulat?
In vielen Städten und Gemeinden ist Streusalz auf privaten Gehwegen ganz oder teilweise verboten, weil es Bäume, Pflanzen, Tierpfoten und Bauwerke schädigt. Erlaubt ist es dort oft nur bei Eisregen oder an Treppen und Gefällstrecken. Welche Regel bei Ihnen gilt, steht in der örtlichen Straßenreinigungs- oder Winterdienstsatzung; bitte prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrer Gemeinde.
Abstumpfende Mittel sind die umweltfreundlichere Wahl. Splitt und Granulat lassen sich im Frühjahr zusammenkehren und teilweise wiederverwenden. Sand ist günstig, wird aber leicht in die Wohnung getragen. Für Splitt rechnen Sie mit einer Streumenge um 100 bis 200 Gramm je Quadratmeter, also einem Vielfachen der Salzmenge.
Die Zahl der Streueinsätze schwankt von Region zu Region erheblich. In milden Lagen reichen fünf bis zehn Einsätze, in Mittelgebirgen und im Alpenvorland können es 40 und mehr sein. Orientieren Sie sich an den Vorjahren und passen Sie die Reserve an. Lagern Sie Streugut trocken, Salz verklumpt bei Feuchtigkeit.
Die Pflichten zum Winterdienst ergeben sich aus der Gemeindesatzung und gegebenenfalls aus dem Mietvertrag; bei Unfällen auf nicht gestreuten Wegen kann eine Haftung drohen. Dieser Rechner gibt keine Rechtsberatung. Wie viele Pflastersteine oder wie viel Fläche ein Weg hat, ermitteln der Pflastersteine-Rechner und der Flächen-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Winterdienst planen.
- Satzung: Salzverbot prüfen.
- Vorrat: Vor dem Frost.
- Splitt: Wiederverwenden.
- Trocken: Lagern.
Weitere Rechner: Alltag
Häufige Fragen
Wie viel Streusalz pro Quadratmeter?
Etwa 10 bis 20 Gramm je Einsatz reichen meist aus.
Ist Streusalz erlaubt?
Das regelt die Gemeinde; vielerorts ist es für Privatleute eingeschränkt.
Wie viel Splitt pro Quadratmeter?
Rund 100 bis 200 Gramm je Einsatz.
Wann muss ich streuen?
Das regelt die Gemeindesatzung; meist werktags ab etwa 7 Uhr bis zum Abend.
Wohin mit dem Splitt im Frühjahr?
Zusammenkehren, trocken lagern oder je nach Satzung entsorgen.
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