Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Was kosten alle Versicherungen zusammen?
Versicherungsbeiträge verteilen sich über das Jahr: Die Haftpflicht wird im Januar abgebucht, die Kfz-Versicherung oft im Dezember, die Berufsunfähigkeitsversicherung jeden Monat. Deshalb unterschätzen viele Haushalte, wie viel sie insgesamt für Absicherung ausgeben. Dieser Rechner bringt alle Beiträge auf eine gemeinsame Basis und zeigt die Summe pro Jahr und pro Monat.
Im Standardbeispiel kommen 60 Euro Haftpflicht, 90 Euro Hausrat und 540 Euro Kfz-Versicherung im Jahr zusammen, dazu monatlich 80 Euro Berufsunfähigkeit, 15 Euro Risikoleben und 10 Euro Sonstiges. Das ergibt 1.950 Euro im Jahr oder 162,50 Euro im Monat. Bei 3.200 Euro Nettoeinkommen sind das gut fünf Prozent.
Zusätzlich nennt der Rechner den größten Posten mit seinem Anteil an den Gesamtkosten. Im Beispiel ist das die Berufsunfähigkeitsversicherung mit 960 Euro, knapp die Hälfte aller Beiträge. Gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung gehören nicht in diese Rechnung, weil sie bereits vom Bruttolohn abgezogen werden.
Beiträge einordnen und Verträge prüfen
Eine feste Obergrenze für Versicherungskosten gibt es nicht. Als grobe Orientierung gelten fünf bis zehn Prozent des Nettoeinkommens für private Versicherungen als üblich; der Rechner markiert Werte unter acht Prozent grün und über fünfzehn Prozent rot. Entscheidend ist aber nicht die Höhe allein, sondern ob die wichtigen Risiken abgedeckt sind und keine unnötigen Verträge laufen.
Existenzielle Risiken wie Haftungsschäden, der Verlust der Arbeitskraft oder die Absicherung von Angehörigen haben Vorrang vor Kleinschäden. Handy-, Brillen- oder Reisegepäckversicherungen kosten im Verhältnis zur Leistung oft viel. Doppelte Verträge entstehen leicht nach Umzug, Heirat oder Zusammenziehen, etwa zwei Haftpflichtpolicen für ein Paar, das eine gemeinsame hätte.
Prüfen Sie einmal im Jahr, ob Zahlweise und Selbstbeteiligung passen. Jährliche Zahlung ist bei vielen Anbietern günstiger als monatliche, weil Ratenzuschläge entfallen. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag, lohnt sich aber nur, wenn Sie kleinere Schäden selbst tragen können. Beitragshöhen und Tarife ändern sich regelmäßig; Stand prüfen Sie am besten direkt in Ihren aktuellen Beitragsrechnungen.
Die Berechnung ersetzt keine Versicherungs- oder Finanzberatung. Sie zeigt nur, was Ihre Verträge zusammen kosten. Für den Überblick über alle Ausgaben eignet sich der Haushaltsbuch-Rechner, die passende Hausrat-Versicherungssumme berechnet der Hausrat-Rechner, und die 50-30-20-Regel hilft bei der Aufteilung des Einkommens.
Tipps und typische Fehler
Verträge im Blick.
- Jährlich: Alle Verträge prüfen.
- Doppelte: Nach Umzug kündigen.
- Selbstbeteiligung: Beitrag senken.
- Zahlweise: Jährlich oft günstiger.
Weitere Rechner: Haushalt & Energie
Häufige Fragen
Welche Versicherungen gehören in die Rechnung?
Alle privaten Verträge, die Sie selbst zahlen, etwa Haftpflicht, Hausrat, Kfz, Berufsunfähigkeit, Risikoleben, Rechtsschutz und Zusatzversicherungen.
Warum fehlt die gesetzliche Krankenversicherung?
Sie wird bei Angestellten direkt vom Bruttolohn abgezogen und ist im Nettoeinkommen bereits berücksichtigt.
Wie trage ich vierteljährliche Beiträge ein?
Rechnen Sie sie auf ein Jahr hoch oder teilen Sie den Jahresbetrag durch zwölf und tragen ihn als Monatsbeitrag ein.
Welche Versicherungen sind besonders wichtig?
Meist Privathaftpflicht und die Absicherung der Arbeitskraft; was sonst sinnvoll ist, hängt von Ihrer Lage ab.
Lohnt sich jährliche Zahlweise?
Oft ja, weil Ratenzuschläge für monatliche Zahlung entfallen.
- Versicherungskosten berechnen
- Versicherungen Kosten pro Jahr
- wie viel Versicherung pro Monat
- Versicherungen Anteil Einkommen
- Versicherungsbeiträge Übersicht
- Versicherungen Haushalt Kosten
Rechtlicher Hinweis: Die Werte sind Richtwerte. Arbeiten an Elektro-, Gas- und Heizungsanlagen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen; Angaben der Hersteller und Versorger gehen vor.
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