Mathe & Formeln

Spannungsteiler berechnen

Tragen Sie Eingangsspannung und beide Widerstände ein, optional einen Lastwiderstand und eine Wunschspannung. Der Rechner zeigt die Ausgangsspannung mit und ohne Last.

Ihr Spannungsteiler
Die Ausgangsspannung wird über R2 abgegriffen.
0 = unbelastet.
Optional: berechnet R2 bei gegebenem R1. 0 = aus.
Ergebnis

So teilt sich die Spannung auf

Ein Spannungsteiler besteht aus zwei Widerständen in Reihe. Die Eingangsspannung verteilt sich im Verhältnis der Widerstände auf beide. Greift man die Spannung über dem unteren Widerstand ab, erhält man eine kleinere, fest eingestellte Spannung. So lassen sich Messsignale an den Eingang eines Mikrocontrollers anpassen oder Referenzspannungen erzeugen.

Der Rechner bestimmt die Ausgangsspannung im unbelasteten Fall, das Teilerverhältnis, den Querstrom durch beide Widerstände und die Leistung, die der Teiler dabei verbraucht. Weil die Widerstände in Kiloohm eingegeben werden, erscheint der Strom in Milliampere und die Leistung in Milliwatt.

Zwei Zusatzfunktionen machen den Rechner für die Praxis nützlich. Mit einem Lastwiderstand sehen Sie, wie stark die Spannung einbricht, wenn am Ausgang etwas angeschlossen wird. Mit einer Wunschspannung berechnet er umgekehrt, welchen Wert R2 bei vorgegebenem R1 haben muss.

U_a = U_e × R2 ÷ (R1 + R2); mit Last: R2 ∥ R_L = R2 × R_L ÷ (R2 + R_L); R2 = R1 × U_a ÷ (U_e − U_a)

Beispiel: 12 V mit R1 = 10 kΩ und R2 = 4,7 kΩ: Ausgangsspannung 3,837 V, Teilerverhältnis 0,3197, Querstrom 0,8163 mA, Verlustleistung 9,796 mW. Für 5 V bräuchte R2 bei 10 kΩ oben 7,143 kΩ. Mit einer Last von 10 kΩ sinkt die Ausgangsspannung auf 2,907 V, ein Einbruch von 24,2 Prozent.

Belastung und Auswahl der Widerstände

Der wichtigste Fehler beim Spannungsteiler ist eine zu große Last. Der Lastwiderstand liegt parallel zu R2 und verkleinert den wirksamen unteren Widerstand. Als Faustregel sollte der Querstrom mindestens zehnmal größer sein als der Laststrom, dann bleibt die Abweichung bei wenigen Prozent. Der Rechner markiert einen Einbruch über 5 Prozent als kritisch.

Kleine Widerstände machen den Teiler belastbarer, erhöhen aber den Stromverbrauch. In batteriebetriebenen Schaltungen wählt man deshalb oft Werte im Bereich von 10 bis 100 kΩ und gleicht die Belastung mit einem hochohmigen Eingang aus, etwa einem Operationsverstärker oder dem Analogeingang eines Mikrocontrollers.

Zur Versorgung von Verbrauchern mit wechselndem Strom eignet sich ein Spannungsteiler nicht. Dafür sind Spannungsregler gedacht, die die Ausgangsspannung unabhängig von der Last halten. Typische Einsatzgebiete des Teilers sind Messeingänge, Pegelanpassung zwischen 5 V und 3,3 V sowie Einstellungen mit einem Potentiometer, das intern nichts anderes als ein verstellbarer Spannungsteiler ist.

Der berechnete R2 für die Wunschspannung ist selten als Normwert erhältlich. Wählen Sie den nächstgelegenen Wert der E12- oder E24-Reihe und prüfen Sie das Ergebnis erneut im Rechner. Toleranzen der Widerstände von 1 oder 5 Prozent wirken sich direkt auf die Ausgangsspannung aus. Das ohmsche Gesetz für einzelne Widerstände löst der Ohmsches-Gesetz-Rechner.

Tipps und typische Fehler

Teiler sauber dimensionieren.

  • Querstrom: 10 × Laststrom.
  • Hochohmig: Spart Strom.
  • Toleranz: 1 % wählen.
  • Regler: Für Verbraucher.

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Häufige Fragen

Wie berechne ich einen Spannungsteiler?

U_a = U_e × R2 ÷ (R1 + R2).

Warum sinkt die Spannung unter Last?

Die Last liegt parallel zu R2 und verkleinert den unteren Widerstand.

Kann ich mit einem Spannungsteiler einen Verbraucher versorgen?

Nur sehr kleine, konstante Lasten; sonst ist ein Spannungsregler nötig.

Wie teile ich 5 V auf 3,3 V?

Zum Beispiel mit 1 kΩ oben und 2 kΩ unten, das ergibt 3,33 V.

Ist ein Potentiometer ein Spannungsteiler?

Ja, ein verstellbarer mit Schleifer als Abgriff.

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