So rechnet der Tarif-Gesamtkosten-Rechner
Bei Handy-, DSL- und Streamingverträgen werben Anbieter mit dem günstigsten Preis, der oft nur für die ersten Monate gilt. Dazu kommen einmalige Kosten wie Anschlussgebühr oder Gerät, und manchmal Gutschriften. Der Monatspreis aus der Werbung sagt daher wenig über die tatsächlichen Kosten.
Der Rechner addiert alle Kosten über die Laufzeit, zieht Gutschriften ab und teilt die Summe durch die Zahl der Monate. Der Wert ist direkt mit anderen Angeboten vergleichbar. Zusätzlich zeigt er, was der Vertrag im Schnitt kostet, wenn Sie ihn um ein Jahr verlängern.
Gesamtkosten = Aktionsmonate × Aktionspreis + restliche Monate × regulärer Preis + Einmalkosten − Gutschriften
Durchschnitt pro Monat = Gesamtkosten ÷ Laufzeit
Worauf Sie achten sollten
Prüfen Sie, ob der Preis nach der Aktion fest steht oder noch steigt. Viele Verträge verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Die Kosten nach der Mindestlaufzeit liegen dann auf dem regulären Preis, der oft über dem Durchschnitt der ersten Jahre liegt.
Der Rechner enthält keine Preiserhöhungen während der Laufzeit, keine Kündigungsfristen und keine Nutzungsunterschiede zwischen den Tarifen. Er vergleicht nur die Kosten. Berücksichtigen Sie zusätzlich Netzqualität, Datenvolumen und Geschwindigkeit.
Beispiele für typische Fallen
Typische Fallen sind ein Aktionspreis für nur drei Monate, Anschlussgebühren, die separat anfallen, und Geräte, die über 24 Monate abbezahlt werden. Ein Smartphone-Tarif für 29,99 Euro mit einem Gerät auf Raten kostet deutlich mehr als ein reiner SIM-Tarif.
Tragen Sie Geräterate und Zuzahlung in die Einmalkosten oder in den Monatspreis ein, damit der Vergleich fair bleibt. Prüfen Sie außerdem, wann Sie kündigen müssen, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden.
Vergleichen Sie immer mehrere Angebote mit denselben Leistungen, also gleichem Datenvolumen und gleicher Geschwindigkeit. Rechnen Sie jedes Angebot einzeln durch und sortieren Sie nach dem Durchschnitt pro Monat. Das günstigste Angebot laut Werbung ist selten auch das günstigste insgesamt.
Tipps und typische Fehler
Verträge richtig vergleichen.
- Durchschnitt statt Aktion: Er zeigt den echten Preis.
- Kündigung notieren: Ein Termin im Kalender verhindert teure Verlängerungen.
- Wechsel prüfen: Nach der Aktion lohnt oft ein neuer Vertrag.
- Einmalkosten zählen: Anschlussgebühren verteuern kurze Verträge.
Weitere Rechner: Alltag
Alle Rechner dieser Kategorie oder alle Rechner A–Z.
Auch gesucht als
Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Tarif Gesamtkosten Rechner
- Handyvertrag Kosten Rechner
- DSL Kosten Rechner
- Vertrag Gesamtkosten berechnen
- Aktionspreis Rechner
- Handyvertrag Durchschnittskosten
Häufige Fragen
Wie berechne ich die echten Monatskosten eines Vertrags?
Alle Kosten der Laufzeit addieren, Gutschriften abziehen und durch die Monate teilen.
Warum ist der Durchschnitt höher als der Aktionspreis?
Weil der Aktionspreis nur kurz gilt und der reguläre Preis die meisten Monate bestimmt. Einmalkosten erhöhen den Wert zusätzlich.
Was kostet der Vertrag nach der Mindestlaufzeit?
Meist den regulären Monatspreis. Die Zeile zur Verlängerung zeigt den Durchschnitt bei zwölf zusätzlichen Monaten.
Wie bewerte ich einen Vertrag mit Wechselbonus?
Ziehen Sie den Bonus von den Gesamtkosten ab und teilen Sie durch die Laufzeit.
Gilt der Rechner auch für Streaming?
Ja, für jeden Vertrag mit Aktionspreis, Einmalkosten und Laufzeit.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.