Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Warum Schachwertungen nicht gleich sind
Elo, DWZ, Lichess und Chess.com messen alle die Spielstärke, aber in getrennten Spielerpools mit eigenen Formeln. Eine Wertung sagt immer nur etwas über die Stellung innerhalb des eigenen Pools aus. Deshalb gibt es keine exakte Umrechnung, sondern nur Erfahrungswerte aus Spielern, die in mehreren Systemen aktiv sind. Dieser Rechner nutzt einfache Abstände, die Sie selbst anpassen können.
Die FIDE-Elo und die DWZ beruhen auf ähnlichen Grundideen und werden aus Turnierpartien am Brett ermittelt. Lichess verwendet das Glicko-2-System mit einem Startwert von 1500, Chess.com nutzt ebenfalls eine Glicko-Variante. Online liegt Lichess im Mittel spürbar über der Elo, Chess.com im Schnellschach eher darunter. Bei Spitzenspielern schrumpfen die Abstände, bei Einsteigern sind sie oft größer.
Aus der geschätzten Elo leitet der Rechner eine Spielstärkeklasse ab und zeigt, wie viele Punkte bis zur nächsten Stufe fehlen. Zusätzlich sehen Sie die Gewinnerwartung gegen einen Gegner mit Elo 1500 nach der logistischen Elo-Formel.
Ergebnisse richtig einordnen
Nehmen Sie das Ergebnis als grobe Orientierung, nicht als Vorhersage Ihrer ersten offiziellen Wertung. Eine Online-Wertung im Blitz kann deutlich von der im Schnellschach abweichen, und Partien am Brett mit langer Bedenkzeit verlangen andere Fähigkeiten als schnelle Online-Partien. Wer nur online spielt, landet beim ersten Turnier oft unter der erwarteten Zahl.
Die Abstände sind bewusst als Eingabefelder angelegt. Haben Sie selbst Wertungen in zwei Systemen, tragen Sie Ihren persönlichen Abstand ein, dann passt die Schätzung für die anderen Systeme besser. Community-Umfragen und Vergleichstabellen werden regelmäßig aktualisiert; prüfen Sie deshalb den Stand, bevor Sie sich auf eine Zahl verlassen.
Zu beachten sind zwei Umstellungen der letzten Jahre. Die FIDE hat im März 2024 alle Wertungen unter 2000 angehoben und die Untergrenze auf 1400 gesetzt. Der Deutsche Schachbund hat im Juni 2026 das DWZ-Niveau angehoben, Werte zwischen 1000 und 2110 wurden mit 0,64 multipliziert und um 760 erhöht. Ältere Vergleichstabellen passen deshalb nicht mehr.
Die Klassen im Rechner orientieren sich an üblichen Einteilungen: Titel wie Candidate Master, FIDE-Meister, Internationaler Meister und Großmeister setzen Mindestwertungen von 2200, 2300, 2400 und 2500 voraus, verlangen für IM und GM aber zusätzlich Normen. Ihre genaue DWZ nach einem Turnier berechnet der DWZ-Rechner, die Turnierleistung der Turnierleistungs-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Wertungen vergleichen.
- Bedenkzeit: Gleiche vergleichen.
- Eigene Daten: Abstand anpassen.
- Pool: Bestimmt die Zahl.
- Turnier: Zeigt die echte Stärke.
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Häufige Fragen
Ist eine Lichess-Wertung von 1500 gut?
1500 ist der Startwert bei Lichess. Etwas darüber liegen Spieler, die Regeln und Grundtaktik sicher beherrschen.
Entspricht die DWZ der Elo?
Seit der Anhebung 2026 liegen beide meist nah beieinander, im Einzelfall sind Abweichungen von 50 bis 100 Punkten normal.
Warum ist meine Chess.com-Wertung niedriger als bei Lichess?
Die Spielerpools und Startwerte unterscheiden sich, Lichess-Zahlen liegen deshalb im Durchschnitt höher.
Welche Elo hat ein durchschnittlicher Vereinsspieler?
Viele Vereinsspieler liegen etwa zwischen 1400 und 1800.
Welche Wertung braucht man für den FM-Titel?
Der FIDE-Meister setzt mindestens Elo 2300 voraus.
- Elo in DWZ umrechnen
- Lichess Elo umrechnen
- Chess.com Rating FIDE
- Schach Rating Vergleich
- Lichess Chess.com Unterschied
- Elo Spielstärke Tabelle
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