Wärme direkt am Körper
Eine Heizdecke wärmt nicht den Raum, sondern den Menschen darunter. Deshalb kommt sie mit wenig Leistung aus. Typische Heizdecken haben zwischen 60 und 150 Watt Nennleistung, Heizkissen oft noch weniger. Ein Heizlüfter braucht dagegen 2.000 Watt und mehr, um einen ganzen Raum zu erwärmen.
Der Rechner multipliziert die durchschnittliche Leistung mit der täglichen Nutzungsdauer und der Zahl der Tage. Über den Strompreis ergeben sich die Kosten für das ganze Jahr. Zum Vergleich rechnet er dieselbe Nutzungszeit mit dem Vergleichsgerät, standardmäßig einem Heizlüfter. So sehen Sie, wie groß der Unterschied zwischen Körperwärme und Raumwärme ist.
Interessant wird die Heizdecke, wenn Sie dafür die Raumtemperatur senken. Als Faustwert gilt, dass jedes Grad weniger rund sechs Prozent der Heizenergie spart. Der Rechner nimmt Ihre jährlichen Heizkosten, multipliziert sie mit diesem Prozentsatz und der Absenkung und stellt die mögliche Ersparnis den Stromkosten der Decke gegenüber.
Grenzen der Rechnung und sichere Nutzung
Die Heizkostenersparnis tritt nur ein, wenn der Raum tatsächlich über die ganze Heizperiode kühler bleibt. Wer die Heizung nur abends für die Zeit auf dem Sofa herunterdreht, spart entsprechend weniger. Der Prozentwert je Grad ist ein Durchschnitt; je nach Gebäude, Heizsystem und Außentemperatur kann er höher oder niedriger liegen. Prüfen Sie ihn deshalb und passen Sie ihn bei Bedarf an.
Räume sollten nicht zu stark auskühlen. Unter etwa 16 Grad steigt an Außenwänden die Gefahr von Kondenswasser und Schimmel, besonders bei hoher Luftfeuchte. Eine Heizdecke ersetzt daher keine Grundtemperatur, kann aber helfen, die Wohlfühltemperatur am Sitzplatz zu erreichen, ohne den ganzen Raum aufzuheizen.
Achten Sie auf ein Gerät mit Überhitzungsschutz und automatischer Abschaltung. Heizdecken dürfen nicht geknickt, unter schweren Gegenständen oder mit beschädigtem Kabel betrieben werden. Für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen, die Wärme schlecht wahrnehmen oder sich nicht selbst bewegen können, sind sie ungeeignet.
Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen, Schwangerschaft oder eingeschränktem Temperaturempfinden sprechen Sie die Nutzung vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab, da sonst Verbrennungen unbemerkt bleiben können. Was ein Heizlüfter genau kostet, zeigt der Heizlüfter-Kosten-Rechner; die Wirkung einer Absenkung im ganzen Haus der Rechner zum Heizung-Absenken.
Tipps und typische Fehler
Warm und sparsam.
- Stufe: Niedrig wählen.
- Timer: Abschaltung nutzen.
- Raum: Nicht unter 16 Grad.
- Kabel: Regelmäßig prüfen.
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Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht eine Heizdecke?
Meist 60 bis 150 W, auf mittlerer Stufe im Durchschnitt oft weniger.
Ist eine Heizdecke günstiger als ein Heizlüfter?
Ja, sie braucht meist nur einen Bruchteil der Leistung.
Wie viel spart ein Grad weniger Raumtemperatur?
Als Faustwert rund sechs Prozent der Heizenergie.
Wie viel kostet eine Stunde Heizdecke?
Bei 100 W und 35 Cent je kWh rund 3,5 Cent.
Darf die Heizdecke nachts anbleiben?
Nur, wenn der Hersteller es erlaubt; sicherer ist das Vorwärmen mit Abschaltautomatik.
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Rechtlicher Hinweis: Die Werte sind Richtwerte. Arbeiten an Elektro-, Gas- und Heizungsanlagen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen; Angaben der Hersteller und Versorger gehen vor.
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