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Interne Renderauflösung bei DLSS und FSR berechnen

Wählen Sie Ihre Ausgabeauflösung und den Upscaling-Modus. Der Rechner zeigt, in welcher Auflösung das Spiel tatsächlich rendert und wie viele Pixel der Upscaler ergänzt.

Auflösung und Modus
Übliche Voreinstellungen; einzelne Spiele können abweichen. Stand prüfen.
Nur für „Eigener Wert“, etwa bei einem Renderauflösungs-Regler im Spiel.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Wie Upscaler die Auflösung reduzieren

Moderne Upscaler wie DLSS von Nvidia, FSR von AMD oder XeSS von Intel lassen ein Spiel intern in einer niedrigeren Auflösung rendern und rechnen das Bild anschließend auf die Ausgabeauflösung hoch. Dabei nutzen sie Informationen aus vorherigen Bildern und Bewegungsvektoren, sodass das Ergebnis deutlich schärfer wirkt als eine einfache Vergrößerung. Der Leistungsgewinn entsteht, weil die Grafikkarte weniger Pixel berechnen muss.

Die Qualitätsmodi unterscheiden sich durch einen festen Faktor pro Bildachse. Im Modus Qualität wird Breite und Höhe jeweils durch 1,5 geteilt, im Modus Leistung durch 2 und bei Ultra-Leistung durch 3. Beim Modus Ausgewogen nutzen DLSS und FSR leicht unterschiedliche Werte. Da der Faktor auf beide Achsen wirkt, sinkt die Pixelzahl im Quadrat: Halbe Breite und halbe Höhe bedeuten nur ein Viertel der Pixel.

Der Rechner gibt deshalb neben der internen Auflösung auch den Pixelanteil aus. Er zeigt, wie viel der ursprünglichen Rechenlast für das Rendern übrig bleibt. Der Vergrößerungsfaktor sagt umgekehrt, wie viele Ausgabepixel auf jeden intern berechneten Pixel kommen. Bei eigenen Werten, etwa einem Schieberegler für die Renderauflösung im Spielmenü, tragen Sie den Prozentwert je Achse ein.

Interne Breite=AusgabebreiteFaktor; interne Ho¨he=Ausgabeho¨heFaktor; Pixelanteil=interne PixelAusgabepixel\text{Interne Breite} = \frac{\text{Ausgabebreite}}{\text{Faktor}};\ \text{interne Höhe} = \frac{\text{Ausgabehöhe}}{\text{Faktor}};\ \text{Pixelanteil} = \frac{\text{interne Pixel}}{\text{Ausgabepixel}}

Beispiel: Bei 2.560 × 1.440 Pixeln und dem Modus Qualität rendert das Spiel intern mit 2.560 ÷ 1,5 ≈ 1.707 und 1.440 ÷ 1,5 = 960 Pixeln. Das sind 1.638.720 von 3.686.400 Pixeln, also 44,45 Prozent. Der Upscaler vergrößert die Pixelzahl um den Faktor 2,25.

Welcher Modus zu welcher Auflösung passt

Je höher die Ausgabeauflösung, desto mehr Bildinformation steht dem Upscaler auch in den schnelleren Modi zur Verfügung. Bei 4K rendert der Modus Leistung intern in Full HD, was für viele Spiele ein sehr ordentliches Ergebnis liefert. Bei einer Ausgabe in Full HD bleibt im selben Modus nur 960 × 540 übrig, Details wie feine Zäune oder Haare werden dann sichtbar unruhiger.

Als grobe Faustregel gilt: Die interne Auflösung sollte nicht weit unter 1080p fallen, wenn Bildschärfe wichtig ist. Bei 1440p ist der Modus Qualität meist der beste Kompromiss, bei 4K kann auch Ausgewogen oder Leistung gut aussehen. Ultra-Leistung ist vor allem für 8K-Ausgabe oder sehr schwache Hardware gedacht. Mit dem Rechner sehen Sie sofort, welche interne Auflösung ein Modus auf Ihrem Monitor ergibt.

Wenn ein Spiel trotz Upscaling kaum schneller läuft, begrenzt oft der Prozessor. Weniger Pixel entlasten nur die Grafikkarte, nicht die CPU. Auch Frame Generation ist etwas anderes als Upscaling: Dort werden zusätzliche Zwischenbilder erzeugt, die Renderauflösung ändert sich dadurch nicht. Beide Verfahren lassen sich kombinieren, haben aber unterschiedliche Auswirkungen auf die Eingabeverzögerung.

Die hinterlegten Faktoren entsprechen den verbreiteten Voreinstellungen der Hersteller. Neuere Versionen der Upscaler, Treiber-Overrides oder eigene Einstellungen in einzelnen Spielen können andere Werte verwenden. Prüfen Sie im Zweifel die Angaben im Spielmenü oder in einem Leistungsoverlay, das die Renderauflösung anzeigt, und tragen Sie diesen Wert als eigenen Skalierungswert ein.

Tipps und typische Fehler

Den passenden Modus wählen.

  • 1080p intern: Als grobe Untergrenze.
  • 4K: Leistung oft ausreichend.
  • CPU-Limit: Upscaling hilft kaum.
  • Overlay: Renderauflösung prüfen.

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Häufige Fragen

In welcher Auflösung rendert DLSS Qualität bei 1440p?

Intern mit etwa 1.707 × 960 Pixeln, also zwei Dritteln der Breite und Höhe.

Warum bringt der Modus Leistung so viel mehr Bilder pro Sekunde?

Halbe Breite und halbe Höhe bedeuten nur ein Viertel der Pixel, die Grafikkarte muss viel weniger berechnen.

Gelten die Faktoren auch für XeSS?

XeSS nutzt ähnliche, aber je nach Version teils abweichende Faktoren; tragen Sie diese als eigenen Wert ein.

Was ist DLAA?

Ein Modus, der die volle Auflösung rendert und nur die Kantenglättung des Upscalers nutzt.

Ist Upscaling dasselbe wie Frame Generation?

Nein, Frame Generation erzeugt Zwischenbilder, die Renderauflösung bleibt dabei gleich.

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