Stand: Gesetzeslage 2026. Vereinfachte Berechnung. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich, zum Beispiel durch Freibeträge, Kirchensteuer, Sonderausgaben oder besondere Lebenslagen. Verbindlich beantworten das Finanzamt, ein Steuerberater oder die Rentenversicherung.
So setzt sich der Eigenanteil zusammen
Die Kosten eines Pflegeheims bestehen aus drei Teilen: den pflegebedingten Aufwendungen, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten. Die Pflegekasse übernimmt nur einen festen Betrag der pflegebedingten Kosten, der je nach Pflegegrad zwischen 131 und 2.096 Euro pro Monat liegt.
Was darüber hinausgeht, ist der einrichtungseinheitliche Eigenanteil. Er ist für alle Pflegegrade 2 bis 5 im Heim gleich hoch. Auf diesen Anteil zahlt die Pflegekasse seit 2022 einen Leistungszuschlag, der mit der Dauer des Aufenthalts steigt: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 im zweiten, 50 im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr.
Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten zahlen Sie vollständig selbst. Der Rechner addiert alle Teile zum monatlichen Eigenanteil und rechnet ihn aufs Jahr hoch.
Reicht Einkommen und Vermögen nicht aus, kann das Sozialamt Hilfe zur Pflege leisten. Angehörige werden erst bei hohem Einkommen herangezogen.
Wichtig zu wissen
Die Höhe des Pflegesatzes unterscheidet sich stark zwischen Bundesländern und Heimen. Die Zahlen im Heimvertrag und im Kostenvoranschlag des Heims sind deshalb maßgeblich. Fragen Sie nach, welche Posten im Heimvertrag enthalten sind und wann Preise steigen dürfen.
Die Leistungen der Pflegekasse sind 2026 für Pflegegrad 2 bis 5 auf 805, 1.319, 1.855 und 2.096 Euro pro Monat festgelegt. Bei Pflegegrad 1 gibt es nur 131 Euro, aber keinen Leistungszuschlag. Der Rechner nimmt den Eigenanteil als gleichbleibend an.
Wer das Heim früh wählt, sollte die Kosten auf lange Sicht planen. Bei Aufenthalten über drei Jahre sinkt der Eigenanteil durch den höheren Zuschlag spürbar. Das Wohngeld und das Pflegewohngeld in manchen Ländern können zusätzlich helfen.
Der Rechner ersetzt keine Pflegeberatung. Pflegestützpunkte beraten kostenlos.
Tipps und typische Fehler
Pflegeheim planen.
- Heimvertrag: Pflegesatz und Investitionskosten prüfen.
- Zuschlag: Steigt mit der Dauer auf bis zu 75 Prozent.
- Sozialamt: Hilfe zur Pflege bei knappen Mitteln.
- Beratung: Pflegestützpunkt berät kostenlos.
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Häufige Fragen
Wie viel zahlt die Pflegekasse im Pflegeheim?
Je nach Pflegegrad 805 bis 2.096 Euro pro Monat, dazu ein Leistungszuschlag von 15 bis 75 Prozent auf den Eigenanteil.
Was ist der einrichtungseinheitliche Eigenanteil?
Der pflegebedingte Eigenanteil, der im Heim für die Pflegegrade 2 bis 5 gleich hoch ist.
Wann steigt der Leistungszuschlag?
Nach 12, 24 und 36 Monaten im Heim, auf 30, 50 und schließlich 75 Prozent.
Was kostet ein Pflegeheim im Monat?
Der Eigenanteil liegt je nach Bundesland und Aufenthaltsdauer oft zwischen 2.000 und 3.500 Euro.
Ist der Eigenanteil bei allen Pflegegraden gleich?
Der pflegebedingte Eigenanteil ist für Pflegegrad 2 bis 5 im Heim gleich hoch.
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